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TOPS 2022: Vermögen nach Corona

Auf der Suche nach (zukunfts-)fähigen Finanz-Architekten

Braucht es eine Brandschutzmauer um das Vermögen nach Corona? Das fragen vermögende Anleger die Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Grafik: Verlag FUCHSBRIEFE mit Canvas.
Droht nach Corona der finanzielle Weltuntergang mit trabender Geldentwertung, aus dem Ruder laufenden Staatshaushalten und heftigen Unwettern auf den Märkten? Ja, womöglich sogar Währungsreform und das Ende der EU? Oder stehen uns Goldene 20er bevor? Wo Notenbanken und Regierungen alles wunderbar regeln? Wo man quasi im Schlaf reich werden kann? Mit diesen Fragen – und den Antworten, die Private Banker darauf geben – beschäftigt sich der Markttest TOPS 2022 der FUCHS|RICHTER PRÜFINSTANZ.

Corona – ein Virus schreibt Geschichte. Es ist nicht nur ein Angriff auf die Gesundheit vieler Menschen. Es ist zugleich Katalysator, Prozessbeschleuniger für eine Zeit im Umbruch.

Europa und Amerika pumpen jetzt Billionen in die Wirtschaft. Die Konten der Staaten gehen drastisch ins Minus, die Verschuldungsquoten steigen im Schnellschritt. Die Inflationsraten ziehen – teilweise kräftig – an. Die Zinsen kreisen weiterhin um den Nullpunkt.

Teurer Klimawandel – so oder so

Die westlichen, vor allem die europäischen Gesellschaften altern rasant und verlieren an Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Die Kosten für Gesundheit und Pflege steigen enorm und schnell. Der Klimawandel bzw. der Umgang damit, verschlingt Unsummen und das verteuert die Lebenshaltungskosten.

Asien befindet sich auf vielen Gebieten auf der Überholspur. Der Zuwanderungsdruck aus Afrika und dem Nahen Osten hält an. Er belastet das Zusammenleben und die Sozialsysteme. Und die multipolare Welt ist alles andere als ein sicherer Ort.

EU verliert an Gewicht im Spiel der Weltmächte

Zudem: Seit dem Austritt Großbritanniens verliert die EU politisch an Gewicht und Bedeutung; die Europäische Union ist keine immer größer werdende Gemeinschaft mehr: Es führen auch Wege hinaus. Dafür entwickelt sie sich immer weiter zu einer Schicksalsgemeinschaft und Haftungsgemeinschaft bei durchaus sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen.

Fragen, die sich Anleger jetzt verstärkt stellen

Da können Anleger durchaus ins Grübeln kommen. Hält der Euro das aus? Wie lange können gesellschaftliche Kosten mit immer neuen Schulden gedeckt werden? Und zu welchem Preis? Wie werden sich europäische Unternehmen schlagen? Was wird aus nominalen Vermögenswerten wie Anleihen und Bargeld? Brauche ich eine Brandmauer um mein Vermögen? Und wie könnte die aussehen?

Die positive Seite der Medaille

Andererseits erlebt die Welt einen Innovationsschub. Die Digitalisierung steckt immer noch in den Anfängen. Vor allem die darauf aufbauenden Geschäftsmodelle sind noch längst nicht ausgereift, viel noch nicht mal erdacht. Der Klimawandel wird unter dem Stichwort Nachhaltigkeit zu einem Riesengeschäftsfeld.

Alte Geschäftsmodelle werden dafür beerdigt oder komplett neu gedacht. Autoindustrie, Finanzwelt, Pharmaindustrie, Luftfahrt, Hotellerie, Tourismus, Maschinenbau – sie alle stehen auf dem Prüfstand. Sie haben es mit vollkommen veränderten Rahmenbedingungen und neuen Angreifern zu tun, die nicht aus der eigenen Branche kommen.

Wie immer: Chancen und Risiken

Hier gibt es nicht nur große Risiken, sondern auch gewaltige Chancen. Wer versteht die neuen Technologien und ihre Potenziale? Wer setzt sich durch, wer wird in zehn Jahren noch am Markt sein, wer gehört (noch) zur nächsten Generation Blue Chips? Und über welches Unternehmen lesen wir bald nur noch in Archivartikeln? Klar jedenfalls ist: Wo Risiken sind, da sind auch Chancen. Wo Altes abstirbt, erblüht Neues. Mancher hat sogar die Hoffnung auf Goldene 20er Jahre …

Welche Antworten und Konzepte haben die Vermögensmanager im deutschsprachigen Raum?

