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"Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.

Die Qualität im Private Banking transparent zu machen, diese Aufgabe stellten sich im September 2003 der Leiter und heutige Geschäftsführer des Verlags FUCHSBRIEFE, Ralf Vielhaber, und Dr. Jörg Richter, Geschäftsführer der gleichnamigen Kanzlei für Vermögen. Richter ist auch Chef des Instituts für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdienstleistungen, IQF, sowie Mitgründer des Finanzplaner-Verbands Financial Planning Standards Board Deutschland. Beide sind die Gründungspartner der FUCHS|RICHTER Prüfinstanz, die bis 2017 Private Banking Prüfinstanz hieß.

Heute, 20 Jahre später, haben sie zusammen mit einem Team von weiteren Experten rund 1.600 Kundengespräche zu Testzwecken führen lassen, ausgewertet und verglichen. Sie haben mehr als 1.000 Anlagevorschläge auf Herz und Nieren geprüft. Hinzu kommen 150 „Beauty Contests“: die mündlichen Präsentationen von Anlagekonzepten durch Banken und Vermögensverwalter mit anschließenden Fragerunden. Den Anbietern wird dabei persönlich auf den Zahn gefühlt. Unterstützt wurden sie regelmäßig von Quanvest, ein Bad Homburger Institut zur quantitativen Portfolio-Analyse zu Vergleichszwecken, hervorgegangen aus einem Spin off der Deutsche Börse und geleitet vom Diplom-Mathematiker Christian Libor, sowie dem Datenlieferanten INFRONT.

Unzählige Stunden an Entwicklungs- und Auswertungsarbeit

Unzählige Stunden an Entwicklungs- und Auswertungsarbeit sind in die Qualitätsbeurteilungen geflossen, Unmengen an Informationen und Daten verarbeitet worden. „Jeder Test ergibt mehr als 50 Din A 4-Seiten Dokumentation“, weiß Fuchsbriefe-Verlagschef und Initiator der Tests, Ralf Vielhaber. Zusammen mit Jörg Richter hat er das Prüfkonzept erarbeitet, das bis heute die Grundlage der Auswertungen ist. Es basiert im Wesentlichen aus 5 Bewertungsbausteinen: der Auswertung der Beratungsgespräche auf Basis der Dokumentation und Bewertung der geschulten Tester, der Bewertung der Anlagevorschläge, der Bewertung der Investmentkompetenz, der Leistung im Beauty Contest sowie der Bewertung der Transparenz des Anbieters.

Der Markt ist die Benchmark

Dabei geben nicht die beiden Gründer der Prüfinstanz den Qualitätsmaßstab vor, vielmehr ist „der Markt die Benchmark, also die Messlatte“, so Vielhaber. „Wir richten uns an den besten Leistungen in den einzelnen Bewertungskategorien aus. Zudem haben wir uns früh wissenschaftliche Unterstützung eingeholt, um unsere eigene Vorgehensweise zu validieren“, ergänzt Prüfinstanz-Partner Richter. 2006 initiierten Vielhaber und Richter das heutige Center for Asset and Wealth Management an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung, WHU, zusammen mit dem heutigen Hochschulrektor Prof. Markus Rudolf. Vielhaber ist bis heute Beirat im Center, Richter ordentliches Mitglied. Jörg Richter hatte sich schon früh wissenschaftlich mit dem Thema „Beratungsqualität“ befasst. „Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzberatung“ lautete der Titel seiner Doktorarbeit.

Impuls aus der unternehmerischen Leserschaft

Der Impuls zur Gründung der FUCHS|RICHTER Prüfinstanz kam aus der Leserschaft des Unternehmerverlags FUCHSBRIEFE. „Unsere Leser sind ja nicht nur erfolgreiche Unternehmer. Sie haben in der Regel auch Vermögen. Und das ist nicht immer optimal angelegt, weil ihnen dazu die Zeit fehlt“, erläutert Vielhaber. Immer wieder sei an ihn die Frage gerichtet worden, wen er denn empfehlen würde. „Natürlich gibt es dazu Marktmeinungen. Aber als Journalist wollte ich mich damit nicht zufriedengeben“, so Vielhaber. „Ich wollte wissen, wie es tatsächlich ist, wenn ein Unternehmer sich bei der einen und anderen Bank beraten lässt.“ Und es hat sich gezeigt: Ein glanzvoller Name garantiert noch längst keine berauschende Beratung und Vermögensverwaltung. Das hätten die Qualitäts-Prüfer unzählige Male bewiesen bekommen. „Insbesondere in der Schweiz klaffen bis heute Anspruch und Wirklichkeit in einer Vielzahl der Fälle weit auseinander“, erläutert Richter.

Starker Nutzen für die Kunden

Die Kunden jedenfalls ziehen ihren Nutzen aus den Ratings der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz: „Ihre Rating News haben mir bei der Auswahl des Vermögensverwalters unschätzbare Dienste geleistet!!! Das findet man sonst einfach nirgendwo“, schreibt beispielsweise ein Leser aus Göttingen, dessen Name der Redaktion bekannt ist, der aber aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden möchte.

Auch Kleinanleger würden profitieren, zeigt sich Prüfinstanz-Partner Vielhaber überzeugt: „Die einmal gewonnenen (Er-)Kenntnisse nutzen die Banken natürlich in der Breite ihres Beratungsangebots.“ „Auch wenn man sich hier noch deutlich mehr wünschen könnte“, ergänzt Richter. „Die Fuchs|Richter Prüfinstanz ist ein exzellenter Qualitätsindikator und hilfreicher Orientierungsmaßstab – für Private Banking Kunden und Banken“, bestätigt Dr. Nils Kottke, Vorstandsmitglied von Österreichs ältestem Bankhaus Carl Spängler, das in den Markttests regelmäßig im Spitzenfeld liegt.

