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Demografie wirkt

Bevölkerungsrückgang trifft Büromärkte

Die Märkte für Büroimmobilien müssen früher als die Wohnungsmärkte mit einem Rückgang rechnen. Die Demografie wirkt sich hier deutlich früher aus.

Vorsicht bei der Anlage in Büroimmobilien! Zwar wird die Zahl der Bürobeschäftigten bundesweit bis Anfang der zwanziger Jahre ansteigen. Doch danach geht sie stetig zurück. Und zwar parallel zur Zahl der Erwerbstätigen. Deren Zahl sinkt schneller als die der Gesamtbevölkerung.

Die Nachfrage nach Büros verringert sich daher früher als die Nachfrage nach Wohnraum. Ausnahme sind die Großstädte mit ihrem Umland. Sie wachsen auch nach 2025 weiter. Und damit auch die Zahl ihrer Bürobeschäftigten.

München und Berlin mit langfristig starkem Wachstum

Wachsende Nachfrage erleben München und Berlin. Hier werden bis 2035 Zuwächse von 12 bis 18% erreicht. In Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt/Main ist mit 6 bis 9% mehr Büroarbeitsplätzen zu rechnen.

Wachstumstreiber bleibt der Zuzug junger Menschen. Sie wollen in den Städten studieren und arbeiten. Denn dort finden sie mehr Jobs, die eine hohe Qualifikation verlangen und gut bezahlt sind. Hinzu kommen Einwanderer, die bevorzugt in die Städte ziehen.

Entwicklung in B- und C-Städten

Unter den B- und C-Städten wird sich die Entwicklung stark ausdifferenzieren. Städte wie Leipzig, Dresden, Hannover oder Münster können mit mehr Büroarbeitsplätzen rechnen. Sie werden auch in Zukunft Einwohner anziehen. Viele derzeit noch wachsende Städte, besonders in ländlichen Gebieten, werden dann eine zurückgehende erwerbstätige Bevölkerung und eine sinkende Büronachfrage aufweisen.

Fazit: Längerfristig orientierte Investoren müssen die demografische Entwicklung der Stadt, in der sie in Büroimmobilien investieren wollen, besonders beachten.

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