Im Vermögensverwalter-Rating TOPS 2022 möchte die FUCHS|RICHTER PRÜFINSTANZ klären, wie Banken und Vermögensverwalter mit diesen Fragen umgehen. Haben Sie schlüssige Szenarien, Antworten und vor allem Konzepte? Wie reagieren sie auf Privatanleger, die eher mit einem mulmigen Gefühl als einem klaren Weltbild zu ihnen kommen? Die von all dem in den Zeitungen lesen, aber Orientierungsschwierigkeiten haben und stark verunsichert sind. Die am liebsten eine Brandmauer um ihr Vermögen errichten möchten.

Weltenversteher gesucht

Die Interessenten, die für FUCHS|RICHTER Prüfinstanz unterwegs sind, wollen es erfahren. Jeder hat seine individuellen Schwerpunkte. Aber sie wollen mindestens die Kaufkraft ihres Vermögen bewahren, aber auch nicht zu viel „aufs Spiel setzen“. Sie möchten zugleich die Welt nicht weiter schädigen und nachhaltig anlegen. Sie suchen den Weltenversteher, bei dem sie sich und ihr Vermögen gut aufgehoben sehen.

Die finanziellen Eckdaten des Interessenten:

  • 3,5 Millionen Euro Anlagevermögen
  • Ausreichendes Einkommen, um den Lebensunterhalt gut zu bestreiten und laufende Kosten zu decken
  • Sucht langfristige Sicherheit, sozusagen eine „Brandmauer“ für sein Vermögen, das ihm als Polster für schwere Zeiten und im Ruhestand dienen soll
  • Möchte dauerhaften Kaufkrafterhalt
  • Möchte, dass die Bank Kosten und Steuern verdient.
  • Darüber hinaus sind ihm auch Nachhaltigkeits-Aspekte wichtig. Sein Vermögensgebäude soll nicht nur sicher stehen, sondern auch einen grünen Anstrich bekommen. Und: Er möchte verstehen, was sein Vermögensmanager mit seinem Geld vorhat.

Vom Vermögensmanager möchte er (im 1. Quartal 2021) möglichst konkret wissen:

  • Wann und unter welchen Umständen kann die klassische Inflation zurückkehren, die die Notenbanken zum Handeln zwingt?
  • Was passiert dann auf den Märkten?
  • Ist eine Währungsreform vorstellbar? Wie könnte die ablaufen?
  • Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario?
  • Kann der Interessent sein Depot darauf „vorbereiten“ und wie?

Und der Anleger hat noch weitere Fragen:

  • Gilt die 10 Jahre-Perspektive bei der Anlage vor dem Hintergrund der vielen Umbrüche noch? Oder müssen wir nicht kürzer denken?
  • Wie muss ein Portfolio aussehen, dass die neuen Gewichte in der Weltwirtschaft aufnimmt und widerspiegelt?
  • Welche Anlageklassen sollte der Anleger meiden?
  • Kann man auf den Aktienmärkten angesichts der „Alternativlosigkeit“ von Aktien und der gewaltigen Geldschwemme noch die alten Bewertungsmaßstäbe heranziehen?
  • Ist angesichts des gut gelaufenen Aktienmarktes ein schrittweiser Einstieg anzuraten?
  • Wie geht der Vermögensmanager strategisch und taktisch mit dem geschilderten Umbruchszenario um. Wie setzt er Erkenntnis in Handeln um?

Fazit: Der Typ Interessent, der für die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz im Markttest TOPS 2022 unterwegs ist, ist keineswegs ein Exot. So wie ihm geht es vielen Privatkunden, die vom aktuellen Kapitalmarktumfeld verunsichert sind.

Empathische und fachlich versierte Berater sind gefragt, die die Komplexität der Situation erfasst haben und erläutern können und die kluge Antworten darauf haben. Die die Sorgen des Kunden verstehen, ihm die Welt im Umbruch verständlich machen, eine zu ihm passende Vermögens-Architektur bieten und ihm verständlich machen können. Kurz: die modernes Private Banking anzubieten haben.

Die nächsten Veröffentlichungstermine sind:


02.07.21 Der Fall und seine Anforderungen
06.07.21 Bank Julius Bär Deutschland
13.07.21 Deutsche Apother- und Ärztebank
20.07.21 Bergos AG, Schweiz (vormals Berenberg Schweiz)
27.07.21 Bank Gutmann, Österreich

Hinweis: Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz  erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.

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