Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
419
Historische Autos

Brexit sorgt für Wechselkursgewinn

Für Oldtimer aus Großbritannien wird eine kräftig steigende Nachfrage erwartet.
Händler historischer Automobile blicken nach dem Brexit-Votum interessiert auf die Insel. Dort könnte es zu einer mittelfristigen Marktverschiebung kommen. Es ist zu erwarten, dass auf der Insel die Nachfrage professioneller Händler nach historischen Autos kräftig anzieht. Der Sturz des Pfundes und die unsichere Perspektive für UK macht die Insel für Käufer interessant. „Steht das Pfund hoch, verkaufen wir nach England. Steht es niedrig, kaufen wir dort,” fasst ein renommierter Händler die Lage zusammen. Die Nachfrage nach historischen Autos wird sich in UK erhöhen, weil Verkäufern neben einer möglichen Preissteigerung für den Wagen noch ein Währungsgewinn winkt, wenn wieder außerhalb UKs verkauft wird. Diese Situation wird allerdings nicht lange anhalten, da die Pfund-Preise für historische Autos absehbar steigen werden. Abgesehen vom Brexit-Effekt tritt der Oldtimer-Markt gerade auf der Stelle. Seit Jahresbeginn haben die Preise nicht einmal um 2% zugelegt. Das ist weit unter dem jährlichen Durchschnitt von knapp 13% pro Jahr, den die Historic Automobile Group (HAGI) ermittelt hat. Die Preis-Differenzierung einzelner Markten setzt sich fort. Klassische Porsche verloren gegenüber dem Vormonat hohe 5,23% und fahren damit sogar seit Jahresbeginn rückwärts (-3,91%). Hier ist eine Marktsättigung eingetreten. Vergleichbar ist die Situation bei historischen Ferraris. Die sind gerade noch 0,81% teurer als zu Jahresbeginn. Schneller fahren weiterhin die „Emerging Classics”. Wesentlichen Anteil daran haben natürlich die 300 SL/500 SL der von 1972-89 gebauten Modellreihe R107. Viel Potenzial sehen wir aber auch hier nicht mehr. Mittlerweile kosten diese Fahrzeuge zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Wir erwarten, dass sich der Preisanstieg hier ebenfalls sukzessive verlangsamt.

Fazit: Die Preise für historische Automobile sind vorerst ausgereizt. Lukrative Kaufgelegenheiten, insbesondere für professionelle Händler, dürften sich mittelfristig in UK ergeben.

Meist gelesene Artikel
  • Auswertung Vermögensstrategie TOPS 2018

Raiffeisen Privatbank kommt oft ohne Begründungen aus

Mit insgesamt 74,9 Punkten in allen vier Wertungskategorien erreichte die Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG ein Gut und Platz 16 in der Gesamtwertung.
Die Raiffeisen Privatbank in Liechtenstein sendet uns ein präzises Protokoll mit den Inhalten des Gesprächs während unseres Besuchs, danach einen Strategievorschlag mit einem Anlagevorschlag für das neue Portfolio. Dabei bleiben jedoch einige Fragen offen;  in einem Aspekt arbeitet das Haus dann aber wieder vorbildlich. 
  • Ausblick 2018

Es läuft (zu) rund

Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er auf's Eis. Diese Gefahr besteht derzeit wieder. Es läuft rund in der Weltwirtschaft und die Unternehmen haben mächtig Rückenwind bei Zinsen und immer noch auf der Währungsseite. In solchen Zeiten werden die größten Fehler gemacht.
  • Aktien

Neue Hochs voraus

Die US-Notenbank wird 2018 ihre Zinsen wohl anheben und die Anleihenkäufe reduzieren. Das wird nicht spurlos an den Aktienmärkten vorbeigehen.
2018 beginnt vielversprechend. Der Dow wird von den Auswirkungen der Steuerreform getrieben, der DAX fährt in seinem Windschatten. Die Rally des Vorjahres wird fortgesetzt. Im Verlauf des Jahres dürfte es jedoch turbulenter zugehen.
Neueste Artikel
  • Die Baisse ist beendet

Die Industriemetalle erholen sich

Seit Juni 2017 ziehen die Preise für Rohstoffe wieder an. Nachfrage und Spekulation erzeugen einen neuen Aufwärtstrend.
  • Mächtige Überraschung

China hält den Kurs

Das Datenpaket aus Peking lieferte letzte Woche Zahlen und Daten über Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas. Eine Zahl fällt dabei jedoch aus dem Rahmen.
Zum Seitenanfang