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Fidecum avant-garde Stock Fund B

Digitalisierung, digitaler Wandel oder industrielle Revolution 4.0 - hinter allen Begriffen verbirgt sich ein tiefgreifender ökonomischer Wandel. Unternehmen die in dieser Branche investieren gelten als die langfristigen Gewinner dieser Veränderung. Mit dem Fonds aus dem Hause Fidecum können Anleger mitprofitieren.

Strukturelle Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft initiieren regelmäßig enorme Wachstumssprünge. Diese heben die Weltwirtschaftsleistung oft auf neue Level und sorgen für lange andauernde Wachstumszyklen. Beispiele sind die Wandlung von der Agrar- in eine Industriegesellschaft und die spätere Transformation in die Dienstleistungsgesellschaft.

In der aktuellen Phase erleben wir gerade die Wandlung hin zur digitalen Gesellschaft. Die Digitalisierung erfasst inzwischen sämtliche Lebensbereiche und verändert die Art, wie und was wir konsumieren, produzieren oder Dienstleistungen abwickeln. Dies reicht vom Einkaufen im Internet, Bezahlen via Smartphone, Filme zeit- und ortsunabhängig anschauen bis hin zum Bücher und Zeitschriften auf digitalen Endgeräten lesen. Auch neue Technologien (E-Mobilität, neue Energien, automatisiertes Fahren, Industrie 4.0) werden durch die wachsende Digitalisierung der Gesellschaft begünstigt.

Frühzeitige Investments lohnen sich

Dieser tiefgreifende und unumkehrbare Wandel wird unser Leben in den nächsten Dekaden prägen. Wirtschaftsunternehmen, die Geschäftsmodelle für den Digitalen Wandel haben, stehen heute erst am Anfang ihrer Unternehmenskarriere. Die Aktien der entsprechenden Unternehmen sind günstig bewertet, wenn man das Wachstumspotential zu Grunde legt. Auf Basis dieser Analyse hat Portfolio-Manager Anko Beldsnijder einen Fonds entwickelt. Er verantwortet den Fidecum avant-garde Stock Fund – zunächst beim Finanzdienstleister MainFirst, seit Januar 2016 gemeinsam mit Richard Burkhardt bei der Fondsschmiede Fidecum.

Die Fondsmanager setzen auf die selbst entwickelte Anlagestrategie QGARP (Quality Growth At A Reasonable Price). Diese Investmentphilosophie konzentriert sich darauf, die führenden Unternehmen einer Branche zu finden. Branchenübergreifend suchen Beldsnijder und Burkhardt nach Firmen, die als Qualitätsunternehmen gelten, gleichzeitig aber auch über ein nachhaltiges Wachstumspotential verfügen. Dies schließt auch Sektoren mit ein, die üblicherweise nicht als typische Wachstumsbranchen gelten. Der Fokus der Investments zielt dabei auf die jeweiligen Marktführer, denn diese profitieren in der Regel von überdurchschnittlichen und zugleich stabilen Gewinn- und Cash-Flow-Margen.

Konzentration auf große Titel

Die Portfolio-Manager sind langjährig erfahrende Stock-Picker. Die Gewichtung der Einzeltitel im Portfolio richtet sich nach dem fundamental ermittelten Kursziel, der Marktkapitalisierung, Liquidität, Volatilität und dem Momentum der jeweiligen Aktie. Normalerweise ist der Fonds in jeder Marktphase vollständig investiert. In Stressphasen können jedoch Index-Futures eingesetzt werden, um das Marktrisiko herunter zu fahren.

Mit aktuell rund 45 Einzelpositionen ist das Portfolio des Fidecum avant-garde Stock Funds relativ stark konzentriert. Die zehn größten Einzeltitel bilden bereits knapp 50% des Portfolios ab. Die Fondsmanager konzentrieren sich auf europäische Aktien (93%), US-Titel oder asiatische Aktien werden allenfalls beigemischt. Aktuelle Branchen-Schwerpunkte setzen Beldsnijder und Burkhardt bei Finanztiteln (ca. 23%), Aktien von Industrieunternehmen (ca. 22,5%), der Dienstleistungsbranche (ca. 20 %) sowie aus dem Gesundheits-Sektor (ca. 10%). Unter den zehn größten Einzeltiteln findet sich der Finanzdienstleister Wirecard, der Siemens Healthcare-Spin-off Siemens Healthineers, der Softwarekonzern SAP oder der Filmproduzent und VoD-Plattformbetreiber Pantaflix.

Seit seiner Auflage hat der Fidecum avant-garde Stock Fund mit einer Wertentwicklung von gut 180% und bei vergleichbarer Volatilität die eigene Benchmark (Stoxx Europe 600) deutlich hinter sich gelassen (142 %). Fondsanteile können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5% direkt über die KVG geordert werden. Deutlich günstiger ist der Kauf über die Börse. Dort beträgt der Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkaufspreis) nur knapp ein Prozent.

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Fidecum avant-garde Stock Fund B

 

Auflagedatum: 30.04.2004

Stärken-Schwächen-Profil

  • + langfristig erprobter und klar definierter Stockpicking Investmentansatz

FUCHS-Bewertung 4/5

Bewertungsfazit: Der Fidecum avant-garde Stock Fund beeindruckt mit einer langfristig überdurchschnittlichen Wertentwicklung gegenüber der Benchmark. Die Stock-Picking-Strategie der Portfolio-Manager macht sich bislang bezahlt. Ein Manko sind die vergleichsweise hohen laufenden Kosten. Diese dürften jedoch mit steigenden Mittelzuflüssen weiter sinken.

Produktcharakteristika

Fondsvolumen: 24,85 Mio. Euro

  • + Qualitätsaktien werden zu „vernünftigen“ Bewertungen (QGARP) gekauft

Börsenhandel: Ja – an allen deutschen Börsenplätzen

  • + in Baisse-Phasen kann das Fondsportfolio über Derivate abgesichert werden

Ausschüttungsart: ausschüttend

  • + jährliche Ausschüttung von Dividenden

Anlagestrategie: Aktienfonds, europäische Aktien, Stock-Picking nach der QGARP-Methode

  • - vergleichsweise hohe laufende Kosten (TER)

Gesamtkostenquote (TER): 2,08 % p.a.

  • - Performance-Fee schmälert Rendite für Anleger zusätzlich

Fazit: Der Fidecum avant-garde Stock Fund eignet sich für langfristige Anleger, die an den überproportionalen Wachstumschancen der Gewinner des digitalen Wandels teilhaben möchten. Der Fokus auf qualitativ hochwertige Wachstums-Aktien macht eine Überrendite gegenüber dem Markt wahrscheinlich.

ISIN: LU 027 929 583 5

Letzter Rücknahmepreis: 74,46 EUR

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