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Diamantpreise mittelfristig gut unterstützt

Preise natürlicher Edelsteine werden leicht steigen

Die Preise natürlicher Diamanten könnten in den nächsten Monaten ein wenig steigen. Grund ist eine spürbare Angebotsverknappung, weil große Minen in Russland und Australien weniger Steiner fördern.

Die starke Konkurrenz künstlicher Steine hält die Preisentwicklung natürlicher Diamanten im Zaum. Mittelfristig dürften die Preise für natürliche Edelsteine aber dennoch ein wenig anziehen.

Die Diamantförderung sinkt spürbar. Die russische Produktion von Alrosa fiel im ersten Quartal 2018 um 17%. Die Mine Jubilee führt zurzeit nur minderwertiges Gestein, das nur wenige Diamanten beinhaltet. Zudem konnte in der Mine Mir aufgrund eines Wasser-einbruchs im vergangenen Jahr mehrere Monate nicht gefördert werden. Daher rechnet Alrosa in diesem Jahr mit einem Rückgang der Produktion um ca. 8%.

Diamantenvorräte sind endlich

Auch aus Australien hören wir Meldungen von Förderausfällen. Dort steht die Mine Argyle vor dem Ende der Förderung. In den kommenden Jahren wird die Mine, die bekannt für Ihre wertvollen rosa Diamanten ist, vollständig erschöpf sein. Die Schließung der Mine wird eine Minderung der weltweiten Diamantproduktion um ca. 14. Mio Karat Rohdiamanten bedeuten.

Dies wird Auswirkungen auf die Preise roher und geschliffener Diamanten haben. Werden keine neuen Minen gefunden und in Betrieb genommen, dürften die Preise für natürliche Diamanten steigen. Wie hoch der Preisanstieg ausfallen wird, hängt aber trotzdem von der kräftig steigenden Produktionsmengen synthetischer Diamanten ab. Denn mit steigenden Diamantenpreisen rentieren sich auch weitere Investitionen in einen Maschinenpark für die Produktion synthetischer Steine.

Fazit: Langfristig scheint uns das Preisniveau natürlicher Diamanten aber trotz geringerer Förderung begrenzt. Denn künstliche Steine werden qualitativ immer wertiger und sie werden immer deutlich preiswerter als die Originale sein.

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