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Neues Geschäftsmodell in der Hitzewelle

Versicherungen gegen Sonnenstich

Blick auf Tokyo © jedi-master / Fotolia
Mehrere große japanische Versicherer bieten einen neuen Versicherungsschutz gegen Sonnenstich und Hitzefolgen an. Auslöser ist die Hitzewelle, die zu einer massiven Steigerung von Patienten in japanischen Krankenhäusern geführt hat.

Japanische Assekuranzen bieten seit kurzer Zeit Versicherungen gegen die Folgen von Sonnenstich an. Seit Ende Juni erreichten die Temperaturen in Japan Rekordhöhen. Das hat Folgen in der alten Bevölkerung: Allein im Juni wurden 15.657 Menschen wegen Hitzeschlag oder Hitzeerschöpfung zur Notfallbehandlung ins Krankenhaus eingewiesen. Das sind doppelt so viel Menschen wie vor zehn Jahren. Verschlimmert wird die Situation in diesem Jahr noch dadurch, dass die Menschen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie weiterhin Masken tragen. Das forciert die Kreislaufbelastung offenbar erheblich. 

Große japanische Versicherer reagieren nun auf die Entwicklung. Sie bieten Versicherungspolicen an, die speziell für die Deckung medizinischer Kosten aufgrund eines Hitzeschlags zugeschnitten sind. Fünf der größten Versicher - darunter Sumitomo Life, Mitsui Sumitomo Insurance und Sompo Holdings – berichten von einer explosiven Nachfrage für diese Policen. Ursprünglich waren sie vor allem für Kinder erhältlich. Doch aufgrund des zunehmenden Risikos eines Hitzeschlags haben die Versicherer das Produkt nun auch für breitere Altersgruppen zugänglich gemacht. Besonders bei Kunden über 65 Jahren ist die Nachfrage besonders hoch.

Fazit: Die Hitzeschlagversicherung ist zwar kommerziell ein interessantes Konzept. Angesichts häufiger werdender Hitzewellen und einer alternden Bevölkerung in Deutschland, dürften ähnliche Angebote auch in Europa entwickelt werden.
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