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Wachstums in B- und C-Städten

Großstädte verlieren Attraktivität

Der Wohnungsmarkt in Deutschland bekommt wieder Schwung. Nachdem Investoren sich zuletzt aus dem Immobiliengeschäft zurückgezogen hatten, fließt nun langsam wieder Kapital in den Markt. Besonders aussichtsreich sind hier Häuser. Aber auch im Wohnungsmarkt gibt es Veränderungen.

Die Top-Standorte für Wohnimmobilien sind nicht mit Top-Wachstumshubs gleichzusetzen. Generell gewinnen B- und C-Städte an Attraktivität. Darunter fallen zum Beispiel Erlangen, Lübeck oder Aachen. Während Metropolen aufgrund des schwierigen Wohnungsmarkts Bevölkerung verlieren, gewinnen Speckgürtel und kleinere Städte Neuzuzügler. Remote-Arbeit beflügelt diesen Trend zusätzlich. Besonders interessant ist das Ruhrgebiet mit Städten wie Gelsenkirchen, Essen oder Bottrop. Innerhalb eines Jahres verbesserte Gelsenkirchen seine Position im Immobilienmarkt stark. Nordrhein-Westfalen ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten, wo beispielsweise Aachen sich im Immobilienmarkt stark etabliert.

Die attraktivsten Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien bieten aktuell die Städte Leipzig, Berlin, Potsdam und Hamburg. Das zeigt das Rendite-Risiko-Ranking 2025 vom Beratungshaus Lübke Kelber, welches 111 Standorte in Deutschland auf ihre Marktattraktivität und das Standortrisiko analysiert. Leipzigs Erstplatzierung ist nicht weiter verwunderlich, wo die Stadt diesen Rang schon in den vergangenen Jahren belegte. Aber bei den sieben großen Metropolen haben sich die Plätze verändert. In den Top 10 bleiben neben Leipzig nur noch Berlin und Hamburg.

Großstädte verlieren Attraktivität

Andere Großstädte wie München, Frankfurt am Main, Köln, Stuttgart und Düsseldorf verlieren und sind nur noch unter den Top 25 Städten zu finden. Diese Entwicklung ist mit den steigenden Preisen in diesen Städten zu erklären. Für andere etwas kleinere Städte bietet das eine Chance die Rangliste hochzuklettern. Platz Nummer 5 belegt Darmstadt und darauf folgen Erlangen, Ulm, Mainz, Hanau und Dresden.

Das Interesse der Käufer gilt dabei besonders Mehrfamilienhäusern. Das Beratungshaus Lübke Kelber rechnet mit Preisaufschlägen von 10% bis 15% aufgrund des knappen Angebots.

In der Untersuchung wurde die Bevölkerungsentwicklung, der Wohnungsmarkt und ihre Miet- sowie Kaufpreise, sozioökonomische Bedingungen, und die Lebensqualität vor Ort einbezogen. Zusätzlich wurden Risikozuschläge und damit die Mindestrendite für die jeweiligen Standorte individuell ermittelt. Hier geht es zur Studie mit allen Daten: https://luebke-kelber.de/de/downloads

Fazit: Der Immobilienmarkt verändert sich. Zwar sind A-Städte und die sieben Metropolen in Deutschland immer noch gefragt. Der Trend zur Urbanisierung flacht teils aber auch wieder ab. B- und C-Städte werden gefragter. Mieter finden in den großen Städten keine Wohnungen mehr und weichen auf kleinere Städte aus.

Hinweis: Im FUCHS Immobilien-Radar zeigen wir Ihnen die Entwicklungen am Immobilienmarkt differenziert auf. Eine KI wertet echte Angebots- und Nachfragedaten aus und leitet Preissignale nahezu in Echtzeit ab. Mehr Infos: https://www.fuchsbriefe.de/shop/business/38665-fuchs-immobilien-radar#pricebox

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