Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2595
Exklusiv bei FUCHSBRIEFE: Neuer Immo-Index zeigt Abschwung an

Echtzeitmarktdaten und KI-Auswertung zeigen Marktabschwung an

Geld und Immobilien. © minicase / stock.adobe.com
Der Immobilienmarkt in Deutschland ist zu Jahresbeginn angeschlagen. Die Preise stehen sogar in sehr stabilen Segmenten unter Druck. Das Finanzierungsvolumen bricht zusammen. Ein neuer Immobilien-Index, der auf realen Suchanfragen von Käufern und Verkäufern basiert und den FUCHSBRIEFE exklusiv veröffentlichen können, zeigt klar nach unten.
Der Immobilienmarkt kommt von vielen Seiten unter Druck. Dabei verstetigen sich inzwischen einige negative Entwicklungen. Der Zinsanstieg bei Baufinanzierungen setzt sich fort. Das hat zu einem regelrechten Einbruch bei den Kreditnachfragen geführt. 

Inzwischen steht der dritte Rekord-Rückgang beim abgeschlossenen Neufinanzierungsvolumen zu Buche. Im November lagen das Volumen des Baufi-Neugeschäfts um 40% im Minus (ggü. Vj.). Absolut ging das Neugeschäft um 1,4 Mrd. Euro auf 13,6 Mrd. Euro zurück. Das ist der niedrigste Stand seit elf Jahren, so Barkow Consulting. 

Zinsen steigen, Baukosten bleiben hoch

Parallel dazu bleiben die Baukosten hoch. Wesentlicher Grund dafür sind steigende Materialpreise, ausgelastete Handwerksbetriebe und technische Anforderungen (nachhaltige Bauweisen usw.). Die Kombination aus hohen Finanzierungskosten und teuren (Grundstücks-) und Baukosten bremsen den Markt massiv aus. 

Selbst Seniorenimmobilien, eigentlich in einer reichen alternden Gesellschaft ein sicheres Geschäft, verkaufen sich nicht mehr wie "geschnitten Brot". Erstmals seit vielen Jahren sind die Kaufpreise für Seniorenimmobilien rückläufig. Das hat TERRANUS, einer der führenden Immobilienunternehmen mit Spezialisierung auf das Gesundheitswesen ermittelt. 

Exklusiv: FUCHSBRIEFE nutzen neuen Immobilien-Index

Bestätigt wird diese massive Zurückhaltung und die trüben Aussichten für den deutschen Immobilienmarkt vom neuen BIGNITE immoindex. Das interessante an diesem Index: Er setzt auf die KI-gestützte Auswertung von Echtzeitdaten am Immobilienmarkt. So entsteht der Index aus einer umfassenden Abfrage und Auswertung echter Kauf- und Verkaufsanfragen nach Immobilien auf diversen Immobilienportalen. Ergänzt wird der Index von einer Vielzahl von Datenquellen, die z. B. die Häufigkeit immobilienrelevanter Suchanfragen im Internet (z. B. Notarkosten Grundbucheintrag usw.) abfragt. Die smarte Idee dahinter: Die Auswertung realer Suchanfragen und der Traffic im Internet hinter diesen Anfragen liefert einen verlässlichen Indikator über das Echtzeit-Interesse auf dem Immobilienmarkt. 

FUCHSBRIEFE dürfen den BIGNITE immoindex exklusiv nutzen und werden Ihnen die jeweils neuesten Trends künftig an dieser Stelle  analysieren. Aktuell zeigt der Index klar nach unten. Demnach ist die Nachfrage nach Immobilien im freien Fall. Parallel dazu ist ein erhöhtes Immobilien-Angebot zu verzeichnen. Das ist insbesondere in den Großstädten Berlin, München und Hamburg auffällig. In besonderem Maße beschäftigen potenzielle Käufer gerade die Kaufnebenkosten und Steuern.         
Fazit: Am Immobilienmarkt ist eine schwierige Konstellation aus sinkender Nachfrage und wachsendem Angebot zu konstatieren. Kurzfristig wird der Markt daher unter Druck bleiben.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 11: Performance, Gewinner und Verlierer

Vermögensverwalter kämpfen um jeden Punkt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt sich das Benchmarkdepot von Projekt 8 (Vermögensverwaltende Fonds) als klarer Sieger: Es erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und reduziert zugleich das Risiko. Kein anderes Depot erreicht diese Rendite. Weil in dieser Woche keine Transaktionen stattfanden, spiegeln alle Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider – ein präziser Blick auf die strukturelle Stärke der Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Die Frontrunner in KW 11 heißen: FV Frankfurter Vermögen AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen. und Berliner Sparkasse

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt Projekt 7 (Private Banking Depot), wie unterschiedlich Vermögensverwalter agieren. Wer übertrifft die Benchmark, wer fällt zurück – und welche Rolle spielen Handelsaktivitäten? Die Woche liefert klare Antworten und schärft den Blick für die Stärke einzelner Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 11: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Stabile Woche, klare Signale: Wer schlägt das Benchmarkdepot?

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 11 verläuft im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ruhig, aber richtungsweisend: Das Benchmarkdepot steigert sein Vermögen leicht und reduziert gleichzeitig den maximalen Drawdown. Mehrere Vermögensverwalter erzielen deutliche Zugewinne und übertreffen den Referenzwert klar, während andere Institute spürbar zurückfallen. Eine Woche der Stabilität mit klaren Gewinnern und Verlierern.
Zum Seitenanfang