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Gold- und Silbermünzen

Bonus-Rendite für Goldmünzensammler

Mit ihr machen Anleger Rendite: Lady Liberty / © Getty
Wer Gold in Münzform kauft, nimmt gewöhnlich Vreneli, Krüger Rand oder Maple Leaf. Doch wer sich am Sammlermarkt umschaut und dort etwas Glück hat, kann sich gewöhnlich über einen Rendite-Bonus freuen.

Sammler schauen nach Raritäten. Dazu gehören die 20 Kronen Goldmünze, Österreich-Ungarn mit dem Konterfei Kaiser Franz Josef I. oder die Goldmünze 1 Dukat aus dem gleichen Jahr. Auch die Britischen Sovereigns, etwa mit dem Abbild König Edward VII. (1909), bzw. Elisabeth II. (1958) nennen wir hier. Ebenso die 20-Mark-Goldmünze Deutsches Reich 1912, mit dem Portrait Wilhelm II.; oder die 20-Mark-Münze Wilhelm I. von 1888. Darüber hinaus wird die Goldmünze 10-Dollar-USA 1884 (Lady Liberty) stets gesucht. Der Preistrend dieser Münzen ist stark steigend. Noch sind sie auf Auktionen für um die 400 Euro zu erhalten.

Eine weitere Alternative für Münzensammler: Konvolute. Für die Jahre 1992/93 war ein Konvolut von sechs Goldmünzen der Cook-Inseln zu jeweils 50 Dollar aus der Sonderserie „500 Years of America“ herausgegeben worden. Es hatte der Inselrepublik einen erheblichen Zugewinn gebracht. Der Wert hat sich mittlerweile auf knapp 2.000 Euro verdoppelt. Das große Konvolut alter Goldmünzen – speziell aus Deutschland - beginnt in etwa mit dem Goldgulden Herzogtum Jülich (1402-1423) bei 500 Euro und reicht bis zum 10 Dukatenstück Fürstentum Wolfenbüttel (16. Jahrhundert) mit Preis von bis zu 15.000 Euro. Auf diesem Feld gibt es schier unendlich viele Variationen.

Sammler greifen gerne zu Armbändern mit echten Münzen und Medaillen. Sie sind auch als Bettelarmbänder bekannt. Beliebt sind Münzanhänger mit vier Münzen, wie z.B. 100 Kronen Österreich-Ungarn mit dem Abbild Kaiser Franz-Josef I aus 1912, 1 x 20 Franken „Vreneli“ , 20 Francs Frankreich (Marianne, Gallischer Hahn), 5 Lire Gedenkprägung Italien 1869 mit Abbildung des König Victorio Emanuele II. Ein solches Bettelarmband wurde unlängst auf einer Auktion für 2.200 Euro (inkl. Gebühr) zugeschlagen.

Auch Sammler von Silbermünzen können mit deutlichen Preissteigerungen rechnen. So sind jüngst für eine 5-Mark-Münze Deutschland 1952 (Germanisches Museum Nürnberg Prägemarke D) 390 Euro bezahlt worden. Und zwei Silbermünzen 5-Mark-Deutschland 1964 (Johann Gottlieb Fichte, Prägemarke J) waren einem Sammler 150 Euro wert. Die Silbermünze 5-Mark-Deutschland 1955 (Friedrich von Schiller, Prägemarke F) wird in Sammlerkreisen mit ca. 220 Euro gehandelt.

Besonders Fehlprägungen ziehen Sammler an. 2002 ist eine 50 Cent Münze mit der 1 Euro Rückseite (Prägemarke G) versehentlich in den Zahlungsverkehr gelangt. Wer so eine Münze besitzt, kann sich über 500 Euro Verkaufspreis freuen.

Fazit: Wer sammeln will, braucht viel Geduld. Es kommt wenig Material auf den Markt. Primär aufgrund von Todesfällen, aber nie durch Sammlungsauflösungen – die sich nebenbei regelmäßig als schlechtes Geschäft für den Sammler entpuppen.

Hinweis: Wer mit dem Sammeln von Gold- und Silbermünzen beginnen möchte, sollte nur Münzen in feinster Qualität – keine Kratzer, keine Gebrauchsspuren – nehmen. (Nur) sie sind eine gute Basis für eine im Wert steigende Sammlung.

Kunstmarkt

Wissenswerte Termine APRIL & MAI 2017

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interessante Auktionen

Gemälde des 19. Jh.

Wien

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Kunst & Antiquitäten

Auktionshaus Dr. J. Fischer

www.auctions-fischer.de

Auktion 388

Köln

19.05.

Alte Kunst

Van Ham

www.van-ham.com

Empfehlenswerte Messen

Art Cologne 2017

Köln

26.04. - 29.04.

Int. Kunst des 20./21. Jh.

KölnMesse GmbH

www.koelnmesse.de

Sehenswerte Ausstellungen

Emil Nolde - Die Grotesken

Wiesbaden

30.04. - 09.07.

Expressionismus

Museum Wiesbaden

www. museum-wiesbaden.de

Quelle: FUCHSBRIEF

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