Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
1385
Rohstoffausblick

Kaum Aufwärtspotenzial

Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten bleiben trotz weltweit anziehender Konjunktur begrenzt.

Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten bleiben trotz weltweit anziehender Konjunktur begrenzt. Im Einzelnen: Industriemetalle: Die Förderkapazitäten sind 2013 deutlich ausgeweitet worden. Engpässe sind nicht zu erwarten. Aluminium, Zink, Kupfer, Nickel und Blei dürften eher etwas billiger werden. Die Preise sinken im 1. Quartal 2014 weiter. In den USA dürfen lizenzierte Lagerhäuser ihre Bestände seit einer Woche nicht länger als 50 Tage halten, dann müssen sie verkaufen. Unsicherheit bringen die nicht registrierten, spekulativ gehaltenen Bestände in sog. „Schatten-Lagerhäusern“ in den Markt. Angebots- und Nachfrageschocks sind nicht ausgeschlossen. Energie (Öl, Gas): Die Preise für Brent und WTI stagnieren. Brent-Öl gilt mit aktuell 110 US-Dollar pro Barrel als etwas zu teuer. Momentan halten anhaltende Lieferstörungen aus Libyen und die Erwartung einer weiteren Verknappung aus Nigeria und Sudan die Preise hoch. Gegen Ende des Jahres rechnen verschiedene Analysehäuser mit Preisen von 100 bis 107 US-Dollar pro Barrel. Vor allem die zunehmende Autarkie der USA durch Fracking und ein schwächeres Nachfrage-Wachstum aus China wirken einem Preisanstieg entgegen. Zudem könnte der Iran bald wieder mehr liefern. Edelmetalle (Gold): Der Goldpreis wird 2014 weiter nach unten tendieren – wenn auch langsamer als im vergangenen Jahr. 1.000 Dollar je Unze sind das Preisziel für die nächsten Monate. Zwischenzeitliche Erholungen dürften nicht über 1.300 US-Dollar/oz führen. Dort verläuft derzeit der seit April 2013 intakte Abwärtstrend. Da die US-Notenbank Fed ihre monatlichen Anleihenkäufe zurückführen wird, die Weltkonjunktur sich ordentlich entwickelt und sich etliche Problemländer insbesondere in Europa stabilisieren, wird das gelbe Metall als ultimativer Krisenschutz weniger stark gefragt sein. Auch der tendenzielle Zinsanstieg in den USA mit der Folge eines steigenden US-Dollars schwächt die Attraktivität von Gold-Anlagen. Größere Bestände dürften in nächster Zeit noch in renditeträchtigere Anlagen umgeschichtet werden.

Fazit: Industriemetalle werden im ersten Halbjahr eine Preis-Delle erleben. Das Preissteigerungspotenzial ist gegen Ende des Jahres vor allem bei Kupfer, Nickel und Blei hoch. Gold bleibt ein Portfoliobestandteil zur Risikoabsicherung (max. 5% des Gesamtvermögens). Wer das Edelmetall zu diesem Zweck kaufen möchte, wird dazu in den nächsten Monaten gute und noch preiswertere Einstiegsmöglichkeiten haben.

Meist gelesene Artikel
  • Nestlé S.A.

Preiserhöhungen sind Kurstreiber

Schon fast stoisch scheint der Kursverlauf von Nestlé die momentane Börsenkorrektur zu ignorieren. Die Aktie kennt derzeit nur die Richtung gen Norden. das macht die Aktie zu einem Sicherheit bringenden und zugleich profitablen Titel in den Depots der Anleger.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Wasserstoff und Brennstoffzellen

Suche nach Diesel-Alternativen treibt an

Wasserstoff-Atom Copyright: Pixabay
Saubere, ökologische und nachhaltige Antriebsmöglichkeiten sind derzeit gefragt. Dass man Wasserstoff als Energieträger nutzen kann, lernt man bereits im Chemie-Unterricht in der Schule. Auch heute schon, kann man mit einem Wasserstoff-Motor nicht unerhebliche Reichweiten erreichen. Durch die Diesel-Diskussion werden diese Motoren stärker gefragt. Findige Konzerne werden auf ebenso innovative Zulieferer aus der Branche angewiesen sein. Wir stellen einige der potenziellen Profiteure vor.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Defensive Aktien

Sichere Titel im Warenkorb

Defensive Titel sichern das Portfolio ab Copyright: Pixabay
An den Börsen nehmen die Unsicherheiten zu. Handelskonflikte, Atom-Abkommen, sogar Tweets treffen die Aktienmärkte immer wieder empfindlich. Konjunkturunabhängige Titel lassen sich davon wenig beeindrucken. Dazu zählen unter anderen Aktien von Lebensmittelhändlern, von denen wir zwei vorstellen. Auch ein Pharma-Unternehmen zählt zu unseren defensiven Favoriten.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Weitere Preisdynamik zu erwarten

Eindeckungsrally bei Mais läuft

Shortverkäufer müssen sich mit Mais eindecken. Das treibt den Preis kräftig nach oben. Wie sich Anleger jetzt verhalten sollten .
  • Fuchs plus
  • Kryptowährung in einem Quartal von 3.000 auf 8.000 USD gestiegen

Was es mit dem Kursanstieg von Bitcoin auf sich hat

Bitcoin hat ein enormes Wertsteigerungspotenzial.
Solche Kursschwankungen kennt man sonst nur bei Inflationsgeld: Die Hartwährung Bitcoin stieg in wenigen Monaten von 3.000 auf kann 8.000 USD. Zwei Jahre zuvor hatte sie schon einen Kurssturz erlebt. Das alles ist normal. Wir sagen warum. Und was Investoren nun zu erwarten haben.
Zum Seitenanfang