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Anlagestrategie und -taktik im Zeichen des Umschwungs auf den Kapitalmärkten

Ein Goldener Herbst vor dem Ende der Hausse

Die Hausse hat ihren Herbst erreicht. Copyright: Pixabay
Nimmt man den Zeitraum seit Einbruch der Märkte im Zeichen der Finanzkrise 2008/09, erlebt die Welt eine zehnjährige Haussephase. Sie stand im Zeichen der Geldschwemme, den Notenbanken und Nullzinsen. Die Phase geht nun zu Ende. Anleger sollten sich fit machen für einen Einbruch. Die FUCHS-Redaktion hat sich das mit 26 Gastautoren in den »Anlagechancen 2019« zur Aufgabe gemacht.

Die laufende Hausse geht in ihre Endphase. Gemeint ist die zehnjährige Phase nach Lehman, in der die Notenbanken via Geldschöpfung in nie gekanntem Ausmaß die Vermögenspreise angetrieben haben: voran Aktien, Immobilien, Betriebsvermögen.

Vorher allerdings dürften wir einen „Goldenen Herbst" an den Märkten erleben. Die diesjährige Jahresendrally könnte die Kurse in USA, Europa und Japan in die „Fahnenstange" katapultieren. Dabei werden voraussichtlich neue Höchststände erreicht, die fundamental nicht mehr zu rechtfertigen sind. Dies ist gewöhnlich der Auftakt zu einer anschließenden „Korrektur", die auch schnell in einen Crash mit mehr als 30% Kursverlust münden kann.

Drei zentrale Faktoren lassen uns zu dem Schluss kommen, dass bald „Schluss mit lustig" ist.

  1.  Die Zinsen ziehen unaufhaltsam an.
  2.  Die Notenbanken beenden die Phase der Geldschöpfung bzw. beginnen mit dem Bilanzabbau.
  3.  Die Konjunktur in den Industrieländern und etlichen Schwellenländern ist in die Abschwungphase eingetaucht.

Die Expansionsphase der Weltwirtschaft hat ihren Gipfel überschritten. Da sind sich sämtliche Auguren einig. Der zeitweise Gleichlauf der meisten Volkswirtschaften ist aus dem Tritt geraten. Von „hoher Unsicherheit", die auf den Wachstumsaussichten lastet, spricht die OECD in ihrem Wirtschaftsausblick. Im ifo World Economic Survey, der weltweiten Expertenumfrage des ifo Instituts, fielen die Erwartungen zuletzt „auf den niedrigsten Stand seit Ende 2011".

Die USA geben den Takt vor

Die Geschwindigkeit, mit der sich der Abschwung vollzieht, wird von den USA vorgegeben. In „Trump-Land" wirkt noch immer die jüngste Steuerreform nach. Schätzungen zufolge könnten die Gewinne 2018 im Vergleich zu 2017 um 17% ansteigen. Für 2019 erwartet der Markt einen nochmaligen Gewinnanstieg von über 10%. Das klingt zwar gut, ist aber im Trend eine starke Abschwächung der Aufwärtsdynamik – und die Börse hat viele der guten Erwartungen schon vorweggenommen.

Welche Strategie, welche Taktik empfiehlt sich für den Anleger? Damit haben sich die FUCHS-Redaktion und 26 Gastautoren in ihrem Anlageausblick für 2019 ausführlich befasst. Die »Anlagechancen 2019« mit dem Untertitel »Die Hausse vor dem Ende« haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Leser fit zu machen für einen Einbruch. Strategisch schichten wir um von Wachstumstiteln hin zu unterbewerteten Value-Titeln. Taktisch sind wir voll investiert, um den „Goldenen Herbst" auszukosten, bauen aber 2019 zügig Liquidität auf.

Fazit: Wer sich als Anleger „sturmsicher" machen will, sollte sich frühzeitig mit dem Umschwung auf den Märkten beschäftigen.

Hinweis: Die »Anlagechancen 2019« erscheinen am 15.10. Sie sind jetzt bereits erhältlich in unserem Web-Shop zum Vorbestellerpreis von 44,95 Euro (statt 49,95).

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