Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1743
Kleine Städte mit großer Universität sind Spitzenreiter

Gestiegene Renditen bei Eigentumswohnungen

Die gesunkenen Preise für Wohnimmobilien bei gleichzeitig steigenden Mieten haben für gestiegene Renditen und für Investments in Eigentumswohnungen gesorgt. Besonders kleine Uni-Städte sind aussichtsreich.

Die Renditen für Wohninvestments sind gegenüber den Vorjahren gestiegen. Grund dafür sind die gesunkenen Immobilienpreise der letzten Monate. Das zeigt die 5%-Studie des Immobilien-Analysten Bulwiengesa. Inzwischen sind bei zehnjähriger Haltedauer wieder Renditen von 2,9% in den A-Mäkten erzielbar. In B-Märkten und Universitätsstädten sind die Renditen teilweise deutlich höher. Bei einer Inflation von inzwischen wieder um die 2% sind mit Wohnimmobilien somit wieder auskömmliche Renditen erzielbar. Kleinere Städte bieten weiterhin eine bessere Rendite, als die großen.

Die besten Renditen bieten kleinere Städte mit einer großen Universität. Greifswald hat gerade einmal knapp 60.000 Einwohner. Die Renditen liegen bei 3,7 bis 4,7% in zentralen Lagen und bis zu 6,3% in weniger zentralen. Göttingen (119.000 EW) erreicht 2,9 bis 4% in zentralen Lagen und bis 5,5% in weniger zentralen. Trier 2,8 bis 4,1% und 5,8% außerhalb des Zentrums. Koblenz 2,7 bis 3,9% bzw. 6%. Marburg 2,7 bis 3,7% bzw. 5,4%. Osnabrück 2,6 bis 3,9% bzw. 6,1%.

Auch einige Großstädte bieten wieder recht gute Renditen

Auch jenseits der Unistädte gibt es einige größere Städte, die wieder ordentliche Renditen bieten. Bremen 2,5 bis 3,7% bzw. 5,7% bietet unter den größeren Städten die besten Renditen. Einige weitere bieten recht gute Renditen. Etwa Kaiserslautern (2,5 bis 3,9%/ 5,9%), Karlsruhe (2,4 bis 3,9%/ 6%), Mannheim (2,5 bis 3,7%, 5,6%), Heilbronn (2,4 – 3,8%/ 5,7%), Bonn (2,5 – 3,7%/ 5,4%), sowie Darmstadt, Flensburg und Freiburg/ Breisgau, die alle 2,4 bis 3,7% in zentralen Lagen und bis 5,6% in weniger zentralen Lagen erreichen.

Fazit: Die seit über einem Jahr gesunkenen Immobilienpreise und die gesunkene Inflation führen dazu, dass einige Städte inzwischen wieder auskömmliche Renditen bieten. Bei den Preisen sieht es aktuell nach einer Bodenbildung aus, in den kommenden Monaten werden sie wohl wieder anziehen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2026: Die Weberbank Actiengesellschaft in der Ausschreibung

3 Millionen Euro unter Verantwortung: Der Anlagevorschlag der Weberbank im Detail

Illustriert mit Microsoft Copilot
Wie lässt sich ein Stiftungsvermögen sichern, ohne sich von den eigenen Überzeugungen zu entfernen? Der Anlagevorschlag der Weberbank für die urgewald Stiftung ist ein Lehrstück darüber, wie finanzielle Vernunft, regulatorische Präzision und glaubwürdige Nachhaltigkeit zusammenspielen können. Ein Konzept, das Zielkonflikte nicht kaschiert, sondern offen austrägt.
  • Fuchs plus
  • Mietrechtsreform: Welche Änderungen sind für Vermieter geplant?

Strengere Regeln für Vermieter

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant strengere Vermietungsregeln. Ein neuer Gesetzentwurf sieht diverse Regelungen vor, die Eigentümer kennen sollten.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2026: Die LGT in der Ausschreibung

Der Anlagevorschlag der LGT Bank für die urgewald Stiftung

Illustriert mit ChatGPT
Was passiert, wenn eine der kritischsten Stiftungen Deutschlands auf eine der traditionsreichsten Privatbanken Europas trifft? Die LGT Bank, vollständig im Besitz des Fürstenhauses von Liechtenstein, legt der urgewald Stiftung ein Anlagekonzept vor, das langfristigen Vermögenserhalt, ordentliche Ausschüttungen und hohe Nachhaltigkeitsstandards miteinander verbinden will. Der Vorschlag ist transparent, tief durchdacht – und stellt die Stiftung zugleich vor grundlegende Entscheidungen.
Zum Seitenanfang