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Hauck & Aufhäuser Privatbankiers | TOPs 2016 – Beratungsgespräch

Bemühte Beratung in antiquiertem Ambiente

Zu wenig Beratung: Die Ampel schaltet auf Rot.
Als wir in den Beratungsprozess mit den Hauck & Aufhäuser Privatbankiers starten, haben wir nur Gutes von dem Traditionshaus gehört und hoffen auf ein interessantes Beratungsgespräch. Doch schon unser erster Eindruck von Berater und Bankhaus lässt diese Überzeugung ins Wanken geraten. Im weiteren Verlauf wird aus dem anfänglich leichten, ein ziemlich heftiges Wanken. Schade!
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA zählt zu den wenigen unabhängigen Privatbanken in Deutschland und kann auf eine 219 Jahre währende Tradition zurückblicken. Das Haus ist 1998 durch Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken entstanden: die Georg Hauck & Sohn Bankiers mit Sitz in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und das Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die Bank betreibt Standorte in Frankfurt am Main – hier hat sie auch ihren Hauptsitz – sowie in München, Hamburg, Düsseldorf und Köln. Ihr Geschäft besteht in der ganzheitlichen Beratung und der Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, im Asset Management für institutionelle Investoren sowie in der Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Der Partnerkreis der Bank besteht aus dem persönlich haftenden Gesellschafter Jochen Lucht sowie den Partnern Michael O. Bentlage und Stephan Rupprecht. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus. Die Internetseite des Bankhauses setzt ganz auf Tradition. Die Startseite mit den Porträts der Gründungsväter und der gemütlichen Sitzgruppe strömt regelrecht Vergangenheit aus. Insgesamt wirkt das Ambiente ein wenig verstaubt und antiquiert, zumal man ja betont, wie modern man sein wolle. Der Beratungsansatz, wie er hier formuliert ist, gefällt uns: „Vor dem Hintergrund der unbedingten Unabhängigkeit setzen wir alles daran, Ihre ganz individuelle Situation, Ihre Fragestellungen und Ziele so genau wie möglich zu kennen, um die passgenauen, ganzheitlichen Antworten zu finden.“ Passgenau und ganzheitlich – das ist genau das, was wir erwarten. Die jüngste Übernahme der Bank durch den chinesischen Investor Fosun International Ltd. will nicht so recht in dieses von Tradition und Kontinuität geprägte Bild passen. Zwar lobt Hauck & Aufhäuser Fosun als „starken, langfristig orientierten Investor…, der die Tradition und Kultur von Hauck & Aufhäuser bewahren und dem Unternehmen neue internationale Perspektiven erschließen wird.“ Und Jochen Lucht betont, dass man ein verlässlicher Partner der Kunden bleibe, das Angebot aber internationalisieren und digitalisieren und die Marktposition weiter ausbauen werde. Aber dennoch stimmt uns der Gedanke, dass diese doch relativ kleine, feine Privatbank mit 533 Mitarbeitern an eine chinesische Beteiligungsgesellschaft verkauft wurde, etwas nachdenklich. Auch, wenn es dadurch gelingen mag, für hauseigene Produkte neue Abnehmer zu erschließen. Spannend wird sein zu beobachten, on und wie weit die Chinesen auf die strategische Ausrichtung der Bank und Vorgaben fürs Tagesgeschäft Einfluss nehmen. Der Fokus liegt nach wie vor auf deutscher Kundschaft, die etwa 95 Prozent ausmacht. Die Einstiegsgrenze von 250.000 Euro im Private Banking stimmt uns zuversichtlich, dass wir unser Anliegen gut platzieren können. Eine Unterteilung in Private Banking und Wealth Management kennt man übrigens bei Hauck & Aufhäuser nicht, das Kerngeschäftsfeld „Vermögensmanagement“ sei entscheidend. Nur wenn eine Vermögensverwaltung auf Einzeltitel-Basis gewünscht ist, hängt der Korb mit einem Minimum von einer Million Euro etwas höher. Und den erreichen auch sehr viele Kunden, denn gut die Hälfte der derzeit betreuten Kunden haben der Bank eine Million Euro und mehr anvertraut, nur vier Prozent liegen unter 250.000 Euro. 13 Prozent investieren zwischen 250.000 und einer halben Million und knapp ein Drittel legen zwischen einer halben und einer Million Euro an.

