Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1821
Diamantpreise mittelfristig gut unterstützt

Preise natürlicher Edelsteine werden leicht steigen

Die Preise natürlicher Diamanten könnten in den nächsten Monaten ein wenig steigen. Grund ist eine spürbare Angebotsverknappung, weil große Minen in Russland und Australien weniger Steiner fördern.

Die starke Konkurrenz künstlicher Steine hält die Preisentwicklung natürlicher Diamanten im Zaum. Mittelfristig dürften die Preise für natürliche Edelsteine aber dennoch ein wenig anziehen.

Die Diamantförderung sinkt spürbar. Die russische Produktion von Alrosa fiel im ersten Quartal 2018 um 17%. Die Mine Jubilee führt zurzeit nur minderwertiges Gestein, das nur wenige Diamanten beinhaltet. Zudem konnte in der Mine Mir aufgrund eines Wasser-einbruchs im vergangenen Jahr mehrere Monate nicht gefördert werden. Daher rechnet Alrosa in diesem Jahr mit einem Rückgang der Produktion um ca. 8%.

Diamantenvorräte sind endlich

Auch aus Australien hören wir Meldungen von Förderausfällen. Dort steht die Mine Argyle vor dem Ende der Förderung. In den kommenden Jahren wird die Mine, die bekannt für Ihre wertvollen rosa Diamanten ist, vollständig erschöpf sein. Die Schließung der Mine wird eine Minderung der weltweiten Diamantproduktion um ca. 14. Mio Karat Rohdiamanten bedeuten.

Dies wird Auswirkungen auf die Preise roher und geschliffener Diamanten haben. Werden keine neuen Minen gefunden und in Betrieb genommen, dürften die Preise für natürliche Diamanten steigen. Wie hoch der Preisanstieg ausfallen wird, hängt aber trotzdem von der kräftig steigenden Produktionsmengen synthetischer Diamanten ab. Denn mit steigenden Diamantenpreisen rentieren sich auch weitere Investitionen in einen Maschinenpark für die Produktion synthetischer Steine.

Fazit: Langfristig scheint uns das Preisniveau natürlicher Diamanten aber trotz geringerer Förderung begrenzt. Denn künstliche Steine werden qualitativ immer wertiger und sie werden immer deutlich preiswerter als die Originale sein.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Abweichende Verleihdauer ist zulässig

Tarifvertrag kann Zeitarbeit verlängern

Teamarbeit. © Robert Kneschke / stock.adobe.com
Die Zeitarbeit will kein Schmuddelkind auf dem deutschen Arbeitsmarkt mehr sein. Diesem Ziel sind die aktuell knapp 820.000 Leiharbeiter mit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) ein Stück näher gekommen.
  • Fuchs plus
  • Landverkäufe im Metaverse brechen ein

Grundsätzliches Interesse an virtueller Welt bleibt hoch

Virtual Reality. © gremlin / Getty Images / iStock
Die virtuelle Welt des Metaverse bleibt vorerst wenig greifbar. Die reale Nachfrage nach Land und Immobilien in dem virtuellen Universum bricht brutal ein. Dennoch bleibt das grundsätzliche Interesse an der virtuellen Welt hoch.
  • Fuchs plus
  • Euro-Geldhüter haben nur einen begrenzten Spielraum

EZB hilft drei Euro-Ländern

EZB bei Nacht. © RK MEDIA / stock.adobe.com
Es sind vor allem drei Länder in der Eurozone, die die Europäische Zentralbank daran hindern, beherzt gegen die Inflation vorzugehen. Europas Geldhüter werden daher eine unliebsame Entscheidung mit weitreichenden Auswirkungen treffen müssen.
Zum Seitenanfang