Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
1259
Unternehmen | Steuern

Erbschaftssteuerbescheid eilt

Sichern Sie sich als Unternehmer so rasch wie möglich einen gültigen Steuerbescheid im Erbschafts- oder Schenkungsfall.
Sichern Sie sich als Unternehmer so rasch wie möglich einen gültigen Steuerbescheid im Erbschafts- oder Schenkungsfall. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn der Übertrag unter Ausnutzung der geltenden Verschonungsabschläge stattgefunden hat. Denn „sobald dem Steuerpflichtigen der Erbschafts- oder Schenkungssteuerbescheid bekanntgegeben worden ist, genießt dieser einen Bestandsschutz“, sagt uns Steuerberater Jörg Stalleiken von der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg. Dieser Schutz könnte wichtig werden, wenn das Bundesverfassungsgericht die bestehende gesetzliche Regelung zur Erbschaft- und Schenkungssteuer verwirft. Das ist voraussichtlich im ersten Halbjahr der Fall. Anschließend wird der Gesetzgeber eine verschärfte Regelung beschließen. In der Praxis stellt sich immer wieder das Problem, dass insbesondere Schenkungen von sog. „Cash-GmbH’s“ von der Finanzverwaltung nur schleppend veranlagt werden. In diesen Fällen optiert der Erwerber zur Vollverschonung, also der 100%igen Steuerfreiheit. Laut Stalleiken empfiehlt es sich aus taktischen Gründen, bei der Einreichung der Steuererklärung die Vollverschonung noch nicht zu beantragen. Das Finanzamt setzt dann erst einmal zeitnah Schenkungssteuer in Höhe der Regelverschonung (85 %ige Steuerfreiheit) fest. In diesem Fall hat der Erwerber zunächst einmal einen Bescheid, der ihm die Bestandskraft der steuerlichen Behandlung der Schenkung sichert. Die Vollverschonung kann er zeitnah später noch beantragen. Eine eventuell festgesetzte Steuer entfällt dann gegebenenfalls noch nachträglich.

Fazit: Bei Schenkungen und Erbfällen ist die Regelverschonung der 100%igen Steuerfreiheit zunächst vorzuziehen. Wichtig ist vor allem, dass ein rechtskräftiger Steuerbescheid noch vor einer gesetzlichen Neuregelung vorliegt, die noch 2014 ansteht.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Zürcher Kantonalbank Österreich | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Zürcher Kantonalbank Österreich: Ein wenig geschönt

Die Zürcher Kantonalbank Österreich erhält in der Gesamtwertung das rating »Befriedigend«.
Die Zürcher Kantonalbank Österreich ist eine Bank, die das „Beste aus zwei Welten" verbinden will: der Welt der schweizerischen Universalbank mit der Welt des Private Bankings in Österreich. Doch nach dem Studium des Anlagevorschlags hoffen wir, dass dies nicht schon das Beste gewesen ist, was die Bank zu bieten hat.
  • Fuchs plus
  • Ohne Erlaubnis droht die Kündigung

Werkstatt: nicht im Wohnhaus

Der unerlaubte Betrieb einer Werkstatt in einem Wohngebäude berechtigt den Vermieter zur Kündigung.
  • Fuchs plus
  • Unterschiedliche IPO-Aktivitäten dies- und jenseits des Atlantiks

Der deutsche IPO-Markt kommt nicht in Schwung

Fuchs-IPO Chefredakteur Stefan Ziermann
Während es in den USA interessante IPOs zu finden gibt, herrscht in Deutschland scheinbar Ebbe. Das Marktumfeld schreckt offenbar die deutschen Anleger ab, den US-amerikanischen Investoren scheint das jedoch nicht zu stören. Stefan Ziermann, Fuchs-IPO Chefredakteur, kommentiert den aktuellen IPO-Markt.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Rothschild & Co. Vermögensverwaltungs GmbH, Stiftungsmanagement 2019: Qualifikation

Von der Stange ist zu wenig

Die Rothschild Vermögensverwaltungs GmbH hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
Ein großer historischer Name: Rothschild. Da sind die Erwartungen natürlich hoch. Doch was der Kreuzberger Kinderstiftung schließlich als Anlagevorschlag geliefert wird, ist bestenfalls Marktdurchschnitt. Es ist nicht zu erkennen, dass man sich die Mühe eines individuellen Angebots gemacht hat.
  • Fuchs plus
  • ActivTrades

Beinahe Spitze

Bei ActivTrades begegnet uns ein Broker, der in allen Kategorien hohe Punktzahlen erbringt. Nur in einer leider nicht, sonst wäre ein noch höherer Platz greifbar.
  • Fuchs plus
  • Plastikanbauteile sind nicht länger ein Hindernis bei Versteigerungen

Tuning wird salonfähig

Es muss nicht immer Chrom sein: Die Zeiten, in denen man Body Kits und Co. aus Plastik bei Auktionen verschmähte, scheinen passé. Ein getunter AMG Mercedes Benz 560 wurde kürzlich für rund 300.000 Euro versteigert...   
Zum Seitenanfang