Der Kunde und sein Anliegen

Die Testkunden der Private Banking Prüfinstanz sind vermögend und Multimillionäre. Aber sie bringen zunächst nur eine halbe Million zur Anlage mit. Ihr persönlicher Hintergrund ist sehr unterschiedlich. Gemein ist ihnen jedoch, dass sie für ein jüngeres Familienmitglied in der nächsten Generation mal Sohn oder Tochter, mal Nichte oder Neffe die Zukunft finanziell absichern wollten. Hier geht es zur ausführlichen Schilderung des Testfalls.

Das Beratungserlebnis

Dank einer recht ordentlichen Menüführung finden wir im Internet relativ problemlos den Kontakt zur Niederlassung der Bank in Düsseldorf. Am Telefon werden wir zügig und direkt an den Berater weitergeleitet. Wir stellen uns und unser Anliegen kurz vor und der Berater übermittelt uns daraufhin im Vorfeld des eigentlichen Gesprächs schon eine skizzierte Anlageidee. Das imponiert uns und lässt auf mehr hoffen.  Die Düsseldorfer Steinstraße liegt zentral, das Gebäude von Hauck & Aufhäuser an der Ecke zur Königsallee in guter Nachbarschaft zu anderen Banken, Geschäften, Arztpraxen. Der Berater empfängt uns freundlich. Wir finden uns wieder in einer sehr diskreten Atmosphäre, ein Wandteppich bestimmt die Ausstrahlung der Räumlichkeiten. Irgendwie bestätigt sich unser Eindruck, dass die Bank aus einer anderen Zeit in die Moderne hineinragt. Wir stehen nicht so sehr auf Barockstühlchen und silbrige Kandelaber – das ist uns ein wenig zu old school. Aber es wirkt auch nicht aufgesetzt. Kaum sind wir im Beratungsraum geht es los, nachdem uns Kaffee, Kaltgetränk und Gebäck gereicht wurden. Der Berater stellt sich vor. Wir erfahren, dass er erst kürzlich von einer anderen Bank zu Hauck & Aufhäuser gewechselt ist und das vorhergehende Haus frustriert verlassen hat. Auch wenn es nicht so gemeint ist, es törnt ab. Man ist sogleich auf Moll gestimmt.

Der Berater macht uns schnell klar, dass er Risikobereitschaft und vor allem Risikofähigkeit für die wichtigsten Kriterien einer erfolgreichen Vermögensentwicklung hält. Kapitalanlage sei ein dynamischer Prozess, der nicht völlig durchgeplant werden könne.

Überhaupt ist Sicherheit wichtiges Prinzip der Bank. Bevor sie im Rahmen der Vermögensverwaltung neue Produkte oder Assetklassen für ihre Kunden verwendet, teilt die Bank mit, findet eine umfassende interne und externe Qualitätsanalyse statt. Innerhalb der Vermögensverwaltung werden neue Produkte im Hinblick auf ihre Rendite als auch Risikogesichtspunkte beleuchtet. Dabei wird sowohl auf die eigenen Fachabteilungen zurückgegriffen – so werden z.B. neue Fonds von der Abteilung „Investmentlösungen“ überprüft –, als auch auf Quellen außerhalb von H&A. Dabei findet nicht nur eine quantitative Analyse anhand von Kennzahlen statt, sondern auch eine qualitative Analyse, beispielsweise in Form von Interviews mit dem Fondsmanagement. Eigene Fonds werden nur in geringem Maße angeboten und wenn, um mit Produkten und Lösungen Nischen zu besetzen, die zurzeit noch nicht bzw. nicht in entsprechender Qualität auf dem Markt angeboten werden. Beispiele sind das Rendite Plus-Konzept, die „H&A CH Prime Values“ oder der „H&A Unternehmerfonds“. Man bemühe sich immer, eine konservative und stabile Ertragsgenerierung zu erzielen, aber der Kunde müsse einfach wissen, dass überdurchschnittliche Renditen nur mit einem höheren Risiko erzielt werden könnten. Ganz neu ist uns diese Erkenntnis natürlich nicht. Wir erfahren noch, dass es ein riesiger Unterschied sei, ob man am Anfang des Anlageprozesses einen zehnprozentigen Rückschlag am Markt einstecken müsse oder am Ende. Auch das ist nicht gerade eine News, aber für jemanden, der wenig Anlageerfahrung hat, ein nützlicher Hinweis. Er fragt, wie wir damit umgehen könnten, wenn der Markt tatsächlich einmal zehn Prozent zurückschlägt. Tja, wie eigentlich? Er weist uns auf die Psyche vieler Anleger hin, die oft dann ein Problem bekommen, wenn der Markt wirklich einmal Kapriolen schlägt und das Depot mit 15 oder 20 Prozent im Minus liegt. Er legt uns eine Performance-Liste vor. Sie besagt, dass Hauck & Aufhäuser in der Vermögensverwaltung sehr gut abgeschnitten haben. In der Risikoklasse „ausgewogen“ habe man in den letzten zwei Jahren eine kumulierte Rendite von 23,68% erzielt, auf ein Jahr sei eine Rendite von 16,4% erreicht worden. Das ist wirklich ganz ordentlich.

