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Online-Handel: Krise? Welche Krise?

Wachstum nicht aufzuhalten

Symbolbild Online-Shopping. © William_Potter / Getty Images / iStock
Der Online-Handel boomt. Trotz Lieferkettenproblemen und Krieg in Osteuropa werden der Branche für 2022 weiter starke Wachstumszahlen in Aussicht gestellt, wenn auch nicht ganz so stark wie in den Vorjahren. Ein Bereich wächst dabei besonders.

12,4% Wachstum stellt der Handelsverband Deutschland dem Online-Handel für 2022 in Aussicht. Das ist etwas weniger als in den Vorjahren: Um 13,6% und 13,9%, 27,5 Mrd. Euro, wuchs der Online-Handel in den Jahren 2020 und 2021. Das größte Plus erlebten 2021 neben Wohnen & Einrichten Fast-Moving Consumer Goods (FMCG). Die Konsumenten bestellten vermehrt Lebensmittel online (+35% in 2021), mittlerweile macht der Online-Umsatz 2,7% der Lebensmitteleinkäufe aus. Die Anzahl der Online-Shopper mit einem Alter von mehr als 60 Jahren nahm um 30% zu und die Ausgaben je Online-Käufer wuchsen um 11%.

Nachhaltige Produkte auf dem Vormarsch

45% der Nutzer erklärten aus Gründen der Nachhaltigkeit weniger zu kaufen, 60% der Befragten erwarben nachhaltige Produkte. Von den Top-100 in Fashion reagierten bereits 42% auf den Bedarf und bieten Filtermöglichkeiten in ihren Online-Shops an, um die gezielte Suche nach nachhaltigen Produkten zu ermöglichen.

Fazit: Der Online-Handel ist mittlerweile im Alltag der Gesellschaft angekommen. Das zeigt die Zunahme an Bestellungen durch die Altersgruppen hinweg und der Anstieg von Bestellungen im Bereich FMCG.
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