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Stiftungsdepot mit 5 Mio. Ausgangskapital

Vermögensverwalter meist besser als ETF-Depot

Ist es Zufall oder hat es Methode? Entgegen unserem bisherigen Eindruck schlagen sich die Teilnehmer am Performance-Projekt 6 größtenteils gut. Und sie sind besser als die Benchmark, ein ETF-Portfolio. Allerdings ist der Betrachtungszeitraum noch kurz.

Im neuen Performance-Projekt (Nr. 6) der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ überzeugen die Vermögensverwalter bisher gegenüber der passiven Benchmark. Grundlage der Auswertung ist ein Stiftungs-Depot mit 5 Mio. Euro Ausgangskapital.

Nach Punkten sind 56% der Vermögensverwalter, nach Vermögensstand sogar 77% besser als ein simples ETF-Depot. Die FV Frankfurter Vermögen AG liegt nach Punkten nach sechs Monaten vorne. Die große Mehrzahl der Depots liegt per Ende Juni allerdings erwartungsgemäß im Minus.

Kurzer Betrachtungszeitraum

Sechs Monate sind allerdings erst ein kurzer Zeitraum, um die Leistungsfähigkeit der Vermögensmanager zu beobachten. Aber immerhin: Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Tendenz bemerkenswert. Die Mehrzahl der Vermögensverwalter, die am 1. Januar mit einem Stiftungs-Portfolio über 5 Millionen Euro gestartet sind, übertreffen nach 6 Monaten Laufzeit nach Punkten die Benchmark – ein aus fünf börsengehandelten Indexfonds zusammengesetztes Konkurrenzdepot. Gestartet sind zu Jahresbeginn 39 Teilnehmer.

Allerdings hat die große Mehrzahl (69% aller Teilnehmer) Geld verloren. Das ist im Zuge der Corona-Krise nichts Überraschendes. Immerhin haben es aber acht Vermögensverwalter geschafft, ein Plus zu erwirtschaften. Dazu gehören neben der FV Frankfurter Vermögen AG die Freie Internationale Sparkasse S.A., die Neue Bank AG, Spiekermann & Co AG, Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen., Knapp Voith Vermögensverwaltungs AG, Capital Bank - GRAWE Gruppe AG.

Stiftungs-Depot mit 5 Mio. Euro Ausgangsvermögen

Die Vermögensverwalter sind aufgerufen, das liquide Vermögen der gemeinnützigen Stiftung eines aktienaffinen Stifters über fünf Jahre zu managen. Als Startkapital stehen 5 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Satzung sind bis zu 50% in Aktienanlagen zulässig.

Fazit: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Dennoch ist der Eindruck gerade nach dem schwierigen ersten Halbjahr mit dem Corona-Einbruch auf den Märkten erfreulich.
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