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Wiesbadener Volksbank eG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die Katze im Sack oder: Kaufen auf gut Glück

Die Selbstdarstellung der Bank als „Qualitätsbank" steht in krassem Gegensatz zu unseren Erfahrungen mit der Beratung. Wir kommen im Verlauf eines ermüdenden Gesprächs aus dem Staunen und Wundern nicht heraus, was zugleich die einzige Auflockerung darstellt. Am schärfsten ist, dass man sein Geld ohne Anlagevorschlag – praktisch auf gut Glück – investieren soll. Au weia!

Die Wiesbadener Volksbank nennt sich hochtrabend „Qualitätsbank". Und schreibt auf ihrer Website: „Unsere besondere Kundenkenntnis, unsere persönliche und regionale Nähe, unsere transparente Arbeitsweise, unsere individuellen Lösungen und unsere hohe Beratungskompetenz – alle diese Faktoren tragen zur einzigartigen Mehrwert-Strategie der Wiesbadener Volksbank bei."

Das weckt höchste Erwartungen, die bei unserem Besuch leider in keiner Weise erfüllt werden. Vielleicht haben wir Pech, vielleicht ist der Berater von seiner Normalform weit entfernt: Wir wissen es nicht. Wir können jedenfalls das Prädikat „Qualitätsbank" nicht vergeben und haben keine „einzigartige Mehrwertstrategie" erlebt.

Interessante Geschichte

Dabei haben wir es mit einem Traditionshaus zu tun, das 1860 in Wiesbaden als „Vorschuss- und Kreditvereins für die Stadt Wiesbaden" gegründet wird. Die Tatsache, dass das Haus immer noch in Wiesbaden tätig ist zeugt von beeindruckender Kontinuität. Zugleich zeigt die fast 160jährige Geschichte, dass sie erfolgreich durch die Klippen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen gefahren wurde. Heute gehört sie nach eigenem Bekunden zu den größten, mitgliederstärksten und erfolgreichsten Volksbanken in Deutschland. Das ist schon beeindruckend.

Gegenwärtig arbeiten in 23 Filialen in und um Wiesbaden gut 600 Mitarbeiter. Sie betreuen knapp 67.250 Mitglieder der Genossenschaft. Insgesamt verwaltet die Wiesbadener Volksbank fast 3,5 Milliarden Euro Kundeneinlagen. Die Bank besitzt mit einer Eigenkapitalquote von 19,7% – gefordert sind nur 12,5% - eine solide wirtschaftliche Grundlage, die für langfristige Anlagen von großer Bedeutung ist.

Mitarbeiter sind loyal

Die Mitarbeiter der Wiesbadener Volksbank sind im Schnitt seit fast 20 Jahren für ihr Haus tätig. Da spräche, so die Bank im Geschäftsbericht für das Jahr 2017, „nicht nur für eine langjährige Berufserfahrung, Kontinuität und Vertrauensbildung in der Kundenbeziehung, sondern ist auch ein Beleg für die hohe Zufriedenheit am Arbeitsplatz." Dem kann man zustimmen.

Neben einem Festgehalt, ist weiter zu lesen, welches durch den Tarif- oder einen individuellen Dienstvertrag geregelt wird, erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine variable Vergütung. Dieser variable Gehaltsbestandteil berücksichtigt die nachhaltige wirtschaftliche Lage der Bank, den Erfolg des jeweiligen Bereiches sowie die individuelle Leistung. Er entspricht den Vorschriften der Institutsvergütungsverordnung. Der Anteil der variablen Vergütung liegt 2017 insgesamt bei moderaten 8,7%.

Genossenschaftliche Werte werden betont

Private Banking bietet die Wiesbadener Volksbank seit mehr als 25 Jahren an. Im angenehmen Ambiente der Villa in der Bierstadter Straße würde eine exklusive, persönliche Beratung zu allen wichtigen Vermögens¬fragen geboten, ist der Website zu entnehmen. Besondere Kompetenzen besitze die Bank in den Bereichen Finanzierungs¬management, Anlage¬management, Vermögens¬verwaltung, Immobilien¬beratung, Vermögensnach-folgeplanung, Risiko¬management und Finanzplanung. „Nutzen Sie die Stärken einer Privatbank mit der regionalen Nähe und den genossenschaftlichen Werten Ihrer Wiesbadener Volksbank", wird der Kunde aufgefordert.

Der Kunde und sein Anliegen

Wir sind Historiker und kürzlich in Pension gegangen. Am Main haben wir ein kleines Weingut geerbt. Da die Erblasserin unsere Firmpatin war und damit nicht zur Familie gehörte, bleiben von dem im Verkauf erzielten 3 Millionen Euro Abzug der Erbschaftssteuer 2,1 Millionen Euro zur Anlage übrig. Dieser Betrag soll zu gleichen Teilen in zwei Banken angelegt werden.

