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Eingriffe der Berliner Politik

Markt wird kippen

Der Immobilienmarkt in Berlin steht vor einer Neubewertung.
Der Immobilienmarkt in Berlin steht vor einer Neubewertung. Grund dafür sind politische Vorgaben, die Investitionen in vielen Bereichen der Stadt unkalkulierbar und unattraktiv machen werden. In den Milieuschutzgebieten soll eine Genehmigungspflicht für Immobilienverkäufe gelten, da das Land Berlin sich ein Vorkaufsrecht vorbehält. Dadurch wird ein Kauf um mindestens drei Monate verzögert – und der Abschluss ungewiss. Parallel will die Regierung aus SPD, Grünen und Linken auch die Zahl der Milieuschutzgebiete erheblich ausweiten. Im Visier sind dabei die für Investoren attraktiven Lagen. Die geplanten Neuregelungen verstärken den Druck auf Investoren weiter. Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen für den Eigenbedarf wurde bereits erschwert. Die Mietobergrenze soll verschärft werden. „Luxussanierungen“ wie der Einbau von Fußbodenheizungen (!) etc. werden nicht gestattet.

Fazit: Der Boom in Berlin wird aktuell von ausländischen Investoren getrieben, die in ein paar Jahren durch Weiterverkauf Gewinne ohne vorherige Bemühungen um solvente Mieter machen wollen.

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