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Steuern
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  • In aller Kürze

Mindestbesteuerung: keine Ausnahme

Die Mindestbesteuerung gilt ausnahmslos – auch bei einem zurückliegenden Forderungsverzicht der Gesellschafter einer GmbH. Das stellte der BFH klar. Sie wissen: Verlustvorträge sind seit 2004 nur noch begrenzt verrechnungsfähig. Seitdem unterwirft die Mindestbesteuerung 40% des positiven Gesamtbetrags der laufenden Einkünfte eines Veranlagungszeitraums unabhängig von etwaigen Verlusten in früheren Jahren der Besteuerung, soweit sie die Schwelle von 1 Mio. EUR überschreiten. Der auf den Verzicht von Gesellschafterdarlehen zu Sanierungszwecken zurückzuführende außerordentliche Ertrag einer GmbH ist nach Wertung des BFH dabei kein „atypischer Einzelfall", der ein Abgehen vom Grundsatz erlauben würde. (BFH, Az. XI R 33/16).
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  • Unterhalt | Krankenkassenbeiträge

Nur Bares ist Wahres

Ein erwachsenes Kind, das Sie finanziell unterstützen, kann zu Komplikationen bei der Steuerabrechnung führen. Denn der BFH akzeptiert nicht alles als Sonderausgabe und schließt Naturalleistungen von vornherein aus.
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  • Nur ein Gutachten hilft

Im Streit um Grundstückswert trägt der Steuerzahler die Beweislast

Erben kann lästig sein. Vor allem, wenn sich das Finanzamt einschaltet. Geraten Steuerzahler in Clinch wegen der vom FA vorgenommenen Schätzung des Wertes eines Grundstückes, tragen sie die Beweislast. Dann gibt es zwei Wege, zur Lösung des Problems.
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  • Gehälter stiegen zuletzt um 10 Prozent

China hat die höchsten Löhne im Osten

Chinesische Währung "Ren-min-bi" ©Picture Alliance
Steigende Arbeitskosten, Rekrutierung und Bindung von qualifiziertem Personal: für deutsche Unternehmen sind das die Hauptprobleme in China. Auch wenn viele Manager steigende Löhne für gerechtfertigt halten – die Margen werden knapper. Lesen Sie, mit welchen Steigerungen die Manager rechnen und wo aktuell am meisten zu zahlen ist.
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Abgeltungsteuer: vor dem Aus

Die Abschaffung der Abgeltungsteuer ist nicht vom Tisch. Auch wenn derzeit diesbezüglich politische Ruhe herrscht. Der Grund: Vorher muss zunächst der automatische internationale Informationsaustausch über Finanzkonten etabliert sein. Erst dann wird die Bundesregierung Entscheidungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Abgeltungsteuer treffen. Das gab sie auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag bekannt. Zur Ausgestaltung konnte oder wollte sich die Regierung aber noch nicht äußern.
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  • Privatnutzungsverbot von Pkw sauber regeln

Ohne Fahrtenbuch besteht keine Chance

Dienstwagen ©Picture Alliance
Das Finanzamt schaut beim Dienstwagen sehr genau hin. Ein besonderes Problem ergibt sich immer dann, wenn der Anstellungsvertrag eines GmbH-Geschäftsführers die Privatnutzung des überlassenen Dienstwagens ausdrücklich ausschließt. Die Finanzverwaltung ist in diesem Fällen besonders misstrauisch und sucht nach einer Lücke, um die Regelung zu knacken.
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Vorsteuerabzug: Adresse künftig egal

Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung setzt künftig nicht mehr voraus, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausgeübt werden, die in der von ihm ausgestellten Rechnung angegeben ist. Es reicht jede Art von Anschrift, und damit auch eine Briefkastenanschrift, sofern der Unternehmer unter dieser Anschrift erreichbar ist. Damit schloss sich wie unlängst der V. Senat jetzt auch der XI. Senat (Urteil XI R 20/14) den verbindlichen Vorgaben des EuGH an. Der BFH ändert somit seine bisherige Rechtsprechung.
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  • Darlehenszuschuss wird begünstigt besteuert

BFH entschärft Steuerfalle bei Betriebsaufgabe

Eine Betriebsaufgabe erstreckt sich im Regelfall über einige Zeit, bei in dieser Zeit durchgeführten Geschäften gibt es naturgemäß oft Streit mit dem Finanzamt, ob ein Geschäft mit der Betriebsaufgabe zusammenhängt (Folge: halber Steuersatz) oder ob ein normales, laufendes Geschäft (Folge: regulärer, voller Steuersatz) vorliegt. Der BFH hat jetzt eine Bilanzierungsvorschrift steuerlich entschärft.
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  • Kleinliches Finanzamt zieht den Kürzeren