Wir und unser Ehepartner leben von den Mieteinnahmen, die wir aus zwei Häusern bekommen. Zum einen handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in München-Schwabing, das unser Ehepartner Anfang der 1990er Jahre aus einer Familienerbschaft einbrachte. Zum anderen handelt es sich um ein Studentenwohnhaus mit 16 Parteien sowie Gewerbe im Parterre in Würzburg, das wir zum Familienvermögen beigesteuert haben. Beide Häuser sind schuldenfrei.

Neben den Nettoerträgen daraus von etwa 10.000 Euro monatlich verfügen wir mit unserem Partner über Pensionen und Lebensversicherungen. Dazu kommt noch ein kleines Cottage in Südengland, das sich im Familienbesitz befindet. Daher muss aus dem anzulegenden Erbe nichts entnommen werden. Unsere Ehe ist kinderlos, beide Partner haben sich gegenseitig als Erben eingesetzt, aber über die Nachfolgeregelung noch nicht nachgedacht.

Der telefonische Erstkontakt

Der Mitarbeiter, den wir telefonisch erreichen, stellt uns sofort zu einem Berater durch, der – wie sich später herausstellt – zum Führungsteam des Private Banking zählt. Wir besprechen mit ihm in groben Zügen, worum es uns geht. Einen Hinweis auf eine mögliche Aufzeichnung des Telefonats gibt es nicht. Unser Wunschtermin wird vom Berater bestätigt, zudem bietet er uns eine Parkplatzreservierung an. Kurze Zeit später erreicht uns eine Mail mit der schriftlichen Bestätigung des Termins. Bis hierhin ist alles in bester Ordnung.

Das Gespräch mit dem Berater/den Beratern vor Ort

Die Wiesbadener Volksbank arbeitet in einer prächtig renovierten Villa aus der Kaiserzeit. Dieser vornehme Eindruck setzt sich im Inneren fort. Die Farbe Weiß dominiert, vor allem Holzverkleidungen in Schleiflack-Optik erzeugen den hochwertigen Eindruck. Die hohen Wände münden in Friesen, die Böden sind mit mattbraunem Parkett belegt. Alles sehr solide und vornehm. Ein Mitarbeiter empfängt uns in einem großen Vorraum. Da wir etwas früh dran sind, werden wir in einen Empfangsraum mit sehr modernen Möbeln geführt und gefragt, ob wir etwas trinken möchten.

Pünktlich auf die Minute erscheint der Berater und führt uns in einen der Konferenzräume. Hier wartet ein zweiter Berater. Wir nehmen an einem schwarzen, modern wirkenden Tisch Platz. Auf einem uns gegenüberliegenden Monitor lesen wir unseren Namen sowie das heutige Datum. Ein schwarzes Sideboard ergänzte die elegante Einrichtung. Es kann losgehen.

Berater doziert über weite Strecken

Bei der Übergabe der Visitenkarten stellen wir fest, dass unser Telefonpartner der stellvertretende Leiter des Private Banking der Wiesbadener Volksbank ist. Sein Kollege ist in der Vermögensverwaltung beschäftigt. Beide stellen in einem längeren Vortrag die Bank und die Entwicklung des Private Banking in Wiesbaden vor. Über ihre persönliche berufliche Entwicklung sprechen sie nicht, dabei hätte uns das doch ein wenig interessiert.

Wir erhalten eine allgemein gehaltene Infomappe zur Vermögensverwaltung des Hauses, die auch Seite für Seite auf dem Monitor erscheint. Hier übernimmt der zweite Berater das Kommando und lässt uns reichlich an seinem Fachwissen teilhaben. Schnell merken wir, dass ihn Einwürfe von unserer Seite nicht behagen. Er will offenkundig sein Thema abspulen – und tut das auch ungeachtet möglicher Zwischenfragen.

Kunde hat kein Mitspracherecht

Im Gespräch führte der Berater dezidiert aus, dass der Anlageausschuss der Bank einmal pro Monat tagen würde und die gefällten Entscheidungen bindend für den Anleger seien. So sei es beispielsweise ausgeschlossen, dass ein Kunde aus München zu dem so festgelegten Portfolio etwa BMW-Aktien hinzuwünschen könne. Es klang ein wenig so wie „Wo kämen wir denn dann hin? Dass der Kunde gar kein Mitsprachrecht haben soll, können wir uns nur schwer vorstellen und es käme uns auch absurd vor.

