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Polytec Holding AG: Schwergewicht im Leichtbau

Trend zu leichteren Fahrzeugen

Polytec profitiert vom Trend zu leichteren Fahrzeugen. Neben dem stabilen Umsatzwachstum gelingt es den Österreichern, die Gewinnmargen zu steigern.
Ob Benziner, Diesel-, Hybrid- oder Elektroauto: österreichische Polytec profitiert als Zulieferer aller großen Autokonzerne vom Trend zur Gewichtsreduktion. Um überhaupt annähernd die Emissionsziele zu erreichen, führt an der Leichtbauweise kein Weg vorbei. Polytec entwickelt und vertreibt Produkte aus Kunststoff für die Branche. Der Konzern produziert für PKW, LKW und Traktoren Spritzgusskomponenten für Motorraumteile und Interieur. Daneben entwickelt Polytec mit der Automobilindustrie Serien- und Originalzubehörteile aus Kunststoff und Metall. Mit 25 Produktionsstätten und F&E-Zentren ist die Unternehmensgruppe international aktiv. Im vorigen Jahr erzielte die Polytec-Gruppe mit 52,4 Mio. Euro das beste Jahresergebnis ihrer 30-jährigen Geschichte. Im laufenden Geschäftsjahr setzt sich der positive Trend weiter fort. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten legte um 6,7% auf 348,3 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sprang sogar um stattliche 36,6% auf 45,1 Mio. Euro an. Der Kursverlauf der Aktie spiegelt das Unternehmenswachstum eindrucksvoll wider. Allein während der letzten zwölf Monate hat sich der Titel von rund 8,00 auf über 17,00 Euro bewegt. Trotz des kräftigen Kursanstiegs ist die Polytec-Aktie mit einem für 2018 geschätzten KGV von unter 10 relativ preiswert. Auch die Dividende kann sich sehen lassen. In diesem Jahr zahlten die Österreicher 0,40 Euro je Aktie. Beim derzeitigen Aktienkurs errechnet sich somit eine Ausschüttungsrendite von knapp 2,3%. Polytec profitiert vom Trend zu leichteren Fahrzeugen. Neben dem stabilen Umsatzwachstum gelingt es den Österreichern, die Gewinnmargen zu steigern. Fundamental ist der Titel nicht teuer. Langfristig orientierte Anleger kaufen erste Stücke, kalkulieren jedoch kurzfristige Rücksetzer mit ein.

Empfehlung: kaufen, Rücksetzer Richtung 14 Euro für Nachkäufe nutzen

Kursziel: 22,50 Euro, Stop-Loss: unter 13 EUR (Schlusskurs Börse Wien)

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