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Forschung zur Rückeinspeisung von Strom aus dem E-Auto

Geld verdienen mit dem Strom-Verkauf aus E-Autos?

Elektro-Auto an einer Ladestation © Wellnhofer Designs / stock.adobe.com
Können E-Autos das Stromnetz stabilisieren und der gespeicherte Strom vielleicht sogar ertragreich wieder verkauft werden? Diese Fragen werden in einem Forschungsprojekt untersucht.

E-Autos könnten perspektivisch ein Stromspeicher werden und damit auch das Stromnetz stabilisieren und eine neue Einnahme-Quelle werden. Wenn eine Rückeinspeisung des gespeicherten Stroms in das Stromnetz gelingt, könnten Besitzer von E-Fahrzeugen den im Akku gespeicherten Strom auch wieder verkaufen. Ein Forschungsprojekt untersucht im Projekt BiFlex-Industrie bis 2026, wie das technisch umgesetzt werden könnte. Das ist vor allem für Unternehmen interessant. Denn etwa die Hälfte aller Neuzulassungen von E-Autos sind Dienstwagen. E-Autos haben inzwischen einen Anteil von 6% an allen Dienstwagen.  

Ob dieser Anwendungsfall in der Praxis weite Verbreitung finden wird, bleibt abzuwarten. Zunächst müssten dafür Ladesäulen entwickelt werden, die Strom aus dem Akku wieder ins Netz speisen können. Zudem braucht es eine Software, die den Strom im Netz, den Bedarf und die Kapazitätsgrenzen erkennt - und die Stromlieferung abrechnen kann.

Fazit: Das Projekt scheint uns akademisch interessant, wirtschaftlich aber eher unpraktikabel. Der technische Aufwand und die Komplexität sind hoch. Und: Zumindest heute sind Ladedauer und Reichweite noch nicht so komfortabel, dass viele Nutzer einen Verkauf aus dem Akku heraus in Erwägung ziehen dürften.
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