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Büroimmobilien

Bundesweit steigende Mieten

Die Nachfrage nach Büroimmobilien steigt stetig an. Dies führt zu steigenden Mieten – nicht nur in den sieben A-Märkten, sondern auch in den weniger Bedeutenden B- bis D-Märkten.
Die Mieten für Büroräume steigen bundesweit (+ ca. 1%). Dies gilt für die sieben A-Städte, für die Büromärkte in den 14 B-Städten, 22 C-Städten und 84 D-Städten. Das geht aus zwei aktuellen Studien hervor. Savills hat sich die Lage an den A-Märkten angesehen. Bulwiengesa hat die übrigen Büromärkte in Deutschland analysiert.

Immer mehr Büroarbeiter, aber wenig neue Flächen

Wachstumstreiber ist die Büroarbeit, die beständig zunimmt. Dahinter steht ein Wandel der Arbeit hin zu höheren unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Die Bürobeschäftigung wird dominiert durch Beratungsfirmen, Unternehmen aus der Werbung und der Immobilienwirtschaft. Aber auch die Nachfrage der öffentlichen Verwaltung und technologieorientierte Unternehmen wächst. In den A-Städten arbeiten aktuell 2,9 Mio. Menschen in Büros. Das sind 28% mehr als 1999. Auch in den B- bis D-Märkten wuchs die Zahl der Büroarbeiter. 2016 bis 2020 wird in allen Städten mit Ausnahme von Stralsund, Schwerin und Wuppertal ein weiteres Wachstum erwartet. Leipzig (+9,4%), Regensburg (+8,2%) und Freiburg (+6,9%) bilden die dynamische Spitze. Während die Nachfrage stetig zunimmt, ist das Angebot überschaubar. In den Stadtzentren stehen oft keine guten Flächen mehr leer. Die Leerstandsquote der A-Märkte ist im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal um zehn Basispunkte auf 5,5% gefallen. Die Quote wird in allen Städten weiter sinken. Bis 2020 wird sie in A-Städten bei 4,4% liegen, in B-Städten bei 4,84%, in C-Städten bei 5,13% und in den D-Städten bei 6,37%.

Auf Sicht keine Änderung

Ein starker Zubau ist bei Büroflächen nicht zu erwarten. In diesem Jahr werden mit 800.000 m2 so wenig Büroflächen in den A-Städten wie zuletzt 2012 fertiggestellt. Das liegt um 15% unter den durchschnittlichen Fertigstellungen der letzten zehn Jahre (925.000 m2). 2018 wird vergleichbar wenig Fläche fertig werden. Erst für 2019 wird die Fertigstellung von 1 Mio. m2 prognostiziert.

Fazit: Die Nachfrage nach Büroimmobilien wird bundesweit in den nächsten drei Jahren steigen, das Angebot hält aber kaum mit. Die Mieten werden weiter steigen.

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