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Kreditvermittler muss Gebühr für Zertifikat in den Effektivzins einrechnen

Kosten für ein Bonuszertifikat sind im Zinssatz einzubeziehen

Kredite mit vermeintlich niedrigen Zinsen werden durch Zusatzkosten teuerer als gedacht. Deshalb soll die Angabe zum Effektivzinssatz gemäß Preisangabenverordnung (PAngV) für Klarheit sorgen. Aber, wie ist in diesem Zusammenhang, eine Zusatzleistung, wie das Bonitätszertifikat, zu berechnen?

Ist ein Bonitätszertifikat Voraussetzung für die Kreditvergabe, müssen Anbieter die Kosten dafür in den effektiven Jahreszins einrechnen. Dies entschied das Berliner Kammergericht (KG). 


Nach Überzeugung des Gerichts zielte die Werbung des Kreditvermittlers auf Kunden mit schlechter Bonität, die von ihrer Hausbank keinen Dispokredit mehr erhalten. Für diese Zielgruppe sei das angebotene Bonitätszertifikat regelmäßig Voraussetzung für eine Kredit durch die finanzierende Bank. 

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