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Beiersdorf - Rasierer-Angriff auf die Konkurrenz

Damit es weiter wie geschmiert läuft, setzt der Heimat-Konzern von Nivea & Co. auf einen neuen Markt.

ISIN: DE 000 520 000 0 | Kurs: 79,23 Euro (Stand: 1.10., 12 Uhr) | Kurschance: 18% |  Verlustrisiko: 14% |Stiftungsgeeignet

Nivea, Labello, Hansaplast, tesa – diese Marken gehören u. a. zum Beiersdorf-Konzern. Mit Produkten aus den Bereichen Kosmetik und Klebebändern sind die Hamburger seit mehr als 130 Jahren international erfolgreich. Die bekannteste Marke des Konzerns ist Nivea. Rund 30% aller Frauen weltweit nutzen die Kosmetikartikel und machen Beiersdorf damit in vielen Ländern zum unangefochtenen Marktführer. Das Geschäft mag langweilig erscheinen, sorgt jedoch für solide einstellige Umsatzzuwächse. Auch ist der Verkauf der Pflegeserien nicht zyklisch oder stark konjunkturabhängig. Beiersdorf ist damit ein solides und stabiles Langfristinvestment. Gerade haben sich die Produktentwickler etwas Neues einfallen lassen. Sie bringen erstmals einen eigenen Nassrasierer auf den Markt. Damit greift das Unternehmen direkt die Konkurrenten Procter & Gamble (Gilette) und Energizer Holdings (Wilkinson) an. Zunächst wird es einen Einmal-Rasierer für Damen geben. Beiersdorf möchte die Kundinnen damit noch stärker an die dazu passenden Hautpflege-Produkte von Nivea binden. Wird der Rasierer angenommen, könnte das Sortiment mit teureren System-Rasierern ausgebaut werden. Zur Jahresmitte hat Beiersdorf seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Nominal stieg der Umsatz um 7,3% auf 3,402 Mrd. Euro. Das Konzern-EBIT kletterte ohne Sondereffekte von 452 Mio. auf 508 Mio. Euro (plus 12,4%). Der Kurs der Aktie notiert aktuell rund 7% unter seinem Allzeithoch. Die jüngsten Börsenturbulenzen konnten dem Papier nur wenig anhaben. Verglichen mit dem Jahresbeginn ist der Titel rund 15% im Plus. Langfristig orientierte Investoren können auf dem aktuellen Kursniveau einsteigen.

Empfehlung: Kaufen, bei 75 Euro nachkaufen

Kursziel: 92 Euro; Stopp-Loss: 66,66 Euro

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