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Gemeinden werden an Erlösen von Windkraft und Solar-Anlagen beteiligt

Windkraft: Gemeinden können mitverdienen

Solarpanels und Windrad auf einem nebeligen Acker am Morgen © yangphoto / Getty Images / iStock
Einige Bundesländer haben Abgaben für Gemeinden beschlossen, in deren Gemarkung neue Windkraft- und Solaranlagen gebaut werden. Die Einnahmen ermöglichen den Gemeinden neue Investitionen. Das Problem ist aber, das alle Länder eigene Gesetze haben.

Immer mehr Gemeinden wollen und können finanziell vom Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren. Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben bereits Gesetze erlassen, die den Gemeinden einen Teil der Erlöse aus neuen Windkraft- oder Solaranlagen zusprechen. Entwürfe für solche Gesetze gibt es in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und im Saarland.

Finanz-Anreiz für Gemeinden

Die Gemeinden können mit hohen Erlösen rechnen. Beispiel Niedersachsen: Je neu errichtetem Windrad können gut 30.000 Euro p.a. für die Gemeinde zusammenkommen. Dort zahlen Betreiber von neu errichteten Windkraftanlagen 0,2 ct je kWh an die Gemeinde, bei Solaranlagen sind es 0,1ct/ kWh. Die Anlagenbetreiber bekomm den Betrag über die EEG-Förderung wieder zurück. Die Anlagenbetreiber bekommen den Betrag über die EEG-Förderung wieder zurück. In direkten Verhandlungen zwischen Anlagenbetreiber und Gemeinde können auch höhere Vergütungen vereinbart werden. 

Die finanzielle Beteiligung der Gemeinden dürfte die Akzeptanz für Wind- und Solaranlagen erhöhen. Denn die Anlagen versprechen dauerhafte Einnahmen, die die kommunalen Haushalte entlasten können. Die Gemeinden können die Einnahmen in Infrastruktur investieren oder die Bürger z.B. auf der Seite der Gebühren entlasten. 

Fazit: Betreiber haben mit der finanziellen Beteiligung der Gemeinden ein starkes Argument und können einen Anreiz setzen, EE-Anlagen zu errichten. Dieser könnte die Akzeptanz solcher Anlagen bei Bürgern erhöhen, wenn sie dauerhafte wirtschaftliche Vorteile für ihre Gemeinde sehen.
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