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Konjunktur hält sich moderat

Norges Bank geht ihren Weg konsequent weiter

Norwegische Flagge. © Annette Riedl / dpa / picture alliance
In Norwegen kämpft die Norges Bank mit weiteren Zinsschritten beharrlich gegen die Inflation. Dennoch gab die Norwegische Krone zum Euro zuletzt deutlich nach. Woran liegt das und wie geht es weiter?
Eine Verlangsamung des Zinserhöhungszyklus ist in Norwegen noch nicht absehbar. Denn längst sind es nicht mehr nur die Energiepreise, die die Teuerungsraten (zuletzt 7%) bei dem Nordlicht treiben, sondern auch Mieten, Lebensmittel und Konsumgüter. Das wird durch das Lohnwachstum und den brummenden Arbeitsmarkt befeuert. 

Von einer Rezession ist Norwegen noch weit entfernt. Das BIP wuchs im zweiten Quartal um 0,7%. Treiber sind auch hier die hohen Energiepreise, die Unternehmen wie Equinor zugute kommen, sowie der starke Dienstleistungssektor. Schwach hatte sich hingegen zuletzt die Fischerei gezeigt.

Norges Bank geht ihren weg konsequent

Die Norges Bank hat vorige Woche ihren Leitzinssatz um weitere 0,50 Punkte auf nun 1,75% angehoben. Es ist der fünfte Zinsschritt seit Beginn der Pandemie. Im September dürfte ein weiterer Folgen. 

Die Norwegische Krone ist gegenüber dem Euro dennoch zurückgekommen. Bei unserer jüngsten Analyse notierte EUR|NOK noch bei 9,89 (FD vom 29.07.2022), aktuell sind es wieder knapp unter 10. Zwischenzeitlich notierte EUR|NOK schon bei Kursen um 9,65. Hintergrund des Verfalls dürfte die stärker als erwartet steigende Euro-Inflation sein. Wir halten die Norwegische Krone aber aufgrund ihrer Fundamentaldaten und ihrer Rolle als sicherer Hafen für das bessere Investment und sehen im Kursrücksetzer einen guten Einstiegskurs in EUR|NOK.

Fazit: Wir empfehlen weiterhin Diversifikationen aus dem Euroraum heraus. Norwegen ist hier eine gute Option.
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