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Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
„Die steuerliche Beurteilung der Cum-Ex-Geschäfte durch die Warburg Gruppe hat sich als falsch erwiesen“, teilte die Hamburger Privatbank im Juli per Pressemitteilung mit. „Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands von M.M. Warburg & Co missbilligen unrechtmäßige Steuergestaltungen jeder Art.“ So zitiert das Handelsblatt die Bank.

Die personellen Konsequenzen daraus habe man in Hamburg jedoch noch nicht gezogen. Zwar könne der dringende Verdacht einer Steuerhinterziehung eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen. Wenn die Geschäftsleitung allerdings selbst Kenntnis von den illegalen Tätigkeiten hatte, sei es schwieriger, die Mitarbeiter loszuwerden.


Fazit: Die Tücken des arbeitnehmerfreundlichen deutschen Arbeitsrechts sind mannigfaltig. Warburg wird offenbar noch eine Weile seinen umstrittenen Erfahrungsschatz in den eigenen Reihen hegen dürfen.
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