Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
1494
Produktcheck: WS-HC Fonds Hanf Industrie Aktien Global

In den Cannabis-Markt investieren

Die restriktive Hanfpolitik wird nach und nach zurückgefahren. Daraus ergeben sich zahlreiche Investitionsmöglichkeiten. Wer Direktinvestments jedoch scheut, der sollte einmal einen Blick auf den WS-HC Fonds Hanf Industrie Aktien Global werfen.

Hanf-Unternehmen sind in interessanten Geschäftsfeldern aktiv und wachsen teilweise stürmisch. Denn mit der schrittweisen Legalisierung von Cannabis in verschiedenen US-Bundesstaaten und Ländern wie Kanada oder Dänemark, bekommt die Branche weltweit Rückenwind. Das eröffnet Anlegern Chancen.

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheitsgeschichte. Sie wurde schon vor mehr als 10.000 Jahren in China als Nutz- und Heilpflanze geschätzt. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Hanf in Europa ebenfalls in vielfältiger Weise genutzt, z. B. als Dämmstoff, in der Textilindustrie oder in der Medizin. Die Genfer Opiumkonferenz hatte sich 1924/25 jedoch vor allem dem Druck der Industrie gebeugt und ein globales Cannabis-Verbot beschlossen. Im Dezember 1929 folgte der Deutsche Reichstag der Auffassung und stellte auch in Deutschland den Anbau, Besitz und die Verarbeitung von Hanf unter Strafe. Seitdem ist Cannabis weltweit illegal.

Restriktive Hanf-Politik wird zurückgefahren

Hanf und Cannabis werden aber wiederentdeckt. Darum finden Hanfprodukte schrittweise wieder ihren Weg zurück in Industrie und Medizin. So sind Hanffasern als Dämmstoff in der Bauindustrie nicht mehr wegzudenken. Mit dem EU-Prädikat „Naturplus" erhalten immer mehr Hanfmaterialien sogar eine staatliche Förderung. In der Chemieindustrie werden Cannabisprodukte in Bio-Kunststoffen, als technisches Öl, in Pflanzenölfarben und als Tensid-Lieferant eingesetzt. Nutzer von medizinischem Cannabis schätzen vor allem die schmerzlindernden, entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften der Pflanze.

Inzwischen ist sogar der private Besitz von Cannabis in einigen Ländern wieder legal. Uruguay legalisierte als erstes Land den Gebrauch von Marihuana vollständig. Bis zur weltweiten Aufhebung der Cannabis-Prohibition wird es zwar noch dauern, doch die (teilweise) Aufhebung des Cannabis-Verbots in den USA beschert der Branche bereits heute einen regelrechten Boom. Im vergangenen Jahr hat die nordamerikanische Hanf-Industrie einen durchschnittlichen Wertzuwachs von rund 86% erreicht. Die Wertschöpfungskette von Hanf (Anbau, Lizenzen & Patente, Distribution, Forschung, Technologie und Pharmazie) ist unglaublich vielfältig. Entsprechend groß ist das Potential der Branche.

Breit diversifiziertes Hanf-Portfolio

In einzelne Firmen dieses Segments zu investieren ist allerdings riskant. Anleger können aber auch über einen Fonds von der Entwicklung profitieren. Der WS-HC Fonds Hanf Industrie Aktien Global ist seit Anfang Dezember der erste aktiv gemanagte „Hanf-Aktienfonds" in Europa. Der Fonds investiert in sämtliche Branchen, die sich aus der Wertschöpfungskette ergeben. Weltweit gibt es etwa 50.000 Produkte, in denen Hanf verarbeitet wird. Investoren können mit dem Fonds gezielt vom Wertzuwachs der nordamerikanischen Hanf-Industrie profitieren.

Das Investment-Universum umfasst gut 350 Unternehmen der Hanf-Branche. Ins Portfolio kommen 25 bis 40 ausgesuchte Aktien, die nach Analysen der Fondsmanager das beste Wertsteigerungspotential bieten. Die zehn größten Einzelpositionen bilden rund ein Drittel des Fondsvermögens ab, darunter Cronos Group (4,02% Depotanteil), Aurora Cannabis (3,22%), Charlotte's Web Holding (3,17%) oder Canopy Growth (2,84%).

Der WS-HC Fonds Hanf Industrie Aktien Global kann zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5,00% börsentäglich über die KVG erworben werden. Etwas günstiger (Spread ca. 3 %) ist der Kauf der Fondsanteile über die Börsen München oder Düsseldorf. Noch günstiger ist gerade der Kauf der Fondsanteile über die Webplattform Fondsdiscount.de. Wer bis zum 31.12.2018 dort ein neues Depot eröffnet, bekommt neben dem ausgabeaufschlagfreien Kauf zudem noch einen Bonus in Höhe von 30 Euro gutgeschrieben (Mindestanlage 500 Euro).

