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Automobile

Nur neuere Ferraris werden teurer

Die Preise für klassische Wagen geben weiter nach. Der Preisdruck liegt vor allem am großen Angebot historischer Autos.
Die Preise für klassische Wagen geben weiter nach.  Unter Druck standen im ersten Halbjahr die Preise für seltene Ferraris aus den 50iger und 60iger Jahren (-4,5%). Ein 250 GT/L Lusso durchbrach vor Jahresfrist locker die 2 Mio. Euro-Grenze. Mittlerweile kosten selbst ordentliche Exemplare rund 1,5 Mio Euro. Inzwischen rücken auch bei Ferrari neuere Fahrzeuge in den Blick der Käufer. Damit sind Ferrari wie der F40, F50, Enzo oder auch La Ferrari aus den 80er/ 90er Jahren sowie den frühen 2000er Jahren gemeint. Der Markt für historische Autos ist jedoch generell im Rückwärtsgang. Der HAGI TOP Index, der die Preisentwicklung von 50 ausgewählten Fahrzeugen misst, ist seit Jahresanfang um etwas mehr als 4% zurückgegangen. Neben den Wagen mit den schwarzen Pferdchen sind aber auch die Porsche-Preise rückläufig (-7% seit Januar). Der Preisdruck liegt vor allem am großen Angebot historischer Autos. Eine Ausnahme sind klassische Mercedes. Der Mercedes Benz Classic Index liegt seit Jahresanfang sogar deutlich im Plus (8%). Das hat zwei Gründe: Bei klassischen Mercedes sind die Preisentwicklungen moderater, aber auch nachhaltiger. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach den Wagen mit dem Stern relativ breit ist, sich auch noch auf die älteren Semester ausdehnt. Interessant ist hier speziell die aktuelle Entwicklung bei älteren G-Modellen mit besonderer Motorisierung und Coupés der 123er Reihe.

Fazit: Die Preise sind im Rückwärtsgang. Bei den meisten Fahrzeugtypen verschiebt sich die Nachfrage zu den jüngeren Modellen. Das liegt am Generationenwechsel der Käufer. Die suchen Wagen, die sie in ihrer Kindheit fasziniert haben. Die Nachfrage für ältere Modelle wird darum immer geringer.

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