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Schrott aus Jahrzehnten bedroht die Raumfahrt – wachsendes Problembewusstsein

Wachsender Markt für Weltraumputzdienste

Weltraumschrott landet eher selten auf der Erde – das meiste umkreist unseren Planeten und macht Raumfahrt zunehmend gefährlich. Deshalb machen sich Weltraum-Putzdienste ans Werk. ©PictureAlliance
Die Kommerzialisierung der Raumfahrt ist in vollem Gange. Doch Schrott aus Jahrzehnten bedroht die Raumfahrt. Nanosatelliten, die auch von Universitäten finanziert werden können, erhöhen das Schrottaufkommen erheblich. Doch inzwischen wächst das Problembewusstsein für die Gefahren, die sich daraus ergeben. Ein neue Branche entsteht.

Die Beseitigung von Schrott im Weltraum entwickelt sich zu einer Wachstumsbranche. Weltraum-Missionen haben in den zurückliegenden 60 Jahren eine riesige Menge Schrott - meist Raketenteile oder nicht mehr funktionierende Satelliten – hinterlassen. Nach Schätzungen der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) befinden sich derzeit rund 900.000 Schrotteile, die von der Größe her mehr als einen Zentimeter messen, im erdnahen Orbit. Sie kreisen mit bis zu 40.000 Kilometern je Stunde um die Erde und bedeuten eine erhebliche Gefahr für Raumstationen und Satelliten. Weiter erhöht wird das Risiko durch die jüngere Entwicklung kleiner und kostengünstiger Nanosatelliten. Inzwischen befinden sich viele Hunderte oder sogar tausende kleiner Satelliten von weniger als 200 kg Masse in Kreisbahnen von 1.200 km Höhe. Eine Vielzahl kleiner Flugkörper kann große Zonen unpassierbar machen.

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