181220_5-6

i

WS-HC Fonds Hanf Industrie Aktien Global

Auflagedatum: 03.12.2018

Stärken-Schwächen-Profil

  • fokussiertes und über diverse Branchen diversifiziertes Anlageportfolio – Fokus auf Aktien der Hanf-Industrie

FUCHS-Bewertung 3/5

Bewertungsfazit: Mit dem ersten „Hanf-Fonds“ mit deutscher Zulassung können Anleger ihr Portfolio mit Aktien aus dem Cannabis-Sektor diversifizieren und so mit geringeren Risiken als über Einzelinvestments in diese Branche investieren. Die laufenden Kosten sind vor allem in der Startphase des Fonds hoch. Steigende Mittelzuflüsse sollten diese in Zukunft jedoch auf Marktniveau senken. Die kurze Fonds-historie lässt noch keine valide Chance-Risiko-Betrachtung zu. Die bisherige Entwicklung einschlägiger Aktien der Hanf-Industrie lässt jedoch eine hohe Volatilität des Anteilspreises vermuten.

Produktcharakteristika

Fondsvolumen: Auf Grund der jungen Fonds-Historie liegen uns dazu noch keine Daten vor.

  • Börsenhandel der Fondsanteile spart Ausgabekosten

Ausschüttungsart: ausschüttend

  • vergleichsweise hohe laufende Kosten

Börsenhandel: ja, Düsseldorf, München

  • Performance-Fee schmälert Anlegerrendite zusätzlich

Gesamtkostenquote (TER): 2,82% p.a.

Anlagestrategie: Aktienfonds, Themenfonds: Hanf Industrie global

Fazit: Der WS-HC Fonds Hanf Industrie Aktien Global eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die an den Wertsteigerungschancen der Hanfindustrie partizipieren möchten und bereit sind, größere Kursschwankungen zu akzeptieren. Der Fonds ist eine Depotbeimischung.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Proteste im EZB-Direktorium werden lauter

Selbst geschaffene Stabilitätsrisiken im Euroland

Kritisiert offen die Politik der EZB: François Villeroy de Gallhau Copyright: Picture Alliance
Immer deutlicher wird: Die EZB fährt in der Geldpolitik einen zunehmend riskanten Kurs. Die Geldstabilität ist gefährdet. Dafür sprechen Äußerungen aus dem „inner circle".
  • Fuchs plus
  • Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Eine knappe Entscheidung

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG kann in der Beratung knapp überzeugen.
Hauck und Aufhäuser gehört schon alleine auf Grund der über zweihundertjährigen, wechselvollen Geschichte der Bank zu den renommierten deutschen Adressen, wenn es um Geldanlage geht. Wird die Bank ihrer Geschichte und den daraus erwachsenden Erwartungen gerecht?
  • Fuchs plus
  • Quirin Privatbank AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Anlage als Erntemaschine

Vor allem auf der Empathie-Seite erleben wir bei der Quirin Privatbank eine überaus zufrieden stellende Beratung.
Volle Punktzahl für Empathie und Freundlichkeit: So könnte das Fazit der Beratung durch die Quirin Privatbank lauten. Doch neben Wohlfühlen bewerten wir auch die Fachlichkeit. Kann Quirin auch da überzeugen?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Bank mit Willkommens-Kultur

Beratung kann Spaß machen und sehr lehrreich sein. Diese Erfahrung macht der Testkunde in diesem Jahr bei der Frankfurter Bankgesellschaft in Zürich.
Beratung kann Spaß machen und sehr lehrreich sein. Diese Erfahrung macht der Testkunde in diesem Jahr bei der Frankfurter Bankgesellschaft in Zürich. Die Berater geben ihm das Gefühl willkommen zu sein und zeigen echtes Interesse. Ein Beratungserlebnis, das diesmal eine Spur persönlicher ausfällt.
  • Fuchs plus
  • Gewinnverzicht in der Elternzeit sichert Elterngeld

Neue Gestaltungsmöglichkeiten beim Elterngeld für Selbstständige

Für Selbständige wurde die Elternzeit-Regelung modifiziert. Copyright: Pixabay
Gut zu wissen: Gesellschafter können sich fürs Elterngeld arm machen und am Ende des Tages rechnet sich das doch. Diesen interessanten Weg hat das Bundessozialgericht (BSG) jetzt aufgemacht.
  • Vermögensverwalter | TOPS 2020

Mensch versus Maschine

Diesmal im Zentrum des TOPs 2020 Reports der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ steht die spannende Frage: Wer macht das Rennen - Vermögensberater oder Robo-Advisor?
Zum Seitenanfang