Kosten für No-Show bei Betriebsfeier werden steuerlich nicht umgelegt

Finanzämter können Betriebe ganz schön nerven. Wegen eines Mini-Betrags von 226,10 € kreuzten jetzt Finanzverwaltung und Betrieb die Klingen vor dem Finanzgericht in Köln. Die Richter des dritten Senats erklärten den Betrieb zum Gewinner. Grund: gute Argumente.
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Recht: Zusatzversicherung ist steuerfreier Sachlohn

Eine Gruppenkrankenversicherung für Arbeitnehmer bleibt Sachlohn, der bis zum Wert von 44 Euro pro Monat nicht versteuert werden muss. Das hat der BFH jetzt in einem aktuellen Urteil (VI R 16/17) bestätigt. Im Urteilsfall schloss der Arbeitgeber des Klägers für die Mitarbeiter des Unternehmens bei zwei Versicherungen eine Zusatzkrankenversicherung für Vorsorgeuntersuchungen, Stationäre Zusatzversicherung und Zahnersatz ab.
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  • Hessisches Finanzministerium verlangt Anpassung

Politischer Widerstand gegen 6%-„Strafzins“ wächst

Der Bundesfinanzhof hatte jüngst Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit von 6% Zinsen bei Steuernachzahlungen angemeldet. Inzwischen formiert sich auch die Politik und fordert eine Absenkung.
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  • Auto – neuer Verbrauchstest erhöht Kfz-Steuer

Verdeckte Steuererhöhung durch Verbrauchstest

Pkw, die seit dem ersten September zugelassen wurden, müssen einen neuen Verbrauchstest erfüllen. Dieser führt zu höheren Normverbrauchswerten. Weil der Verbrauch, bzw. der daraus folgende CO2-Ausstoß in die Kfz-Steuer einfließt, führt das zu verdeckten Steuererhöhungen.
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  • BFH: Vergünstigte Ware muss nicht selbst hergestellt werden

Mehr Möglichkeiten für Mitarbeiterrabatte

Der Bundesfinanzhof erweitert den Spielraum für Arbeitgeber, Mitarbeiterrabatte zu vergeben. In manchen Branchen kann sich das deutlich auswirken.
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  • Keine Pauschlabsteuerung möglich

Pauschale Versteuerung geht nicht einfach mal so

Statt einer Gehaltserhöhung können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern andere nette Extras bieten, um damit die Bindung an den Betrieb zu stärken. Zu den beliebtesten zählen Finanzspritzen zu den Fahrtkosten zur Arbeit oder die Übernahme von IT-Aufwendungen. Allerdings hat auch das Finanzamt bei diesen Zuschüssen ein Wörtchen mitzureden.
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  • Grobes Verschulden des Steuerberaters

Vergesslicher Steuerberater ist ein Risiko

Steuerberater sollten ihre Akten ordentlich führen. Dazu gehört auch, dass ihre Wiedervorlage funktioniert. Denn: Werden Verluste von Mandanten in der Einkommenssteuererklärung nicht rechtzeitig angegeben, ist nachträglich nichts mehr zu retten.
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  • Finanzverwaltung passt Auffassung zur Schenkungsteuer an

Gemischte Schenkung einfacher

Die Berechnung der Schenkungsteuer wurde angepasst. Dadurch wird die Ermittlung der Bemessungsgrundlage einfacher.
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  • Gewinn für häusliches Arbeitszimmer bei Hausverkauf steuerfrei

Keine Spekulationssteuer auf Arbeitszimmer

Verkäufer von selbst genutztem Wohnungseigentum müssen auch für das Arbeitszimmer keine Spekulationssteuer bezahlen, urteilte das Finanzgericht Köln.
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  • Bundesfinanzhof kennt kein Pardon

Bei Unterhaltszahlungen den richtigen Zeitpunkt treffen!

Unterhaltszahlungen an bedürftige Verwandte – auch im Ausland – können bei der Steuer abgesetzt werden. Sogar in unbegrenzter Höhe, wenn es beispielsweise um Pflegekosten geht. Aber es gibt dabei eine fiese steuerliche Falle.
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  • Wenn Werbungskosten für Erhaltungsaufwand über Jahre verteilt werden

Steuervorteile entfallen bei Tod des „Nießbrauchers“

Auch der Nießbraucher einer Immobilie kann als Vermieter Werbungskosten für Reparaturen am Haus geltend machen und das sogar über bis zu fünf Jahre strecken. Aber das Modell birgt ein finanzielles Risiko.
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