Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
387
Steigende Nachfrage

Gold: Vor zweitem Preissprung

Der Goldpreis setzt nach seinem ersten Aufschwung nun bald zum zweiten Sprung nach oben an.
Der Goldpreis steht vor einem zweiten Sprung nach oben. Die Goldfonds (ETF) verbuchen wieder deutliche Mittelzuflüsse. Damit würde das Edelmetall seine fundamentale Trendwende nach oben bestätigen. Dann ist weiteres Kurspotenzial in Sicht. Grund ist die wachsende Unsicherheit auf den Märkten. Die Fed hat sie mit dem erneut aufgeschobenen Zinsschritt ins Grübeln gebracht. Wie geht es der US-Wirtschaft wirklich? Die Prognosen für dieses Jahr liegen zwischen 1,6 bis 1,8% Wachstum. Das ist alles andere als berauschend. Das Problem ist die recht große Fallhöhe, die die Kapitalmärkte aufgebaut haben. Die US-Börse ist teuer. Und günstig sind auch die Börsen der anderen Industrieländer nicht. Auf der Anleihenseite haben die Notenbanken mit ihren Käufen bereits eine Blase aufgepumpt. Und sie wissen auch nicht, wie sie die Luft wieder entweichen lassen können. Selbst Liquidität ist mittlerweile zweifelhaft. Die Diskussion um die Abschaffung des Bargelds und nicht zuletzt die schwierige Situation im Euroraum irritieren Anleger. Als Sicherheitsinvestment bleibt somit nur Gold. Das Edelmetall wirft zwar keine Zinsen ab. Aber in Zeiten von Null- und Minuszinsen wiegt das Argument nicht. Lager- und Versicherungsgebühren stehen gegen die Kosten der Geldaufbewahrung. Ein Blick aufs Weltgeschehen offenbart zudem einige politische Unsicherheitsfaktoren. Die Verhandlungen über den Brexit befinden sich in einer Sackgasse. In den USA steht eine Präsidentenwahl mit einem potenziell heiklen Ausgang (Trump) bevor. In Italien wird im Herbst über die Verfassung abgestimmt. Der Ausgang hat europapolitische Konsequenzen, könnte die Fliehkräfte verstärken. Russland und die USA liefern sich einen Stellvertreterkrieg in Syrien. China erhebt massive Machtansprüche im Südchinesischen Meer – und bietet den Amerikanern die Stirn.

Fazit: Wir erwarten, dass der Goldpreis in Richtung 1.400 US-Dollar je Unze steigt. Unter 1.300 US-Dollar wird er kaum fallen.

Hinweis: Einen ausführlichen Beitrag zur Vermögenssicherung mit Gold und Silber lesen Sie auch im Buch Anlagechancen 2017 „Die große Verstaatlichung“. Order-Telefon: 030 – 28 88 17 20.  

Meist gelesene Artikel
  • Zum Zwecke der Wirtschaftsspionage

Britische Geheimdienste verkaufen sensible Daten

Britische Geheimdienste verkaufen gesammelte Daten an Dritte. Copyright: Picture Alliance
Die britischen Geheimdienste verkaufen in großem Umfang anlasslos gesammelte Daten. Darunter sind auch sehr sensible Informationen. Auch deutsche Unternehmen mit Bezug zu Großbritannien müssen sich sorgen.
  • Venezuela bedient seine Schulden nicht mehr

Caracas muss auf den Ölpreis hoffen

Venezuela ist zahlungsunfähig. Das Land kann Anleihen nicht bedienen. Hohe Schulden hat die Regierung bei Russland und China. Im nächsten Jahr dürften weitere Anleihen nicht bedient werden. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
  • Peking verlagert den Schwerpunkt

Chinas Wirtschaftsdynamik lässt weiter nach

Die Dynamik der chinesischen Wirtschaft lässt in allen Sektoren sichtbar nach. Hintergrund sind aus unserer Sicht nachlassende fiskalische Impulse. Die Pekinger Führung nimmt andere Ziele in den Fokus.
Neueste Artikel
  • Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

ThyssenKrupp mit einem gelungenen Compliance Management System

ThyssenKrupp ist bei seinen Compliance Maßnahmen nicht nur transparent. Sie sind auch weitgehend stimmig. daher nur eine geringes Risiko aus Investorensicht.
Die Milliardenstrafen liegen nicht lange zurück, und jetzt lasten schon wieder schwerwiegende Korruptionsvorwürfe auf ThyssenKrupp. Am Compliance Management System liegt das kaum, das ist eigentlich gut konzipiert. Den Platz unter den ersten drei im Rating verdankt der Konzern seinem CMS. Thyssen-Chef Heinrich Hiesinger scheint die Untiefen im umstrittenen U-Boot-Rüstungsdeal monatelang nicht ernst genug genommen zu haben. Da hilft dann auch kein noch so gutes Compliance-Warnsystem mehr. 
  • Triumph der Hidden Champions

Österreich die neue Nummer 1 im Private Banking

Sie nahmen für Ihre Häuser die Ehrenurkunde für sehr gute Leistungen entgegen (v.l.n.r.): Robert Hager / Bankhaus Spängler (2.v.l.), Dr. Mathias Albert / Bank Gutmann, Wolfgang Fusek / Bankhaus Krentschker, Arnd Brüggenwirth / DekaBank Luxemburg, Martin Engler / VP Bank, Wolfgang Ules / Capital Bank, Michael Krume / Merck Finck Privatbankiers, Thomas Acker / Spiekermann & Co sowie Wolfgang Harth / Weberbank. Links und rechts außen die Moderatoren des Abends, Dr. Jörg Richter / IQF und Ralf Vielhaber / Verlag FUCHSBRIEFE. Foto: Stefanie Loos, Copyright: Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER
Österreich ist die neue Nummer 1 im Private Banking. Gleich vier Anbieter aus der Alpenrepublik überzeugten im Markttest der Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER mit sehr guten Leistungen im Beratungsgespräch, in der Vermögensstrategie, der Portfolioqualität und der Transparenz. Jahressieger ist zum zweiten Mal hintereinander das Salzburger Bankhaus Carl Spängler. Die Nummer 1 der Ewigen Bestenliste ist die Wiener Bank Gutmann.
  • Die Politik nimmt immer mehr Einfluss auf die Kunst

Künstler lassen sich von der Politik instrumentalisieren

Für Künstler ist es profitabel geworden, sich bei der Politik anzubiedern. Das instrumentalisiert Kunst immer stärker – zum Nachteil von Kunstinteressierten und Sammlern.
Zum Seitenanfang