Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1401
Solides Geschäft ohne Konjunkturrisiken

Unverständlicher Corona-Rücksetzer bei der Deutschen Telekom

Freunde defensiver Aktien kommen an der Aktie der Deutsche Telekom kaum vorbei. Mit rund 16,75 Euro notierte der Titel vor etwa zwei Wochen noch auf dem höchsten Stand seit gut zweieinhalb Jahren. Nun hat der Börsenrücksetzer die Aktie wieder in die Nähe der Jahrestiefs bei etwa 14,70 Euro geführt. Daraus können Anleger etwas machen.

Der jüngste Börsenrücksetzer verschafft uns eine gute Einstiegsgelegenheit bei der T-Aktie. Der Kurs ist in die Nähe der Jahrestiefs bei etwa 14,70 Euro gefallen. Für das Unternehmen und sein Geschäft hat sich aufgrund des Corona-Virus fundamental schlicht und einfach gar nichts verändert.

Mit einem Jahresumsatz von zuletzt 80,5 Milliarden Euro zählt die Deutsche Telekom zu den größten Telekommunikationsunternehmen weltweit. Der Konzern bietet seinen Kunden die gesamte Palette der Telekommunikations- und IT-Branche aus einer Hand, unter anderem Festnetz-Telefonie, Breitbandinternet, Mobilfunk, TV oder komplexe ICT-Lösungen für Geschäftskunden. Das Geschäft des früheren Staatsbetriebs ist heute international ausgerichtet, das Unternehmen in rund 50 Ländern weltweit vertreten. Der wachsenden Konvergenz der Technologien trägt der Konzern mit einem zunehmend integrierten Produktportfolio Rechnung, das Zugriff auf persönliche Daten wie Musik, Videos oder auch Adressen über alle Endgeräte hinweg ermöglicht. Kunden werden sowohl Netzzugänge wie auch Kommunikations- und Mehrwertdienste über Festnetz und Mobilfunk zur Verfügung gestellt. Das Stammgeschäft machen dabei klassische Anschlüsse aus, doch inzwischen ist das Unternehmen auch in der Erschließung des Smart Grid Marktes, mit IT-Services sowie Internet- und Netzwerkdiensten tätig.  

Strategisch kluge Entwicklungen absehbar

Der jüngste Kursschub folgte der Meldung, dass die Deutsche Telekom den Zusammenschluss ihrer Tochter T-Mobile US mit Sprint erfolgreich nachverhandelt hat. Der Mutterkonzern bekommt mit 43% nun ein Prozent mehr an der neuen Gesellschaft. Wichtig ist, dass der Deal nun unter Dach und Fach ist. Jetzt kann sich das neue Unternehmen darauf konzentrieren, den US-Wettbewerbern AT&T und Verizon das Wasser abzugraben. 

Auch aus der Media-Plattform des Unternehmens – MagentaTV – kommen derzeit positive News. So hatte die Telekom bereits mit dem Erwerb der Fernsehrechte für die Fußball-Europameisterschaft 2024 für Aufsehen gesorgt. Nun wird darüber spekuliert, dass die Telekom auch für die Rechte an der Übertragung der Bundesliga-Spiele mitbieten wird. Dazu dürfte es Mitte Mai eine Entscheidung geben. Spannend ebenfalls, dass die Bonner mit dem US-Unterhaltungskonzern Walt Disney über die Integration des Streamingdienstes Disney+ in die MagentaTV-Plattform verhandeln. Dieser startet am 24. März in Europa. Ein erfolgreicher Deal würde das Unterhaltungsangebot des Magenta-Riesen sichtlich stärken. 

Günstig bewertet, attraktive Dividende

Die aktuelle Bewertung kann sich sehen lassen. Das Geschäft ist kaum konjunkturanfällig, das Unternehmen durch seine fortgesetzte Diversifikation breit aufgestellt. Selbst im Falle seitwärts laufender Märkte bietet das Papier eine ordentliche Dividendenrendite von gut vier Prozent. Mittel- und langfristig orientierte Anleger greifen zu.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Neuseeland-Dollar sackt ab

Kiwi-Notenbank unter Druck von zwei Seiten

Eingangstür Reserve Bank of New Zealand. © Copyright 2022 Reserve Bank of New Zealand
Inflation und Wirtschaft nehmen derzeit den Neuseeland-Dollar in die Zange. Denn die neuseeländische Notenbank kann sich nur auf eine Seite konzentrieren. Daraus ergeben sich Handlungsoptionen für Anleger.
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Tschechiens Notenbank auf Hold

Inflation sendet erste Entspannungssignale

Tschechische Krone. (c) cnb.cz
Während die deutsche Inflationsrate weiter steigt, scheint sich in Tschechien langsam die Trendwende einzustellen. Die Notenbank sieht sich daher in der Lage, ihre Zinserhöhungen zu pausieren. Daraus ergeben sich Chancen für Anleger.
  • Fuchs plus
  • Gold oder Bitcoin als Krisenwährung nutzen?

Krisenschutz funktioniert

Bitcoin auf Tastatur. © pinglabel / Getty Images / iStock
Als Absicherungsinstrument enttäuschen Gold und Bitcoin derzeit viele Anleger. Die Kurse des Edelmetalls und der Kryptowährung stehen unter Druck. Eignet sich Bitcoin also doch nicht als GAU-Schutz?
  • Fuchs plus
  • Bank of England will zaubern

Pfund verliert international an Bedeutung

United Kingdom. © 110544884 / NurPhoto / picture alliance
Das Pfund ist derb unter die Räder gekommen. Jetzt versucht die Bank of England - wie die EZB - die Quadratur des Kreises. Sie will die Zinsen anheben und zugleich die Renditen mit Anleihekäufen ausbremsen. Das Manöver kann nicht gelingen...
Zum Seitenanfang