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Neue Technologien erhöhen Risiko eines Nuklearkonflikts

Wettrüsten um atomare Waffen

Die Anzahl der Atomwaffen nimmt weltweit zu – ein Trend, der laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI seit dem Kalten Krieg beispiellos ist. Modernste Technologien erhöhen die Gefahr von Fehlalarmen, was potenziell zu einem Atomkrieg führen könnte. Während die USA und Russland große Arsenale besitzen, bleibt Europa sicherheitspolitisch gefordert.

Das Potenzial für Atomkonflikte wird steigen. Weltweit nimmt die Anzahl der Atomwaffen erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges wieder relevant zu. Das zeigt der neue Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI. Das Wettrüsten bedeutet heute nicht nur mehr Waffen, sondern vor allem bessere, erklärt Malte Göttsche, Friedensforscher am Leibniz-Institut.

Modernste Technologien wie Hyperschallraketen machen Atomwaffen schneller, manövrierfähiger und schwerer zu detektieren. Das erhöht die Gefahr eines Fehlalarms. So kann eine nichtnukleare Waffe fälschlich als nuklear eingestuft werden, was im schlimmsten Fall eine nukleare Gegenreaktion und damit einen Atomkrieg auslösen könnte.

Keine Verlängerung des Abkommens zwischen den USA und Russland

Die USA und Russland besitzen mit jeweils über 5.000 Sprengköpfen die größten Arsenale und teilen einen Großteil der ca. 12.000 Atomwaffen weltweit untereinander auf. China als drittgrößte Atommacht besitzt 600 nukleare Waffen und damit immer noch mehr als Großbritannien und Frankreich zusammen.  Die beiden Großmächte halten sich zwar trotz Stilllegung des New START Vertrags an die vereinbarte Obergrenze, aber werden diesen Vertrag nicht verlängern, schätzt Göttsche ein.

Für Europa stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, ob der Schutzschirm nicht vor allem qualitativ besser ausgebaut werden muss. Die Diskussion um Atomwaffen in Europa ist sicherheitspolitisch wohl notwendig, sie erfordert aber größte Vorsicht und Bedacht. Weltpolitisch kann Europa aber nicht mitreden, wenn es darum geht die großen Atommächte zum Abrüsten zu bewegen.

Abrüstung und Diplomatie gefragter denn je

Atomwaffen garantieren zwar nicht, dass Konflikte ausbleiben, doch sie verleihen den Besitzern eine trügerische Sicherheit. Angesichts der neuen Technologien und der steigenden Einsatzbereitschaft ist es umso dringlicher, dass die internationale Gemeinschaft entschlossen an Abrüstung und Vertrauensbildung arbeitet, um das Risiko eines nuklearen Konflikts zu verringern.

Fazit: In den nächsten Jahren wird das globale Arsenal an Nuklearwaffen wachsen,  ein weltweites atomares Aufrüsten ist zu erwarten. Im Trend steigt damit das Risiko für einen atomaren Konflikt. 

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