Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
3798
Anleger prüfen Umschichtungen zur Optimierung der laufenden Erträge

Raus aus Dividendentiteln, rein in Anleihen

Taste auf einer PC-Tastatur mit Aufschrift Anleihemarkt. © momius / stock.adobe.com
Mit den steigenden Zinsen sind viele Anleihen im Kurs gefallen. Wer nun aus Dividendenaktien in Anleihen umschichtet, kann so seine Erträge optimieren. Das gilt aber nicht für alle Märkte. FUCHSBRIEFE kennen einige Beispiele bekannter und bei Investoren beliebter Unternehmen.
Einkommensorientierte Anleger sollten prüfen, ob Sie zu Verbesserung ihrer Erträge von Aktien in Anleihen umschichten sollten. Das gilt insbesondere für Titel aus den USA. Denn mit den steigenden Zinsen sind viele Anleihen in ihren Kursen gefallen - auch bei solventen Emittenten. Bei den Schuldverschreibungen solcher Unternehmen, lassen sich die Risiken gut einschätzen, während die Anleihen-Rendite nun bereits in vielen Fällen oberhalb der Dividendenrendite liegt.

US-Anleiherenditen übersteigen Dividendenrenditen

In den USA liegt die aktuelle Dividendenrendite des breiten Marktes unter den Renditen von Staats- und auch Unternehmensanleihen. Darauf verweist ein aktuelles Research von Franklin Templeton. Als konkretes Beispiel nennt die amerikanische Investmentgesellschaft Coca-Cola. Während Aktionäre bei der Aktie (ISIN: US 191 216 100 7) mit einer Dividendenrendite von 2,8% rechnen können, ist die Rendite für die Coca-Cola Anleihe mit Fälligkeit 05.01.2032 (ISIN: US 191 216 DP2 1) auf 3,6% gestiegen.  

Ähnliches gilt für Chevron. Während Aktionäre des Öl-Unternehmens (ISIN: US 166 764 100 5) eine Dividendenrendite von 3,57% erwarten können, freuen sich Anleihen-Anleger über eine Rendite von 3,65% (ISIN: US 166 756 AE6 6, Fälligkeit: 12.08.2025). Der Baudienstleister Caterpillar verschafft seinen Aktionären (ISIN: US 149 123 101 5) eine Dividendenrendite von 2,36% bei einer Anleihen-Rendite von 3,61% (ISIN: US 149 13R 2K2 3, Fälligkeit: 02.03.2026).

In Europa schlägt die Dividende noch die Anleiherendite

Bei den beliebtesten Aktien der Deutschen, stellt sich die Lage hingegen noch anders dar. SAP (ISIN: DE 000 716 460 0) verspricht eine Dividendenrendite von 2,76%. Die Anleiherenditen bewegen sich je nach Laufzeit zwischen 0,8% und 2,4%. Ähnliches gilt für VW-Aktien (ISIN: DE 000 766 403 9), die Anleihe-Rendite schwankt zwischen 0,1% und 5%, während die Dividendenrendite bei 5,35% liegt.

Fazit: Einkommensorientierte Anleger prüfen, ob sich bei US-Aktien Umschichtungen in Anleihen anbieten, um die Erträge des Portfolios zu optimieren.

Hinweis: Die genannten US-Anleihen lauten alle aus US-Dollar. Angesichts der pessimistischen Euro-Einschätzung der FUCHSBRIEFE, ergibt sich darauf für Euro-Anleger eine zusätzliche Währungschance.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 15 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Vier Performance‑Projekte, ein Befund: Struktur schlägt Aktion

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Performance‑Projekte, vier völlig unterschiedliche Anlegerwelten – und doch eine klare, datenbasierte Botschaft. Kalenderwoche 16 zeigt eindrucksvoll, dass Rendite nicht aus Bewegung entsteht, sondern aus Struktur. Während in einzelnen Projekten aktiv umgeschichtet wird und hohe Volumina fließen, bleiben andere Portfolios vollkommen ruhig – und erzielen dennoch bessere Ergebnisse. Die Zahlen aus Projekt 5, 7, 8 und 9 entlarven, was Vermögensverwaltung heute wirklich erfolgreich macht.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 16: Rendite, Risiko und Handel

Liechtensteinische Landesbank, DGK & Co. und DRH: Diese Häuser schlagen die Benchmark in Projekt 9

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) zeigt in Kalenderwoche 16 ein selten klares Kräfteverhältnis. Während einige Portfolios mit hoher Umschichtungsfrequenz agieren, bleiben andere ruhig – und erzielen dennoch bessere Ergebnisse. Mehrere Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot deutlich, ohne einen einzigen Trade auszuführen. Wer wissen will, warum Struktur derzeit mehr zählt als Aktion und welche Portfolios Risiko und Ertrag in Einklang bringen, findet hier die Antworten.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 16: Performance, Gewinner und Verlierer

LBBW Schweiz, Zürcher Kantonalbank Österreich und Julius Bär schlagen das Benchmarkdepot

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 16 zeigt im Projekt 8 die stille Macht der Allokation. Ohne Umschichtungen, ohne taktische Korrekturen wirken allein Marktbewegung und Portfoliostruktur. Das Benchmarkdepot legt spürbar zu – doch mehrere Banken ziehen vorbei, andere bleiben überraschend zurück. Diese Woche offenbart, welche Fondsstrategien tragen, wo Risiko bezahlt wird und wo Vorsicht zur Renditebremse wird.
Zum Seitenanfang