Am FUCHS Performance-Projekt von Dr. Jörg Richter und Verlag Fuchsbriefe nimmt Hauck & Aufhäuser ebenfalls teil und misst sich dort mit insgesamt 150 Vermögensverwaltungen. Auch hier stehen die Privatbankiers gut da: auf Rang 8 in Performanceprojektrunde I (am 19. August 2015). Das lässt Vertrauen wachsen.

Zwar korrespondiere und rede man regelmäßig mit den Kunden und könne schnell auf Veränderungen reagieren, aber es könnten natürlich keine Garantien abgegeben werden, meint der Berater. Was uns etwas merkwürdig vorkommt: Von einem monatlichen Zuschuss will er nichts wissen. Man sei ja keine Sparkasse, bei der man einen Sparplan mit definierter und garantierter Gewinnzusage anlegen könne. Aus seiner Sicht sei es viel besser sich dann zu unterhalten, wenn sich abzeichne, dass die Anlageziele nicht erreicht werden können. Dann könne vielleicht nochmals ein Betrag zugeschossen werden. Der Analyseprozess uns betreffend kommt für unseren Geschmack etwas kurz. Der Berater erkundigt sich nur rudimentär über unsere persönlichen Verhältnisse. Viel mehr interessiert ihn, wo sich der Betrag von 500.000 Euro, der zur Verfügung gestellt werden soll, momentan befindet. Als er hört, dass das Geld nach Fälligkeit einer Lebensversicherung liquide bei einer Bank angelegt sei, zeigt er sich zufrieden. Insgesamt ist der Gesprächsverlauf nicht so, wie wir ihn uns wünschen. Wir haben den Eindruck, dass der Berater zwar sehr freundlich und bemüht ist, einen roten Faden in seine Äußerungen zu bringen. So springt er im Gespräch schnell mal von Aktien zu Renten und verwirrt sein Gegenüber. Seine Gedankenführung scheint uns ein wenig unstet, willkürlich und ausschweifend zu sein, was sich natürlich negativ auf unser Verständnis auswirkt. Der Berater schildert detailliert den Investmentprozess des Hauses. Im ersten Schritt werden aussichtsreiche Märkte und Anlageklassen identifiziert sowie eine umfassende Risikoeinschätzung vorgenommen. Erst danach erfolgt die Auswahl attraktiver Wertpapiere. Bei Aktien konzentriere man sich auf 150 Werte, erklärt uns der Berater, bei Renten betreibe man ein aufwändiges Laufzeitenmanagement durch quantitative und qualitative Analyse. Man habe einen erfolgreichen Chief Investment Officer, der derzeit die Aussichten für Aktienengagements als sehr günstig einschätze. In der Anlagestrategie folgt man einem wissenschaftlich fundierten und strukturierten Investmentprozess, lesen wir auf der Internetseite. Hier würden Kunden von einem der wichtigsten Hauck & Aufhäuser-Grundsätze profitieren: Die Berater und Portfoliomanager handeln im Kunden-Interesse. Sie stimmen die Anlagestrategie auf deren Bedürfnisse ab. Die Anlageentscheidungen würden „mit einem Höchstmaß an Objektivität“ getroffen. Auch nach der Portfolio-Optimierung stehe man stets bereit. Denn ein stringentes Risiko- und Vermögensmanagement soll schließlich das Erreichen der definierten Ziele sicherstellen. So weit sind wir aber noch nicht. Erst einmal sollte man uns davon überzeugen, überhaupt mit der Bank zusammen zu arbeiten. Doch da springt der Funke nicht über. Ob der Vermögensübertrag Schenkungsteuer hervorruft, spricht der Berater nicht an. Gut ist, dass er uns zuverlässig einen Anlagevorschlag