Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
1055
Rohstoffausblick

Kaum Aufwärtspotenzial

Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten bleiben trotz weltweit anziehender Konjunktur begrenzt.

Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten bleiben trotz weltweit anziehender Konjunktur begrenzt. Im Einzelnen: Industriemetalle: Die Förderkapazitäten sind 2013 deutlich ausgeweitet worden. Engpässe sind nicht zu erwarten. Aluminium, Zink, Kupfer, Nickel und Blei dürften eher etwas billiger werden. Die Preise sinken im 1. Quartal 2014 weiter. In den USA dürfen lizenzierte Lagerhäuser ihre Bestände seit einer Woche nicht länger als 50 Tage halten, dann müssen sie verkaufen. Unsicherheit bringen die nicht registrierten, spekulativ gehaltenen Bestände in sog. „Schatten-Lagerhäusern“ in den Markt. Angebots- und Nachfrageschocks sind nicht ausgeschlossen. Energie (Öl, Gas): Die Preise für Brent und WTI stagnieren. Brent-Öl gilt mit aktuell 110 US-Dollar pro Barrel als etwas zu teuer. Momentan halten anhaltende Lieferstörungen aus Libyen und die Erwartung einer weiteren Verknappung aus Nigeria und Sudan die Preise hoch. Gegen Ende des Jahres rechnen verschiedene Analysehäuser mit Preisen von 100 bis 107 US-Dollar pro Barrel. Vor allem die zunehmende Autarkie der USA durch Fracking und ein schwächeres Nachfrage-Wachstum aus China wirken einem Preisanstieg entgegen. Zudem könnte der Iran bald wieder mehr liefern. Edelmetalle (Gold): Der Goldpreis wird 2014 weiter nach unten tendieren – wenn auch langsamer als im vergangenen Jahr. 1.000 Dollar je Unze sind das Preisziel für die nächsten Monate. Zwischenzeitliche Erholungen dürften nicht über 1.300 US-Dollar/oz führen. Dort verläuft derzeit der seit April 2013 intakte Abwärtstrend. Da die US-Notenbank Fed ihre monatlichen Anleihenkäufe zurückführen wird, die Weltkonjunktur sich ordentlich entwickelt und sich etliche Problemländer insbesondere in Europa stabilisieren, wird das gelbe Metall als ultimativer Krisenschutz weniger stark gefragt sein. Auch der tendenzielle Zinsanstieg in den USA mit der Folge eines steigenden US-Dollars schwächt die Attraktivität von Gold-Anlagen. Größere Bestände dürften in nächster Zeit noch in renditeträchtigere Anlagen umgeschichtet werden.

Fazit: Industriemetalle werden im ersten Halbjahr eine Preis-Delle erleben. Das Preissteigerungspotenzial ist gegen Ende des Jahres vor allem bei Kupfer, Nickel und Blei hoch. Gold bleibt ein Portfoliobestandteil zur Risikoabsicherung (max. 5% des Gesamtvermögens). Wer das Edelmetall zu diesem Zweck kaufen möchte, wird dazu in den nächsten Monaten gute und noch preiswertere Einstiegsmöglichkeiten haben.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Kopf Deutscher, im Herzen Türke

Deutschland mit halber Integrationskraft

Deutschland baut bei der Integration auf seine Verfassung. Wer einen deutschen Pass hat, ist „Verfassungsdeutscher". Doch für eine Integration „mit ganzem Herzen" reicht das nicht aus, wie der Fall Özil zeigt. Ein Kommentar von Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber.
  • Fuchs plus
  • Nachfrage nach Oldtimern sinkt

Überangebot an historischen Automobilen

Am Markt für historische Automobile herrscht ein Überangebot. Deshalb sinken die Preise. Aber noch andere Gründe tragen dazu bei, dass Verkäufer derzeit häufig unzufrieden sind.
  • Fuchs plus
  • Capital Bank - GRAWE Gruppe AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Mehr erwarten – und bekommen

Die Capital Bank - GRAWE Gruppe AG hat die grüne Ampel redlich verdient.
Es passiert nicht oft, dass man sich als Kunde von Anfang bis Ende bei einer Bank oder einem Vermögensberater gut aufgehoben fühlt. Wenn es dann passiert, ist es einfach nur angenehm. Es fällt entsprechend schwer, etwas Nachteiliges über die Beratung durch die Capital Bank zu finden. Wenn überhaupt, dann hat uns hier und da der etwas ausufernde Smalltalk durch einen der Berater gestört. Doch am Ende zählt das Ergebnis – und das überzeugt.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt

Bedrohte Berufsgruppen

Im Zuge der Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt drastisch verändern. Während manche davon Profitieren, werden andere Gruppen nach und nach ersetzt werden.
  • Fuchs plus
  • Vertrieb – richtige Organisation erhöht Erfolg

Erfolgsfaktoren im Vertrieb

Eine Befragung unter über 1500 deutschen Unternehmen aus verschiedenen Branchen zeigt, welche Organisation zum Erfolg führt. Dazu gehört die Ausrichtung auf Kundengruppen oder Anwendungen, eine enge Anbindung des Auslandsvertriebs und zwei weitere wesentliche Faktoren.
  • Fuchs plus
  • Gemeindefinanzen – hohe Steuern in schwachen Regionen

Arme Regionen – hohe Steuern

Viele Kommunen haben in den letzten Jahren ihre Gewerbesteuerhebesätze erhöht. Dabei entwickelte sich eine stärkere regionale Ausdifferenzierung. Während Kommunen in Bayern und Baden-Württemberg mit niedrigen Hebesätzen arbeiten, stiegen sie in NRW und im Saarland stark an.
Zum Seitenanfang