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Preise für Oldtimer ausgereizt

Die Preise für klassische Autos haben kaum noch Luft nach oben.

Die breite Konsolidierung der Preise für klassische Autos setzt sich fort. Das zeigte sich zuletzt beim Concorso d´Eleganza in der Villa d´Este. Dort waren viele Klassiker-Liebhaber, aber nur ganz wenige wollten auch kaufen.

Der Concorso d´Eleganza in der Villa d´Este hat unser Marktbild der Preiskonsolidierung bei klassischen Autos bestätigt. Dort strahlten am letzten Wochenende im Mai viele edle Pretiosen aller Epochen um die Wette. Auch das zuletzt besonders schwächelnde Vorkriegssegment war prominent vertreten.

Für Liebhaber war die Veranstaltung ein Augenschmaus. Einer von noch 39 Ferrari 250 GTO, das bisher teuerste Automobil der Welt, machte sich in kornblumenblau sehr gut vor dem Comer See. Da spielt es für Liebhaber fast kaum eine Rolle, ob die geforderten rund 50 Mio. Euro für einen Zuschlag zu erzielen sind. Der potenzielle Verkäufer mag das anders beurteilt haben. Die co-veranstaltende BMW Group Classic war dezent mit einem BMW 507 von 1958 vertreten. Der kam aus privater Hand und wird neuerdings auch mal wieder unter 2 Mio. Euro gehandelt.

Die Konsolidierung lässt sich auch am HAGI TOP Index der Historic Automobile Group International ablesen. Der Index ging erneut um 1,86% zurück. Die Preise klassischer Porsche sanken um 2,5%, Ferrari legten dagegen einen knappen Prozent zu. Beachtlich war der Rutsch bei klassischen Mercedes-Benz, deren Notierungen im Index um 7,29% nachgaben. Im Vergleich zu den Preisen vor zehn Jahren, haben sich die Werte freilich noch immer verdoppelt. So kostete ein 280 SE 3.5 Cabrio damals rund 150.000 Euro. Heute steht am Preisschild meist eine 4 vor den folgenden fünf Ziffern.

Fazit:

Die Preise für historische Autos haben in vielen Segmenten ihr Maximum ausgeschöpft. Die besten Renditechancen bieten jüngere Wagen.

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