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Steuergestaltung
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  • Auf die Einkünfteerzielungsabsicht kommt es an

Nießbrauch und Werbungskosten

Darlehenszinsen für ein nießbrauchbelastetes Grundstück können vorweggenommene Werbungskosten sein. Dafür muss aber klar sein, dass es tatsächlich eine künftige Einkommenserzielungsabsicht gibt.
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  • Doppelte Haushaltsführung von Entfernung abhängig

Mehr als eine Stunde Fahrt

Für die steuerliche Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung ist die Entfernung zwischen Wohnort, zweitem Wohnort und Arbeitsstätte entscheidend. Mindestens eine Stunde muss es laut Bundesfinanzhof sein.
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  • Werbungsaufwendungen durch Verwalter

Testamentsvollstrecker absetzbar

Dauerhafte Aufwendungen für Testamentsvollstrecker können steuerlich abgesetzt werden. Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung müssen diese absetzbaren Werbungsaufendungen Jahr für Jahr gesondert ermittelt werden.
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  • Devisenleergeschäfte mit steuerfreien Gewinnen

Auf Verlusten sitzen geblieben

Bei Leerkäufen mit effektiver Lieferung von Devisen, Gold oder anderen Edelmetallen blieben Gewinne seit der Abgeltungssteuer bis Ende 2016 steuerfrei. Verluste aus solchen Geschäften können aber nicht geltend gemacht und gegengerechnet werden.
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  • Nachträgliche Verbesserungen greifen nicht

Das Recht des Steuerjahres gilt

Besteuerung des Erbe im Jahr des Erbfalles
Für Steuer ist das Jahr des Erbes entscheidend. Copyright: Picture Alliance
Für die Steuer gilt immer das Recht des Jahres, für das die Besteuerung erfolgt. Späteres Rechtsänderungen sind nicht zu berücksichtigen; auch wenn sie erhebliche Auswirkungen wie bei der Erbschaftsteuer haben könnten.
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  • Auswärtige Pflegekosten sind grundsätzlich steuerlich anerkannt

Pflege als außerordentliche Belastung

Eigenanteil für Alten- und Pflegeheim steuerlich geltend machen
Aufwendungen für Alten- und Pflegeheime sind außergewöhnliche Belastungen. Copyright: Picture Alliance
Pflegekosten in einem Heim können als ao. Belastung steuerlich berücksichtigt werden. Neben einem gestaffelten Eigenanteil müssen ggf. aber auch ersparte Kosten im eigenen Haushalt abgezogen werden.
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  • Haushaltsnahe Dienstleistungen weiter ausgeweitet

Beim Gassigehen zahlt der Fiskus mit

Steuerbonus Gassi gehen
Steuerbonus greift auch bei einem Hundeservice. Copyright: Picture Alliance
Der Steuerbonus für haushaltsnahe Dienstleistungen wird auf immer mehr Bereiche ausgedehnt. Jetzt sind die Richter des Bundesfinanzhofs auch noch auf den Hund gekommen. Nun gilt auch das Ausführen von Hunden als steuerbegünstigt.
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  • Steuerhinterziehung muss konkret bewiesen werden

Konto aus der Vergangenheit

Ein Depot im Ausland, das in der Vergangenheit angelegt wurde, lässt allein nicht den Schluss zu, dass ein Steuerzahler später Steuern hinterzogen hat. Das Finanzamt muss vielmehr genau angeben und belegen können, dass es tatsächlich dazu gekommen ist.
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  • Verzinsliche Darlehen an Private steuerlich berücksichtigt

Verluste aus Privatdarlehen anerkannt

Verluste aus verzinslichen Privatdarlehen können bei der Besteuerung berücksichtigt werden. Ausgenommen sind aber Darlehen an Private, die unverzinslich gewährt werden.
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  • Wertpapierkonten müssen nicht isoliert betrachtet werden

Recht auf Depot-Konsolidierung

Bei mehreren Wertpapierdepots können Gewinne und Verluste auf Antrag depotübergreifend verrechnet werden. Dabei muss das Finanzamt ggf. die Rechnungen mehrerer Kreditinstitute saldieren.
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  • Einkommenssteuer der Rente

Gesetzliche geht vor

Bei der Berechnung der Einkommenssteuer der Rente wird zunächst allein die Gesetzliche Rentenversicherung voll berücksichtigt.
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  • Schulgeld von Privatschulen sind als Sonderausgaben abziehbar

Finanzamt muss Schultyp prüfen

Schulgeld für Privatschulen im Inland kann als Sonderausgabe anerkannt werden. Die Prüfung, ob die Schule tatsächlich als solche anerkannt werden kann, unterliegt dem Finanzamt. Der Steuerzahler muss keine Bescheinigungen besorgen.
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  • Anschaffungskosten sind bei unentgeltlicher Schenkung zu berücksichtigen

Unentgeltliche Schenkung muss gerichtsfest sein

Bei unentgeltlichen Schenkungen können die ursprünglichen Anschaffungskosten des Schenkenden vom Bedachten steuerlich zum Abzug gebracht werden. Die Unentgeltlichkeit muss aber nachgewiesen werden.
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  • Bei einem Erbe nachträglich festgestellte Schäden mindern den Wert steuerlich nicht

Schäden sind keine ererbten Schulden

Nachträglich an einem ererbten Haus festgestellten Schäden mindern die Erbschaft nicht. Sie können – im Gegensatz zu ererbten Schulden – nicht vom Erbschaftswert steuermindernd abgezogen werden.
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  • Eltern oder Kinder zahlen bei mehrfachen Erbschaften weniger Steuern

Begünstigtes Erbe zwischen Verwandten

Mehrmalige Übertragungen (Erbschaften) binnen zehn Jahren innerhalb einer Familie sind steuerbegünstigt. Dies gilt allerdings nur für Eltern, Kinder, Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner.
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  • Vermietung an Angehörige

Vorsicht vor Möblierung

Möblierung muss bei Miete berechnet werden
Augen auf bei der möblierten Vermietung an Angehörige: wer Einbauküche & Co. nicht angemessen berechnet, gerät in eine Steuerfalle. (c) picture alliance / dpa Themendienst

Bei der Vermietung an Angehörige schaut der Fiskus besonders genau hin. In speziellen Fällen kann das für Sie steuerschädlich sein.

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  • Überflutungsschäden absetzbar

Erleichterungen für Vermieter

Sie können Überflutungsschäden steuerlich als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Dazu müssen Sie allerdings ein paar Punkte beachten.
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  • Sterbegeldversicherung

Alte Versicherungen sind geschützt

Den Verlust aus einer gekündigten Sterbegeldversicherung müssen Sie nicht voll abschreiben. Der Staat muss Sie unterstützen.
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  • Altverträge vor 2009

Steuern bei vorzeitiger Auflösung

Erträge aus Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, sind regelmäßig steuerfrei. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Und die sollten Sie kennen.
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  • Deutsches Recht gekippt

Erbschaften im EU-Ausland

Wer ein Grundstück im Ausland erbt, darf sich freuen. Der Bundesfinanzhof hat jetzt ein günstiges Urteil gesprochen.
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