Gestiegene Renditen bei Eigentumswohnungen
Die Renditen für Wohninvestments sind gegenüber den Vorjahren gestiegen. Grund dafür sind die gesunkenen Immobilienpreise der letzten Monate. Das zeigt die 5%-Studie des Immobilien-Analysten Bulwiengesa. Inzwischen sind bei zehnjähriger Haltedauer wieder Renditen von 2,9% in den A-Mäkten erzielbar. In B-Märkten und Universitätsstädten sind die Renditen teilweise deutlich höher. Bei einer Inflation von inzwischen wieder um die 2% sind mit Wohnimmobilien somit wieder auskömmliche Renditen erzielbar. Kleinere Städte bieten weiterhin eine bessere Rendite, als die großen.
Die besten Renditen bieten kleinere Städte mit einer großen Universität. Greifswald hat gerade einmal knapp 60.000 Einwohner. Die Renditen liegen bei 3,7 bis 4,7% in zentralen Lagen und bis zu 6,3% in weniger zentralen. Göttingen (119.000 EW) erreicht 2,9 bis 4% in zentralen Lagen und bis 5,5% in weniger zentralen. Trier 2,8 bis 4,1% und 5,8% außerhalb des Zentrums. Koblenz 2,7 bis 3,9% bzw. 6%. Marburg 2,7 bis 3,7% bzw. 5,4%. Osnabrück 2,6 bis 3,9% bzw. 6,1%.
Auch einige Großstädte bieten wieder recht gute Renditen
Auch jenseits der Unistädte gibt es einige größere Städte, die wieder ordentliche Renditen bieten. Bremen 2,5 bis 3,7% bzw. 5,7% bietet unter den größeren Städten die besten Renditen. Einige weitere bieten recht gute Renditen. Etwa Kaiserslautern (2,5 bis 3,9%/ 5,9%), Karlsruhe (2,4 bis 3,9%/ 6%), Mannheim (2,5 bis 3,7%, 5,6%), Heilbronn (2,4 – 3,8%/ 5,7%), Bonn (2,5 – 3,7%/ 5,4%), sowie Darmstadt, Flensburg und Freiburg/ Breisgau, die alle 2,4 bis 3,7% in zentralen Lagen und bis 5,6% in weniger zentralen Lagen erreichen.