Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
326
Deutsches Recht gekippt

Erbschaften im EU-Ausland

Wer ein Grundstück im Ausland erbt, darf sich freuen. Der Bundesfinanzhof hat jetzt ein günstiges Urteil gesprochen.
Gute Nachrichten, für alle mit Zweitwohnsitz in Spanien, Frankreich etc. Erbschaften im EU-Ausland genießen die gleichen steuerlichen Freibeträge wie im Inland. Das anderslautende deutsche Erbschaftsteuergesetz verstößt gegen den Grundsatz der Kapitalverkehrsfreiheit in der Union, entschied der Bundesfinanzhof (Urteil vom 10.5. 2017, Az. II R 53/14). Deutsche Staatsangehörige im Ausland sind unbeschränkt nach deutschem Steuerrecht steuerpflichtig. Dies gilt so lange, bis sie ihren Wohnsitz außerhalb Deutschlands länger haben als fünf Jahre. Bis zu dieser Frist greifen auch die Freibeträge der deutschen Erbschaftsteuer – bei Ehegatten sind das bspw. 500.000 Euro.

Freibeträge bleiben erhalten

Nach den fünf Jahren gewährt das Gesetz nur noch einen Freibetrag von 2.000 Euro. Diese Regelung kippte nun der BFH. Motto: Bei Erbschaften ist der Wohnsitz in der EU entscheidend. Auch wenn in diesem Fall das zu besteuernde Erbe Grundstücke im Ausland waren, greifen die deutschen Erbschaftsteuerfreibeträge.

Fazit: Ein Urteil, das Wohnsitze im EU-Ausland (und im EWR-Raum) attraktiver macht.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • HypoVereinsbank, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Mehr Großbank als Privatbank

Die Ampel der HypoVereinsbank steht auf Rot.
Die HypoVereinsbank gibt sich auf ihrer Internetseite sehr technisch, was das Private Banking angeht. Sie verspricht ihren Kunden, gut aufgestellte Portfolios zu entwerfen. Diese stellen „eine ausbalancierte Einheit von Anlageklassen weltweit" dar, „passend zur Risikotoleranz" des Kunden. Das aber muss dann auch gelingen.
  • Fuchs plus
  • Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz), Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Beratung nach einem Drehbuch Franz Kafkas

Die Ampel der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) steht auf Rot.
„Eine Spur persönlicher" will die Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) sein. Das gelingt im Beratungsgespräch nicht. Statt Beratung gibt es Fragen über Fragen an den Kunden, aber keinen Dialog. Trotzdem reicht die Zeit reicht nicht, alle für den Anlagevorschlag wichtigen Fragen unterzubringen. Insgesamt eine eher kafkaeske Erfahrung.
  • Fuchs plus
  • Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Tolles Gespräch, 0815-Vorschlag

Die Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG hat die grüne Ampel verdient.
Wie lange wird die Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG wohl noch unter ihrem alten Namen firmieren, nachdem sie von einem chinesischen Konzern übernommen wurde? Eigentlich schade, dass sie diesen wohlklingenden Namen verlieren könnte, der ihr einen gewissen Vertrauensvorschuss gewährt. Auf unser Beratungsgespräch hat der Wechsel keine negativen Auswirkungen. Vom Rest kann man das nicht wirklich sagen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Diamanten

Massiver Margendruck

Vertreter des US-Markts haben versucht die Diamantennachfrage anzuregen. Doch weder das nahende Weihnachtsfest noch die Marketingaktivitäten sorgen für steigende Käuferzahlen.
  • Fuchs plus
  • Kunstmarkt

Art Week Berlin zeigt die Trends

Vom 26. - 30. September lud Berlin bereits zum siebten Mal zum Festival für zeitgenössische Kunst ein. Die Tage konnten wieder einmal wichtige Impulse bieten und in unterschiedlichsten Segmenten ihren Besuchern spannende gegenwartsbezogene Kunst zeigen.
  • Fuchs plus
  • Gute-Laune-Nachrichten vom 18. Oktober 2018

Die Inlandskonjunktur wird zunehmend zur Stütze

Die Abkühlung der Konjunktur weltweit schlägt zunehmend auch auf die deutsche Wirtschaft durch. Allerdings werden die Erwartungen von einem hohen Sockel aus zurückgenommen. In einem Bereich aber nehmen die positiven Aussichten zu.
Zum Seitenanfang