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Versicherer zahlen Covid-Prämie an die Fahrzeughalter

In USA und Großbritannien zahlen die Versicherer teilweise nennenswerte Beträge an die Versicherten zurück. Es sind nicht nur caritative Anwandlungen, die die Unternehmen dazu bewegen. Es gibt durchaus handfeste betriebswirtschaftliche Argumente für die Rückzahlungen.

Große Versicherer in USA und Großbritannien zahlen Fahrzeughaltern Prämien (teilweise) zurück. Zuletzt machte der große britische Kraftfahrtversicherer Admiral auf sich aufmerksam. Die Halter von Personen- und Lieferwagen, die bei Admiral versichert sind, bekommen eine Prämienrückzahlung von 25 Pfund je Fahrzeug. Grund sind verringerte Nutzungsmöglichkeiten für Fahrzeuge angesichts der Beschränkungen des Autoverkehrs durch die Coronavirus-Epidemie.

100 Mio. Pfund für Rückzahlungen

Admiral versichert rund 4,4 Mio. Personen- und Lieferwagen. Nach Angaben des Unternehmens kostet die Rückzahlungsaktion rund 110 Mio. Pfund. Zudem wird das direkt in die Epidemie-Bekämpfung eingeschaltete Personal – von Ärzten über Krankenschwestern bis zu Ambulanz-Fahrern und Putzfrauen – bei Unfällen besser gestellt als es die Versicherungsbedingungen eigentlich vorsehen. So stellt der Versicherer Ersatzfahrzeuge bei Unfällen. Schließlich werden Versicherte, die durch die anhaltende Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, “flexibel” behandelt.

Abgerundet wird das Bild von durch leichte Preissenkungen in der Kraftfahrzeugversicherung. Diese werden mit dem geringeren Verkehrsaufkommen und der verminderten Unfallgefahr begründet. Admiral rechnet mit einer Gesamtbelastung durch Covid-19 in Höhe von etwa 190 Mio. Pfund.

Fazit: In Deutschland haben Allianz und HUK Coburg bereits erklärt, am Jahresende zu prüfen, ob es Rabatte für Kunden geben könne. Eigentlich wären diese angesichts deutlich geringerer Fahrleistungen und somit Unfall- und Schadenszahlen fast selbstverständlich – wenn die Beiträge so kalkuliert werden wie jedes Jahr.

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