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Verlustmanagement für Kommanditisten

Verluste von KG und GbR werden zusammengezogen

Verluste sind nicht immer etwas Schlimmes. Man kann damit seine Steuerlast reduzieren. Aber auch diesem Ansinnen sind Grenzen gesetzt. Der Bundesfinanzhof hat diese soeben an einer KG durchexerziert.
Heilige Schachtel … Der BFH hat die Verlustabzugsbegrenzung für Kommanditisten klargestellt. Und zwar zu deren Ungunsten. Denn wenn ein Kommanditist an einer KG beteiligt sind, die wiederum an einer vermögensveraltenden GbR beteiligt ist, muss sich die KG die Verluste der GbR zurechnen lassen. Die Folge: Es wird die Summe der Verluste aus beiden Gesellschaften gebildet. Der Kommanditist darf diese steuerlich aber nur bis zum Betrag der haftenden Einlage geltend machen. Alles, was an Verlusten darüber hinausgeht, muss in spätere Jahre vorgetragen werden. Bis zum Anfall dieser zukünftigen Gewinne werden sie quasi als Verrechnungsposten festgehalten (verrechenbarer Verlust nach § 15a Einkommensteuergesetz).

Im Urteilsfall erzielte die GbR vermögensverwaltend Verluste aus Vermietung und Verpachtung, die der KG anteilig steuerlich zugerechnet wurden. Die KG erzielte zudem aus ihrer eigenen gewerblichen Tätigkeit Verluste. Für den Kommanditisten der KG wurden sowohl die ihm zugerechneten Verluste der KG aus ihrer eigenen gewerblichen Tätigkeit als auch die auf ihn entfallende, von der GbR herrührenden Verluste rechtmäßig in die Berechnung des nach § 15a Einkommensteuergesetz nur verrechenbaren Verlusts einbezogen, so der BFH.

Fazit: Lassen Sie sich ggf. bzgl. einer anderen Gesellschaftskonstruktion beraten.

Urteil: BFH, IV R 32/16

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