Bankaktien und kryptische Währungen, erklärt uns der Berater weiter, würden grundsätzlich nicht in das Portfolio aufgenommen. Von den angebotenen drei Varianten solle sich der Anleger auf Grund der mitgegebenen Infomappe eine aussuchen. Mmh... Eigentlich erwartet man als Private Banking-Kunde ja erstens eine individuelle Beratung und zweitens eine Empfehlung, wofür man sich sinnvollerweise entscheiden soll. Sonst kann man es ja gleich allein machen.

Anlagevorschlag ist nicht vorgesehen

Erst dann, wenn sich der Kunde entschieden habe, würde es im Zuge einer MiFID II- Aufklärung zu einem Anlagevorschlag kommen. So jedenfalls haben wir es im Gespräch verstanden. Bei einem Telefonat über einen Monat später ändert sich allerdings das Bild.
Bei einer Vermögensverwaltung würde es niemals einen Anlagevorschlag geben, erfahren wir zu unserem Erstaunen. Der Kunde müsse das Geld einzahlen und die Bank würde über alles Weitere entscheiden. Upps, wie das denn?! Dass die Bank taktisch für uns agiert, verstehen wir ja, aber zuvor müsste man sich doch über die angemessene Strategie unterhalten.

Die All-in Fee von 1,2% plus MwSt. und eventuelle Fremdkosten erscheint uns persönlich als zu hoch, vor allem angesichts der Restriktionen.

Nach einer ermüdenden guten Stunde, die immer monotoner wird und in keiner Form von persönlichen Fragen oder Mitteilungen aufgelockert ist – wir werden nicht einmal nach unserem Beruf gefragt – teilt uns der bisher schweigsame Vize-Chef des Private Banking mit, dass wir immer einen Ansprechpartner im Hause hätten. Auch lässt er uns wissen, dass wir uns als Kunde bei Spezialthemen wie etwa Nachlassplanung jederzeit an einen Fachmann aus dem Hause wenden können und wir ebenso jederzeit weitere Beträge in das Depot nachschießen können.

Beratung findet nicht statt

Bei allen unseren Fragen, die in Richtung Beratung gehen, wird stets nachdrücklich auf MiFID II verwiesen. Beratung findet nach unserer Wahrnehmung also gar nicht statt. Erst auf unsere ausdrückliche Nachfrage wird z.B. das Thema Schenkung an den Ehepartner angesprochen. Allerdings, erfahren wir, müssten wir das vorab mit dem Steuerberater klären.

Andere Themen wie etwa Gold bleiben in den Ausführungen sehr vage. Immerhin erfahren wir so viel, dass physisches Gold in Frankfurt gelagert werde. Als wir dann wissen wollen wo genau, muss der Berater passen. Es handle sich, doziert er, um XETRA Gold, womit wir als Laie eh nichts anfangen können. Wir kommen uns belehrt vor wie ein Schüler. Von einem Gespräch auf Augenhöhe keine Spur.

Die Betreuung nach dem Gespräch

Weit mehr als vier Wochen herrscht vonseiten der Bank Funkstille. Ob sie sich unseres Wunsches anzunehmen gedenkt oder nicht – keine Aussage. Sechs Wochen nach dem Gespräch fragen wir schriftlich beim Berater wegen eines Anlagevorschlages nach. Zwei Stunden später ruft er zurück und erklärt uns das Procedere der Bank.

Zu meiner höchsten Verwunderung überweist der Kunde der Vermögensverwaltung einfach den Betrag – ohne genau zu wissen, wie und wo es investiert wird. Der Betrag wird in ein Portfolio eingebracht, dass zwei Mal pro Jahr vom Anlageausschuss des Hauses festgelegt wird. Abweichungen gibt es nicht, und der Anleger hat keinen Einfluss auf irgendeine Position. Also gibt es auch im Vorhinein keinen Anlagevorschlag. Der Kunde wird lediglich vier Mal pro Jahr ohne jede Einflussmöglichkeit über die Entwicklung seiner Anlage informiert. Für mich bedeutet das: Der Kunde kauft die Katze im Sack.

In den schriftlichen Unterlagen sind mit Stand Februar 2018 einige Aktienpositionen – allerdings ohne Prozentangaben – aufgelistet, an der sich der Anleger orientieren soll. So eine eigenartige Anlagestrategie ist uns bisher noch nicht untergekommen. Außerdem gibt sich der Berater genauso unerträglich belehrend wie beim Vor-Ort- Gespräch.


HINWEIS: Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die Private Banking Prüfinstanz erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die Private Banking Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.


 

WISSENSWERTES

Leider hat auch die Wiesbadener Volksbank unsere Fragen zu ihrem Geschäftsmodell nicht beantwortet. Das ist schade, weil sie sich damit um die Möglichkeit bringt, uns aus erster Hand zu informieren. So müssen wir uns wie auch bei so manch anderer Bank mit Informationen aus dem Internet begnügen.

