Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
943
Marktentwicklung

Steigender Bedarf

Der Bedarf an Geschosswohnungen wird in den deutschen Innenstädten noch bis 2020 weiter steigen.
Der Bedarf an Geschosswohnungen wird in den deutschen Innenstädten noch bis 2020 weiter steigen. Das lesen wir aus der Analyse des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) heraus. Diese analysiert anhand der deutschen Siedlungsstrukturen, in welchen Städten und Stadtgebieten sich die Nachfrage nach verschiedenen Immobilientypen entwickelt. Der vdp differenziert dabei nach Groß- und Mittelstädten. In den Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München liegt der Leerstand derzeit im Schnitt bei 3%. Im Jahr 2000 waren es noch 7,5%. Der Schnitt in den Mittelzentren liegt bei 4,5% (2000: 10,5%). In allen weiteren Kreisen, ob in Agglomerations-, verstädterten oder ländlichen Gebieten, steigt der Leerstand allmählich. In den Innenstadtlagen sollten Investoren vor allem auf Geschosswohnungen setzen. Aus Angst vor dem demografischen Wandel wurden viele Jahre deutlich weniger Mehrfamilien- als Ein- und Zweifamilienhäuser (E-ZFH) gebaut. Die Baby-Boomer-Generation war vielköpfig und hat im wesentlichen Eigenheime errichtet. Die Folge war ein beträchtlicher Mangel an Geschosswohnungen. Nun findet das Bevölkerungswachstum hauptsächlich in den Innenstädten statt. Dort ist nicht genug Bauland für E-ZFH vorhanden und die Nachfrage nach Geschosswohnungen umso größer. Die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum wird ab 2020 abflachen. Zwar wächst die Zahl der Haushalte in Deutschland derzeit noch kontinuierlich an. Verschiedene Institute rechnen aber mit einem Bevölkerungsrückgang in Deutschland zum Ende des Jahrzehnts. Die Einwanderung müsste signifikant höher sein als jetzt und lange anhalten, um den Bevölkerungsrückgang dauerhaft zu kompensieren.

Fazit: Investoren können noch gut fünf Jahre mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Wohnraum in den Zentren der Groß- und Mittelstädte kalkulieren. Dieser Trend wird bis ca. 2020 anhalten, ehe er aufgrund des demografischen Wandels abflacht.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Verbesserung der ESG-Bilanz wirkt sich positiv aus

Factoring mit Nachhaltigkeits-Bonus

Grüner Sand läuft durch eine Sanduhr. © William_Potter / Getty images / iStock
Das Thema Factoring spielt bei immer mehr Unternehmen eine Rolle. Gerade in unsicheren Zeiten ist es ein guter Schutz gegen Zahlungsausfälle. Auch hier kommt nun das Thema Nachhaltigkeit an. Gut umgesetzt, kann das die Kosten des Verfahrens mildern.
  • Deutschland muss einfacher werden

Wie der Fachkräftemangel zum Segen werden kann

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber
In Deutschland herrscht Personalnot. Zudem ist das Land überreguliert. Beides gehört zusammen. Wir und unsere Politiker werden dazu umdenken müssen. Je rascher desto besser, meint FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. Dann kann aus dem Fluch des Fachkräftemangels ein Segen für das Land werden.
Neueste Artikel
  • Im Fokus: KI-Aktien

ChatGPT läutet nächste Runde der KI-Revolution ein

Symbolbild Künstliche Intelligenz. © Andrey Suslov / Getty Images / iStock
Der auf Künstlicher Intelligenz basierende Chatbot ChatGPT ist derzeit in aller Munde. Die Fähigkeiten der KI sind erstaunlich und entwickeln sich rasant weiter. Anleger fragen sich nun, mit welchen Aktien sie vom Megatrend Künstliche Intelligenz am besten profitieren.
  • Fuchs plus
  • MiFID-Vorgaben in der Praxis kaum einhaltbar

Krisen-Kommunikation im Private Banking

(c) Verlag Fuchsbriefe, Bildmaterial envato elements
In der jüngsten Vergangenheit häuften sich extreme Marktereignisse. Seien es Lehmann-Pleite, Brexit, Trump-Wahl, Corona-Crash oder der Ausbruch des Ukraine-Krieges – unverhofft kommt oft und zuletzt sogar immer öfter. Die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz wollte wissen: Wie schnell und in welcher Form informieren die Banken und Vermögensverwalter ihre Kundschaft?
  • FUCHS | RICHTER Prüfinstanz nimmt Angebote unter die Lupe

Die Wilhelm Weidemann Jugendstiftung sucht einen neuen Manager für ihr Stiftungsvermögen

Icon Stiftungsvermögen 2023 Auswahlrunde der Wilhelm Weidemann Jugendstiftung. © Collage: Verlag FUCHSBRIEFE. Grafik: envato elements
Nach 15jähriger Tätigkeit möchte die Wilhelm Weidemann Jugendstiftung mit Sitz in Berlin ihre weitere gemeinnützige Arbeit mit der Überprüfung der Vermögensanlagestrategie und der Suche nach einem neuen Vermögensverwalter verknüpfen. Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz leistet ihr dabei Unterstützung.
Zum Seitenanfang