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Außenprüfungen bei Spitzenverdienern

500.000 Euro brutto reichen

Außenprüfungen gibt es für Privateinkommen ab 500.000 Euro. Sie sind auch dann zulässig, wenn der zu Prüfende sehr alt ist. Und die Einkommensgrenze gilt brutto – irgendwelche Verluste werden nicht angerechnet.

Außenprüfungen von Spitzenverdienern nehmen laut Finanzbehörden zu. Eine der Gründe ist die Einkommensgrenze von 500.000 Euro für die Reichensteuer. Maßgeblich sind nur die positiven Einkünfte aus den Überschusseinkunftsarten (Arbeits-, Kapital-, Vermietungs- bzw. sonstige Einkünfte). Auch Verlustvor- oder –rückträge aus früheren oder späteren Steuerjahren bleiben unberücksichtigt. Das hält der Bundesfinanzhof für verfassungsgemäß (Urteil vom 11. 1.2018, Az. VIII B 67/17).

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