„Wir haben den Begriff Private Banking nicht erfunden, aber wir besitzen dafür die beste Expertise in Wiesbaden", behauptet sie. Nachprüfen können wir es natürlich nicht. Was macht Private Banking mit der Wiesbadener Volksbank so besonders? „Wir bieten Ihnen hochspezialisierte, lösungsorientierte Finanzdienstleistungen, die sich an Ihrer persönlichen Lebensplanung orientieren und somit ganz auf Ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sind. Weitere ausschlaggebende Vorteile sind die kurzen Wege dank einer flachen Hierarchie, die uns zu schnellem Handeln befähigt."

Fünfstufiges Betreuungsmodell

Na ja, so besonders hört sich das eigentlich nicht an, oder? Vom Private Banking sollte in jedem Fall individuell und an der Lebensplanung orientiert sein, denken wir. Flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen hören sich dagegen sehr gut an.

Die Basis der Arbeitsweise des Private Banking bilde ein fünfstufiges Betreuungsmodell. Gemeinsam mit dem Kunden würden künftige Bedürfnisse ermittelt und eine individuelle Strategie entwickelt. Ziel sei nachhaltiger Erfolg. Die solide und konservativ gewachsene Bank bilde die beste Grundlage für die finanziellen Aussichten der Kunden, getreu dem Motto: „Erreichtes bewahren und Zukunft gestalten". Na ja, auch das ist zwar in Ordnung, aber nicht gerade innovativ.

Erreichbarkeit wird großgeschrieben

Die fünf Stufen bestehen aus

  • Bestandsaufnahme (Ist-Stand, Perspektiven, Ziele und Wünsche?
  • Analyse (aktuelle Einkommens- und Vermögenssituation, Ermittlung von kurz-, mittel- und langfristigem Handlungsbedarf)
  • Strategie (individuelle Vermögens-/Maßnahmenstrategie)
  • Umsetzung (Umsetzung der erforderlichen Schritte, Filterung klassischer sowie moderner Finanzinstrumente)
  • Erfolgskontrolle (ständige Überprüfung der Maßnahmen, Abgleichen persönlicher/beruflicher Planung, Anpassungen bei Marktentwicklungen).

Der Private-Banking-Berater ist persönlicher Ansprechpartner, unterstützt durch eine professionelle Assistenz, ist weiter zu erfahren. So sei gewährleistet, dass alle Fragestellungen rund um die Kundenvermögen koordiniert werden können. Für die individuelle Betreuung nehme man sich viel Zeit, wobei gute Erreichbarkeit wichtig sei. Für eine umfassende und zielgerichtete Gesamtberatung stünden zudem Spezialisten auf unterschiedlichen Gebieten zur Verfügung, die vom Berater bei Bedarf hinzugezogen würden.

Adresse der Bankniederlassung / Webseite

Wiesbadener Volksbank eG
Bierstadter Straße 23
65189 Wiesbaden, Deutschland

MEHR INFORMATIONEN ZU TOPS 2019

PERFORMANCE-PROJEKT

Vermögende wollen gut beraten werden. Ebenso wichtig ist aber, dass das anvertraute Kapital solide verwaltet und vermehrt wird. Der Markt der Vermögensverwaltung ist intransparent. Getreu unserem Motto „Wir machen Qualität transparent" verfolgt das Performance-projekt der Private Banking Prüfinstanz genau dieses Ziel.

Die Wiesbadener Volksbank nimmt noch nicht am FUCHS|RICHTER Performance-Projekt teil. 

TRUSTED WEALTH MANAGER

Uns liegen keine Informationen zu Verfahren oder Rechtsstreitigkeiten mit Private Banking Kunden vor, in welchen die Wiesbadener Volksbank innerhalb der letzten drei Jahre hätte verwickelt sein können. Die Bank gibt jedoch auch keine Selbstauskunft und füllt nicht unseren Transparenzfragebogen aus. Daher steht unsere Vertrauensampel nicht auf Grün. 


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Fazit

Die Beratung und die Kundenorientierung dieser Bank lassen deutlich zu wünschen übrig. Der gute erste Eindruck, den Vorgespräch und Bankgebäude auf uns machen, wird durch einen oberlehrerhaften Berater getrübt. Zudem schrecken uns fehlende Mitbestimmung beim strategischen „Bau" des Portfolios und die Tatsache, dass man quasi die Katze im Sack kauft, ab.


HINWEIS: Die erreichte Gesamtpunktezahl sowie den Vergleich mit rund 100 weiteren Anbietern lesen Sie im November in „TOPs 2019".

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