Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1576
Inflation, Energiekrise und Zinswende drücken auf die Preise

Investmentchancen am schwedischen Immobilienmarkt

© Daniel Kalker / dpa / picture alliance
Am schwedischen Immobilienmarkt ergeben sich aktuell gute Kauf-Opportunitäten. Die Preise sind in den vergangenen neun Monaten stetig gefallen. Nun mehren sich die Anzeichen einer Trendwende. FUCHSBRIEFE erklären, wie sie davon profitieren können.

Der schwedische Immobilienmarkt bietet Investoren derzeit ein günstiges Einstiegsniveau. Seit dem Höchststand im März 2022 sind die Preise um 16% gefallen. Ursachen sind auch hier die Energiekrise und die steigenden Zinsen. Die schwedischen Banken gehen davon aus, dass die Preise noch etwas weiter fallen werden, so dass der Rückgang ausgehend vom März-Hoch 20% betragen dürfte.

Anzeichen einer Trendwende

Damit deutet sich aber bereits an, dass Schwedens Immobilienmarkt kurz vor dem Wendepunkt stehen dürfte. In der ersten Januarhälfte stiegen die Wohnungspreise in Stockholm bereits an (+2%). Der Maklers Svensk Fastighetsformedling berichtet von einer wieder anziehenden Kundenaktivität.

Um die Trendwende auszurufen, warten die Schweden aber noch auf eindeutige Signale ihrer Notenbank. Die Riksbank wird am Donnerstag (09.02.) voraussichtlich die Leitzinsen um 50 Basispunkte erhöhen (FD vom 03.02.2023). Mit Spannung wird erwartet, ob die Geldhüter einen baldigen Zins-Stopp andeuten werden. Die Skandinavier steuern 2023 auf eine Stagflation zu.

Schwedens Bevölkerung wächst

Langfristig sind die Aussichten am schwedischen Immobilienmarkt gut. Denn im Gegensatz zu vielen anderen EU-Ländern wächst Schwedens Bevölkerung – wenn auch mit „gemächlichen“ 1% p.a. durchschnittlich. Aktuell leben circa 10,6 Mio. Menschen in Schweden, bis 2050 sollen es fast 12 Mio. sein. Belastend für Investoren sind allerdings die strengen Vorgaben. Die führen dazu, dass 40% der Schweden in den eigenen vier Wänden wohnen, nur 28% zur Miete und 32% in Genossenschaften.

Interessenten stehen am schwedischen Immobilienmarkt viele potenzielle Objekte zur Verfügung. Das Angebot hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, so der schwedischen Immobilienseite Hemnet. In Stockholm standen in der ersten Januarwoche knapp 3.867 Wohnungen zum Verkauf (+52% im Vergleich zur Vorjahreswoche), in Västra Götaland 1.839 (+55%) und in Skåne 1.705 (+168%).

Schwedische Immobilien-Aktien für konservative Anleger

Wer sich keine schwedische Immobilien kaufen, aber dennoch am schwedischen Markt involviert sein möchte, greift zu Aktien. Die sind besonders für Anleger mit Wunsch nach Werterhalt interessant. Lukrativ ist aus unserer Sicht Hufvudstaden (ISIN: SE 000 017 037 5). Das seit 1938 bestehende Unternehmen verwaltet Büro- und Einzelhandelsobjekte in Stockholm und Göteborg. Mit einer Eigenkapitalquote von 60% eignet sich der Titel besonders für konservative Investoren. 

Interessant ist auch die Aktie von Wallenstam (ISIN: SE 001 778 013 3). Das Immobilienportfolios setzt sich zu 56% aus Wohnimmobilien, 39% Gewerbeimmobilien und 5% öffentlich genutzten Immobilien zusammen. Zum Portfolio gehören 66 Windkraftanlagen.

Fazit: Am schwedischen Immobilienmarkt verdichten sich die Anzeichen auf eine bevorstehende Trendwende. Jetzt ist ein guter Einstiegszeitpunkt für Schweden-Immobilien.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Nachhaltigkeit beim Stiftungsvermögen: Tiefe Einblicke und Diversität in Kooperationen

Von Datenlieferanten bis Beratungsnetzwerke: Wie Vermögensmanager ihre Nachhaltigkeitsstrategien stärken

Kollage Verlag Fuchsbriefe © Bild: envato elements
Um die nachhaltige Kapitalanlage zu stärken, setzen Vermögensmanager auf die Zusammenarbeit mit externen Instituten. Eine Analyse der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz von 25 Organisationen enthüllt nicht nur eine reiche Vielfalt an Kooperationen, sondern auch signifikante Unterschiede in der Integration dieser Partnerschaften in ihre Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Fuchs plus
  • Logistik und Nachhaltigkeit

Elektro-LKW bei Österreichischer Post

Die Österreichische Post hat erstmals zwei Elektro-Lkw im Einsatz. Transportiert werden internationale Sendungen. Damit lassen sich rund 117 Tonnen direkte CO2-Emissionen pro Jahr einsparen.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 42

Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs: Wie Anleger Steuern vermeiden können

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Der Fiskus möchte an den Kapitaleinkünften mitverdienen. Pferdchen und Fuchs analysieren in der 42. Folge des Geldtipp-Podcasts, welche Steuern auf Kapitalerträge anfallen können und was beim Umgang mit den Finanzamt beachtet werden muss.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Hot Stock: Henkel AG & Co. KGaA Vz

Höheres Ergebnis, höherer Aktienkurs

Höhere Prognose, höhere Kurse. Das könnte die Erfolgsformel für Henkel sein. Das Unternehmen hat nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr die Prognose angehoben. Das wird der Aktienkurs irgendwann einpreisen.
  • Quartalsanalyse 2024 Performance-Projekt 5: Vermögensverwaltende Fonds

Top-Performer und ihre Rangverbesserungen

Thumb Performance-Projekt 5, Bild erstellt mit DALL*E
Welche Vermögensverwalter haben sich im Performance-Projekt 5, das seit Januar 2017 läuft, im Vergleich zur Benchmark verbessert und wer hat an Boden verloren? Eine detaillierte Analyse der Quartalsberichte 2024 zeigt überraschende Entwicklungen und deutliche Veränderungen in den Ranglisten.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen: HASPA in der Gesamtbeurteilung 2024

Hier locken solides Handwerk und viel Empathie

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Hamburger Sparkasse – HASPA – ist die mit Abstand größte Sparkasse Deutschlands. Selbstbewusst teilt sie auf ihrer Website mit, dass sie einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in Hamburg sei und gesellschaftliches Engagement fördere. Sowohl für Privat- wie für Firmenkunden sei man die Nummer 1 in der Metropolregion. Was Stiftungen betrifft, so erfährt der Leser, biete man ein umfassendes Servicepaket. Das klingt gut aus aus Sicht der Stiftung Fliege. Und gut soll es auch weitergehen.
Zum Seitenanfang