Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1642
Bauzinsenentwicklung von EZB entkoppelt

Bauzinsen steigen stark

Entgegen den Erwartungen vieler Beobachter steigen die Bauzinsen stark an. Die Entwicklung am langen Ende läuft damit der Entwicklung am kurzen Ende entgegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen gesenkt, die Bauzinsen steigen dennoch stark an. Berechnungen der Unternehmensberatung Barkow Consulting zeigen: Die Zinsen für Baudarlehen (zehn Jahre Zinsbindung) kletterten in der vergangenen Woche so stark wie in den vergangenen 18 Jahren nicht. Die Bauzinsen liegen derzeit bei auf 3,69% p.a. für ein Standarddarlehen (10 Jahre Zinsbindung, 80% Beleihungsauslauf). Dieser rasante Anstieg folgt dem steilen Anstieg der Renditen an den Finanzmärkten. Angesichts der Schuldenpläne sollten sich Kreditnehmer darauf einstellen, dass sich dieser Konditionen-Anstieg fortsetzt.

Fazit: Die Bauzinsen werden weiter steigen. Kreditnehmer können durch höhere Eigenmittel oder angepasste Zinsbindungen Einfluss auf die Konditionen nehmen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • OLG-Entscheidung: Unverbindliche E-Mail-Anfragen führen nicht zu Buchungsverträgen

Dienstreise: Anfrage ist noch kein Vertrag

Eine Zimmeranfrage per E-Mail stellt noch keinen verbindlichen Beherbergungsvertrag dar. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/M entschieden.
  • CDU in der selbstgewählten politischen Isolation

Gefesselt auf der Brandmauer

Die CDU steckt in der strategischen Sackgasse fest. Trotz Wahlerfolg in Baden-Württemberg fehlt der Union ein politisches Druckmittel, da sie jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Diesen selbstmörderischen Kurs wird die Union mit Merz nicht mehr lange aushalten, meint FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Stefan Ziermann.
  • Fuchs plus
  • Rohstoff-Sicherung: Wettbewerbsverzerrung in Europa

Lithium-Wettlauf in Europa

Die Europäische Union fördert die Produktion kritischer Rohstoffe, um unabhängiger von Importen zu werden. Im Erzgebirge könnte schon 2030 der Abbau von Lithium anlaufen. Doch die Länder in Europa gehen strategisch sehr unterschiedlich vor. Das führt zu einem stark verzerrten Wettbewerb um die Rohstoff-Sicherung in Europa.
Zum Seitenanfang