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Markt für klassische Autos

Pebble Beach im Rückwärtsgang

Die Nachfrage nach klassischen Automobilen stockt weiter. Der Markt fährt weiter in der Käufermarkt-Spur. Darüber können auch vereinzelte Rekordergebnisse auf Auktionen nicht hinwegtäuschen.
Die marktprägende Auktionswoche in Monterey/Pebble Beach ist erneut mit schwächeren Ergebnissen zu Ende gegangen. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Immerhin hat die vielbeachtete Veranstaltung damit seit 2014 gut 80 Mio. US-Dollar Umsatz (-20%) verloren. Die Nachfrage nach klassischen Automobilen stockt also weiter. Das zeigt auch der HAGI TOP Index der Historic Automobile Group International, der seit Jahresbeginn um 3,42% zurückging. Der Index misst anhand von 50 repräsentativ ausgesuchten Modellen die Preisentwicklung am Weltmarkt für hochwertige historische Fahrzeuge. Der Markt für historische Autos fährt weiter in der Käufermarkt-Spur. Darüber können auch vereinzelte Rekordergebnisse auf Auktionen nicht hinwegtäuschen. So brachte die Straßenversion des McLaren F1 mit BMW-Zwölfzylinder Motor (1995), der in den Neunzigern die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat, gerade 15 Mio. US-Dollar. Eine Renaissance erlebt das Segment des Porsche 356. Der 356, der je nach Modell für zwischen 50.000 und mehreren hunderttausend Euro gehandelt wird, erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit. Das liegt auch daran, dass er aufgrund seines hohen Leistungsgewichtes pure Fahrfreude vermittelt. Die Nachfrage nach klassischen Porsche 911 hat sich dagegen deutlich abgekühlt. Wurden vor Jahresfrist für die etwa 1.500 produzierten 911 2.7 RS aus 1973 gerne um eine Million Euro gehandelt, kosten sie heute um 500.000 Euro.

Fazit: Die Nachfrage nach klassischen Automobilen bleibt schwach. Insgesamt sind die Preise weiter leicht rückläufig. 

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