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Vonovia: Profiteur des Immobilienbooms

Der Immobilienkonzern Vonovia verzeichnet den größten Dividendenanstieg unter den DAX-Konzernen.

ISIN: DE 000 A1M L7J 1 | Kurs: 32,84 EUR | Stand: 16.2., 12 Uhr | Kurschance: 17% |  Verlustrisiko: 10% | Stiftungsgeeignet

Den größten prozentualen Dividendenanstieg unter den DAX-Konzernen dürfte in diesem Jahr Vonovia verzeichnen. Der Immobilienkonzern wird eine Dividendenerhöhung um 19% auf 1,12 Euro je Aktie vorschlagen (Dividendenrendite 3,4%). Der Immobilienkonzern ist mit rund 340.000 eigenen Wohnungen das größte Wohnungsunternehmen und der größte private Vermieter Deutschlands. Daneben hat das Unternehmen noch 60.000 für Dritte verwaltete Wohnungen im Bestand. Vonovia profitiert stark von den aktuellen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Deutsche Immobilien sind im internationalen Vergleich meist in einem relativ guten baulichen Zustand. Die Preise – von Ballungsräumen wie München, Berlin oder Hamburg abgesehen – sind dennoch verhältnismäßig niedrig. Auch der Anteil von Wohneigentum ist in Deutschland gering. Das Immobilienportfolio wird regelmäßig optimiert, d.h, einzelne Objekte werden veräußert, neue Immobilien hinzu gekauft. Vonovia kauft Wohneinheiten in der Regel mit geringem Eigenkapitaleinsatz. Die aktuell günstigen Fremdfinanzierungskosten und laufenden Mieteinnahmen sichern die Refinanzierung der Investitionen. In den ersten neun Monaten 2016 steigerte der Konzern die FFO1 (Funds From Operations) um knapp 30% auf 571,6 Mio. Euro (Vorjahr: 440,4 Mio. Euro). Diese für die Immobilienbranche wichtige Ergebnisgröße (FFO) gibt an, wie viel Cash-Flow im operativen Geschäft erwirtschaftet wird. Der langfristige Aufwärtstrend der Aktie ist intakt. Die im August 2016 begonnene Konsolidierungsbewegung wurde Anfang des Monats beendet. Das ist eine gute Einstiegs-Chance. Investoren kaufen auf dem aktuellen Kursniveau erste Stücke, planen aber noch mögliche Kursrücksetzer als Nachkaufgelegenheit ein.

Empfehlung: kaufen, Nachkäufe um 31 Euro

Kursziel: 38,40 Euro; StoppLoss: unter 29,50 Euro

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