übersendet: eine voluminöse Ausarbeitung über 70 Seiten, die manchmal allgemeines mit persönlichem Anlagewunsch vermischt. Mit der wir uns jedoch schon nicht mehr intensiv auseinandersetzen möchten. Immerhin fällt beim Durchblättern auf, dass zwei Varianten vorgestellt werden: eine chancenorientierte und eine defensivere Anlagestrategie. Die erwartete Rendite der chancenorientierte Anlage liegt bei 2,64 Prozent p.a. nach Steuern und Kosten bzw. 5,62 Prozent p.a. vor Steuern und Kosten. Bei der konservativeren Anlage wird eine langfristige Rendite von 1,9 Prozent nach bzw. 4,62 Prozent p.a. vor Kosten und Steuern angenommen. Bei der ersten Variante müssten konstant 41.000 Euro pro Jahr an Einzahlungen geleistet werden, um in acht Jahren die Größenordnung von einer Million Euro zu erreichen, bei der risikoärmeren Variante würde der Zuschuss jährlich 46.000 Euro betragen. Aber auch hier scheinen wir für die Schenkung keine Steuern entrichten zu müssen. In Abhängigkeit der Portfoliostruktur und der Betreuungsintensität werden die Verwaltungshonorare mit dem Kunden individuell vereinbart. Dabei kann der Kunde zwischen All-In-Fee-Lösungen mit und ohne Performance-Fee wählen. Das Konditionstableau sieht für ein Vermögen von 1,1 Millionen Euro eine Kostenstruktur von einem Prozent All-In-Fee oder alternativ 0,7 Prozent All-In-Fee zzgl. zehn Prozent Performance-Fee vor. Bei 3,1 Millionen sinken die Sätze auf 1,75 bzw. 0,5 Prozent, die zehn Prozent bleiben bestehen. Steigt die Summe auf 5,1 Millionen Euro, muss mit Kosten von 0,75 bzw. 0,5 plus zehn Prozent Performance-Fee gerechnet werden. Je mehr umgeschichtet werde, desto höher seien die Gebühren, erklärt der Berater. Und dass die Mehrheit der Kunden die All-In-Fee bevorzugen würde. Die Bank verzichtet auf alle sonst üblichen bei den einzelnen Bankgeschäften anfallenden Entgelte, insbesondere Konto- und Depotentgelte sowie Provisionen und sonstige Kosten. Davon ausgenommen sind Transaktionskosten von Dritten. Auf Wunsch werden vorvertraglich die Kickbacks als Vergütungsbestandteil herausgenommen und jährlich dem Kunden ausgeschüttet. Die Konditionen erhöhen sich dadurch um etwa zehn Basispunkte. Ein Berater betreut bei Hauck & Aufhäuser rund 50 Kunden – in Abhängigkeit von Größe und Komplexität des Vermögens. Da nicht zwischen Private Banking und Wealth Management unterschieden wird, gibt es auch beim Betreuungsschlüssel keine generellen Unterschiede. Bei extrem fallenden Märkten werden adhoc Telefonkonferenzen des CIOs und des Chef-Volkswirts von Hauck & Aufhäuser für die Kundenbetreuung bzw. für Kunden direkt organisiert. Alternativ werden adhoc Marktkommentare und Kundenbriefe versandt. Zwei Wochen nach dem Gespräch bekommen wir eine Mail, in der uns eine endgültige Ausarbeitung nach einer weiteren Woche avisiert wird. Diese wird uns schließlich als verschlüsselte Mail zugeschickt. Ärgerlich, dass wir die Mail mit dem mitgeteilten Passwort nicht öffnen können. Daraufhin bringt uns ein Berater, der offenbar bei uns in der Nähe wohnt, den Vorschlag persönlich vorbei und wirft ihn in unseren Briefkasten. Ein Schelm, wer da vermutet, dass sich die Bank einmal unsere privaten Wohnverhältnisse ansehen will.