Prüffelder kontinuierlich ausgebaut

Die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz hat ihre Prüffelder im Private Banking kontinuierlich ausgebaut. Heute nimmt sie die Qualität von Vermögensmanagern für Stiftungen (seit 2008) ebenso unter die Lupe wie die Performanceleistungen von Vermögensverwaltern im Langfristvergleich, hier mit Unterstützung des Finanzdatenlieferanten Infront. 195 Vermögensverwalter haben inzwischen an den Performance-Projekten der Prüfinstanz teilgenommen, etliche mehrfach. "Die Ergebnisse können nach erfolgter Registrierung von jedermann tagesaktuell verfolgt werden", erläutert Prüfinstanz-Initiator Vielhaber, den direkten Kundennutzen. Messlatte für die Bewertung ist ein simples Portfolio aus Indexfonds, das ein etwas belesener Privatinvestor selbst zusammenstellen könnte. „Die Ergebnisse lassen die Branche immer wieder erzittern: Nur wenige Profis schaffen es, besser zu sein als die Benchmark!“ betont Prüfinstanz-Mitgründer Richter.

Ethik im Private Banking: Monitoring seit 2016

Auch um die Ethik im Private Banking kümmert sich die Prüfinstanz. 2016 hat sie ein laufendes Monitoring für den Markt Deutschland aufgesetzt, in dem laufend gecheckt wird, welche Banken dadurch negativ auffallen, dass sie im Verdacht stehen oder gar „überführt“ werden, ihre Kunden zu übervorteilen. "Wer hier eine saubere Weste hat, darf sich Trusted Wealth Manager nennen", so Vielhaber.

Für Stiftungen pro bono

Für Stiftungen arbeitet die Prüfinstanz pro bono. „Wir unterstützen die Stiftungen bereits seit 2008 dabei, in einem strukturierten Verfahren zusammen mit uns den passenden Vermögensmanager zu finden“, verspricht Vielhaber. „Die Deutsche Kinderhospizstiftung hat bereits zweimal gemeinsam mit der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz einen geeigneten Vermögensmanager gesucht – und gefunden. Dank des sehr professionellen, vielschichtigen und profunden Prüf- und Auswahlverfahrens konnten wir hervorragend zu uns passende Vermögensmanager finden und mandatieren“, sagt Dr. Daniel J. Fischer, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Kinderhospizstiftung (Fischer).

„Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz leistet mit ihrer Arbeit an vorderster Front einen enorm wichtigen Beitrag, Stiftungsvermögen professioneller und zeitgemäßer zu verwalten. Denn genau das braucht es, damit Stiftungsvermögen der Lösung gesellschaftlicher Probleme dienen kann“, meint der Fachjournalist und Gründer von stiftungsmarktplatz.eu, Tobias Karow. Das sieht auch Reinhard Fröhndrich, Vorstandsvorsitzender der Alfred-Flakowski-Stiftung in Brandenburg an der Havel so: „Die Alfred-Flakowski-Stiftung profitiert noch heute von der Kompetenz und dem Management der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz im Auswahlprozess. Das gab uns Sicherheit im Verfahren, bewahrte uns vor Fehlentscheidungen und stärkte deutlich unsere Verhandlungsposition.“ Ähnlich sieht es Andrea Spennes-Kleutges, Vorständin der Kreuzberger Kinderstiftung: „Wir haben im Verfahren mit FUCHS|RICHTER Prüfinstanz nicht nur eine exzellente Auswahl an Vermögensverwaltern kennen gelernt. Die Zusammenarbeit und der vertiefte Austausch mit den ExpertInnen haben uns zudem einen breiten Überblick und nachhaltigen Wissenszuwachs gebracht.“

Neustes Projekt: Das Nachhaltigkeits-Rating von FUCHS|RICHTER

Neustes Projekt der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz ist das Rating der Nachhaltigkeitsexpertise im Private Banking. „Das Thema kommt bei den Privatkunden gerade erst an“, sagt Vielhaber. Das Themenfeld sei komplex, in sich widersprüchlich und fordere die Berater enorm. Außerdem wandelten sich Ansprüche der Kunden und die Rahmenbedingungen am Markt schnell und beständig. „Da blickt ohne Hilfe kein Kunde durch, wo er gut beraten wird und wo nicht“, ist sich Vielhaber sicher. Er beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren mit dem Thema. „Damals hätte ich nicht geglaubt, dass es so lange dauert, bis das Fuß fasst“, sagt er. „Doch das habe ich immer wieder gelernt: Alles braucht seine Zeit.“ Und Jörg Richter ergänzt: Die Prüfinstanz war auch bei diesem Thema ihrer Zeit voraus. Im Jahr 2010 haben wir erstmalig Banken und Vermögensverwalter unter dem Titel „Wer kann nachhaltig?“ getestet.

Fazit: In 20 Jahren regelmäßiger intensiver Qualitätsprüfung und Transparenzmachung im Priuvate Banking, haben FUCHS|RICHTER in vielen Aspekten für Qualitätssprünge in der Beratung vermögender Privatkunden gesorgt. Die Palette der Prüffelder deckt alle relevanten Bereiche ab. In den kommenden Jahren wird es u.a. darum gehen, den Strukturwandel aus Kundensicht kritisch zu begleiten und für ein optimales Zusammenfinden von Kunde und Institut zu sorgen.
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