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Berenberg - Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Tradition produziert nur Standard

Das war zu wenig. Berenberg schafft es mit der gezeigten Leistung nicht in die Qualifikationsrunde der TOPS 2020. © Grafik: Verlag FUCHSBRIEFE
Wir sind sehr gespannt auf das Gespräch in der ältesten Privatbank Deutschlands. Und die Straße, in der sie residiert – die prächtige Maximilianstraße in München – verspricht höchste Ansprüche. Doch nicht immer stimmen offenbar Schein und Sein zu einhundert Prozent überein. Wir sind – na ja – schon ein wenig enttäuscht.

Es tut sich etwas in der altehrwürdigen Berenberg Bank: Laut „Manager Magazin" beabsichtigt sie den Ausbau ihrer Führungsspitze: Christian Kühn und David Mortlock, bislang jeweils Mitglied der erweiterten Geschäftsführung, sollen in den Rang persönlich haftender Gesellschafter aufrücken. Kühn, Chef der internen Abläufe, und Mortlock, Co-Leiter der Investmentsparte, sollen dem Bericht zufolge künftig gemeinsam mit Hendrik Riehmer die Berenberg Bank führen.

Mit dem Schritt komme die Hamburger Privatbank Forderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (Bafin) nach, die Führungsspitze auf drei Personen auszubauen. Bisher besteht die Berenberg-Führung aus den beiden persönlich haftenden Gesellschaftern Hans-Walter Peters und Investmentchef Riehmer. Der 64-jährige Peters wird Ende 2020 als persönlich haftender Gesellschafter aus der Berenberg Bank ausscheiden. Noch gut in Erinnerung sind die Ermittlungen gegen Riehmer im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Insiderhandel im Frühjahr 2019 ...

Auch wenn diese Neuigkeiten erst nach unserem Beratungsgespräch publik werden, bedeuten sie vielleicht, dass auf das Traditionshaus – weitere – Veränderungen zukommen könnten.

Der Kunde und sein Anliegen

Oma ist die Beste! Sie hat für uns als Kind Geld angelegt, das uns jetzt in Form von 750.000 Euro zur freien Verfügung steht. Obwohl es uns auch bisher finanziell nie schlecht ging, ist das doch eine Summe, über die man nachdenken muss. Zumal wir in drei Jahren erneut 750.000 Euro zu erwarten haben.

Bisher liegt das Geld – also die ersten 750.000 Euro – auf einem Girokonto der Sparkasse. Sehr gute Erfahrungen als Girokunde haben wir hier nicht gemacht, so dass wir das Geld gerne einer vertrauenswürdigen Vermögensverwaltung geben wollen, die Erfahrung mit „großen" Summen hat und bei der wir uns wohl fühlen. Unsere Wahl fällt daher auf eine Privatbank.

Verwendung des Geldes noch unklar

Das Geld soll langfristig, also 10 Jahre lang, arbeiten. Nach unserem Masterabschluss planen wir allerdings eine Weltreise, die wir gerne ohne Geldsorgen und ohne dafür währenddessen arbeiten zu müssen, genießen wollen. Dafür würden wir dann Geld entnehmen wollen.

Ob wir uns zu gegebener Zeit für eine Immobilie entscheiden, steht noch nicht fest. Wenn, dann würden wir dafür die 750.000 Euro verwenden, die wir in drei Jahren dank Oma erwarten dürfen. Wo wir die Immobilie kaufen möchten, steht noch nicht fest. Vom Gefühl her würden wir gern in Bayern bleiben. Es kann aber auch sein, dass wir darauf verzichten und das Geld anlegen. Da wollen wir uns im Moment noch nicht festlegen.

Immer finanziell abgesichert gewesen

Geldanlagen waren bisher noch kein Thema für uns, so dass uns Vorkenntnisse und Erfahrungen fest vollständig fehlen.

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