Fazit: Eine Traditionsbank, die – zumindest am Standort Düsseldorf – den Sprung in die Gegenwart offensichtlich noch nicht ganz geschafft hat. Ein Berater, der uns nicht wirklich begeistern kann. Ein Anlagevorschlag mit Verschlüsselung, die erst im Zweitversuch zu knacken ist. Einzig die Vermögensverwaltung als solche kann überzeugen. Doch wir suchen auch Beratung – und die macht nicht Lust auf mehr, selbst wenn die Konditionen günstig erscheinen. Die Qualifizierungsampel schaltet auf Rot.

Hinweis: Die erreichte Gesamtpunktezahl sowie den Vergleich mit rund 100 weiteren Anbietern lesen Sie im November in „TOPs 2016“.

Fakten:

(Angaben des Anbieters, Stand: 31.12.2014)

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
Steinstraße 1-3
40212 Düsseldorf
www.hauck-aufhaeuser.de

Gesellschafter:

Hauck & Aufhäuser befindet sich zu 100% in der Hand von privaten Anteilseignern und deutschen Unternehmerfamilien wie z.B. Familie Heraeus, Familie Mast-Jägermeister, Prof. Joachim Langmann (Merck), Hansjakob Müller (Renolit) und Frank Asbeck (Solarworld). Damit zählt Hauck & Aufhäuser zu den ganz wenigen konzernunabhängigen Privatbanken in Deutschland.

Zentrale Geschäftsfelder: Vermögensmanagement - Vermögensverwaltung und Anlageberatung

Alleinstellungsmerkmal / Versprechen an den Kunden: unabhängig - persönlich - unternehmerisch

verwaltete Kundenvermögen: 37,5 Mrd. Euro (im Konzern (inkl. institutioneller Kunden))

Kundenzahl: k. A.

Dienstleistungsangebot:

  • (ganzheitliche) Vermögensberatung
  • Vermögens-/wertpapierverwaltung (Depotmanagement) mit eigener Strategie
  • Stiftungsmanagement/Stiftungsservices
  • Family Office
  • Custody Services
  • Nachfolgeplanung
  • Immobilienberatung
Weitere:
  • Betreuung Unternehmerkunden
Betreuung des Unternehmers mit seinem Gesamtvermögen als persönliche Hausbank für alle privaten wie unternehmerischen Belange. Dies umfasst:
  • Unterstützung bei Veränderungen innerhalb der Eigentümerstruktur
  • Analysen bestehender Risiken, insbesondere aus Zins- u. Währungssicht
  • Treuhandgeschäfte

Produkte in der Vermögensverwaltung:

Der Einsatz der einzelnen Anlageklassen erfolgt individuell für jeden Kunden und nicht nach Standardmodellen. Jeder Kunde kann einzelne Anlageklassen unterschiedlich gewichten oder auch ganz auf diese verzichten.

Hauseigene Produkte:

Bei der Auflage eigener Fonds legen H&A Wert darauf, mit Produkten und Lösungen Nischen zu besetzen, die zur Zeit noch nicht bzw. nicht in entsprechender Qualität auf dem Markt angeboten werden (z.B. Rendite Plus-Konzept, Nachhaltigkeit über "H&A CH Prime Values" oder familiengeführte Unternehmen über "H&A Unternehmerfonds"; Marktunabhängige Vermögensverwaltung, etc.).

Research:

Fremdresearch: Sekundärresearch betreiben H&A für die Anlageklassen Aktien, Renten und Rohstoffe. Zudem selektiert das Haus sowohl im Aktien- als auch im Rentenbereich bis zu 10 Broker, für die es halbjährlich einen Brokerreview durchführt und die Güte des Researchs durch die Analysten und Portfoliomanager beurteilen lässt. Eigenresearch: Hauseigenes Research betreiben wir insbesondere für Einzelaktien und Investmentfonds.

Standardkonditionen bei einer ausgewogenen Risikostruktur und einem Anlagevolumen von:

  • 1,1 Mio. Euro: 1 % zzgl. MwSt.
  • 3,1 Mio. Euro: 0,75 % zzgl. MwSt.
  • 5,1 Mio. Euro: 0,75 % zzgl. MwSt.
(In Abhängigkeit der Portfoliostruktur und der Betreuungsintensität werden die Verwaltungshonorare mit dem Kunden individuell vereinbart. Dabei kann der Kunde zwischen All-In-Fee-Lösungen mit und ohne Performance-Fee wählen)

Hinweis: Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die Private Banking Prüfinstanz erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die Private Banking Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.

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