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Commerzbank, Stiftungsmanagement 2020: Qualifikation

Viel Information, wenig Individualität

Kann die Commerzbank als Big Player im Markttest überzeugen? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Die Commerzbank zeigt Portfolio-Varianten und spricht eine Empfehlung aus. Damit könnte sie durchaus überzeugen, versäumt es aber an wichtigen Stellen mehrfach, Informationen zu liefern und die Vorgaben der Stiftung aufzugreifen. Ob ihre Idee die Vorgaben erfüllen kann, wird für die Weiss-Jänicke-Stiftung letztlich nicht ganz klar.

Die Kontaktaufnahme mit der Commerzbank verläuft etwas holperig. Ein Berater bittet um Rückruf oder um eine Telefonnummer, unter der er sich melden kann. Nachdem die Stiftung auf ihren Prozess der Vorauswahl auf schriftlichem Weg verwiesen hat, übersendet der Berater einiges an Material: “Anbei ein Auszug aus den Anlagemöglichkeiten die unser Haus für Stiftungen bereit hält.” Um einen individuellen Vorschlag handelt es sich dabei nicht.

Danach nimmt ein anderer Berater Kontakt auf und entschuldigt sich für die späte Rückmeldung – seit der ersten Anfrage sind drei Wochen vergangen. Urlaubszeiten und Personalengpässe hätten die Verzögerung bedingt. Die Mail ist detaillierter als die vorehrgehenden, doch auch dieser Berater bittet um ein Telefongespräch, da man im ersten und zweiten Schritt die Situation der Stiftung kennenlernen und deren Risikoneigung ermitteln möchte, um dann – im dritten Schritt – ein Angebot zu erstellen. Letzten Endes akzeptiert er unsere Vorgabe aber und übermittelt einen individuellen Anlagevorschlag für die Weiss-Jänicke-Stiftung.

Unspezifische Gliederung

Auf 47 Seiten möchte die Bank laut Agenda ihre StiftungsVermögensverwaltung, ihre Musterallokationen und ihr Stiftungsmanagement vorstellen. Das klingt zunächst wenig strukturiert – und wenig individuell. Von einem Überblick über die Ausgangssituation und die Anlageziele der Stiftung ist weit und breit nichts zu sehen. Schnell bestätigen sich die Befürchtungen des Lesers.

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