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Steuergestaltung
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  • In aller Kürze

Unternehmen: Neue Meldepflichten

Die geplanten Meldepflichten von Steuergestaltungen könnten umfangreich werden. Der DIHK gibt ersten Aufschluss in der jüngsten Ausgabe von „Steuern/Finanzen/Mittelstand". Sie können sie kostenlos unter https://tinyurl.com/y7pepra7 abrufen.
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  • Wer zahlt, ist unwichtig

Auch Sonderausgaben werden bei Ehegatten geteilt

Sonderausgaben von Eheleuten werden steuerlich geteilt. Dabei ist es unerheblich, wer sie tatsächlich aufgebracht hat. Auch wenn dies ein Finanzamt anders sieht ...
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  • Wissen um Umstände schützt Steuerpflichtigen

Finanzamt an Fristen gebunden

Das Finanzamt kann nicht willkürlich Mieteinnahmen aus einer Ferienwohnung zu Liebhaberei erklären. Dies gilt jedenfalls dann, wenn dem Amt schon ein paar Jahre klar war, dass die Berechnungen der Vermieter dies nahe legten.
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  • Außenprüfungen bei Spitzenverdienern

500.000 Euro brutto reichen

Außenprüfungen gibt es für Privateinkommen ab 500.000 Euro. Sie sind auch dann zulässig, wenn der zu Prüfende sehr alt ist. Und die Einkommensgrenze gilt brutto – irgendwelche Verluste werden nicht angerechnet.
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  • Bei ausländischen Autos zählt nicht der Listenpreis

Echter Inlandspreis ist zu versteuern

Auf ausländische Autos sind bei Privatnutzung zwar auch 1% des Neupreises im Monat zu versteuern. Es gilt aber nicht wie bei inländischen Fahrzeugen der Listenpreis, sondern der im Inland übliche Preis.
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  • Koalitionsvertrag sieht Abschaffung der Abgeltungsteuer vor

Abgeltungsteuer fällt

Die neue steuerliche Betrachtung wird für Vermögende noch aus einem anderen Grund relevant.
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  • Investmentfonds

Vertrickt ins neue Steuerwirrwarr

Das Investmentsteuergesetz, das seit Jahresanfang gilt, sorgte für gut gefüllte elektronische Briefkästen. Der Gesetzgeber hat sein Versprechen, dass Fonds, die vor dem 01.01.2009 gekauft wurden, „lebenslang" von der Steuerzahlung auf Kursgewinne aus Aktien und Renten befreit sind, gebrochen. Ab sofort gilt gleiches Recht für alle. Auch diese Altfonds unterliegen künftig mit allen Erträgen der Abgeltungsteuer.
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  • Auf die Einkünfteerzielungsabsicht kommt es an

Nießbrauch und Werbungskosten

Darlehenszinsen für ein nießbrauchbelastetes Grundstück können vorweggenommene Werbungskosten sein. Dafür muss aber klar sein, dass es tatsächlich eine künftige Einkommenserzielungsabsicht gibt.
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  • Doppelte Haushaltsführung von Entfernung abhängig

Mehr als eine Stunde Fahrt

Für die steuerliche Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung ist die Entfernung zwischen Wohnort, zweitem Wohnort und Arbeitsstätte entscheidend. Mindestens eine Stunde muss es laut Bundesfinanzhof sein.
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  • Werbungsaufwendungen durch Verwalter

Testamentsvollstrecker absetzbar

Dauerhafte Aufwendungen für Testamentsvollstrecker können steuerlich abgesetzt werden. Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung müssen diese absetzbaren Werbungsaufendungen Jahr für Jahr gesondert ermittelt werden.
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  • Devisenleergeschäfte mit steuerfreien Gewinnen

Auf Verlusten sitzen geblieben

Bei Leerkäufen mit effektiver Lieferung von Devisen, Gold oder anderen Edelmetallen blieben Gewinne seit der Abgeltungssteuer bis Ende 2016 steuerfrei. Verluste aus solchen Geschäften können aber nicht geltend gemacht und gegengerechnet werden.
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  • Nachträgliche Verbesserungen greifen nicht

Das Recht des Steuerjahres gilt

Für Steuer ist das Jahr des Erbes entscheidend. Copyright: Picture Alliance
Für die Steuer gilt immer das Recht des Jahres, für das die Besteuerung erfolgt. Späteres Rechtsänderungen sind nicht zu berücksichtigen; auch wenn sie erhebliche Auswirkungen wie bei der Erbschaftsteuer haben könnten.
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  • Auswärtige Pflegekosten sind grundsätzlich steuerlich anerkannt

Pflege als außerordentliche Belastung

Aufwendungen für Alten- und Pflegeheime sind außergewöhnliche Belastungen. Copyright: Picture Alliance
Pflegekosten in einem Heim können als ao. Belastung steuerlich berücksichtigt werden. Neben einem gestaffelten Eigenanteil müssen ggf. aber auch ersparte Kosten im eigenen Haushalt abgezogen werden.
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  • Haushaltsnahe Dienstleistungen weiter ausgeweitet

Beim Gassigehen zahlt der Fiskus mit

Steuerbonus greift auch bei einem Hundeservice. Copyright: Picture Alliance
Der Steuerbonus für haushaltsnahe Dienstleistungen wird auf immer mehr Bereiche ausgedehnt. Jetzt sind die Richter des Bundesfinanzhofs auch noch auf den Hund gekommen. Nun gilt auch das Ausführen von Hunden als steuerbegünstigt.
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  • Steuerhinterziehung muss konkret bewiesen werden

Konto aus der Vergangenheit

Ein Depot im Ausland, das in der Vergangenheit angelegt wurde, lässt allein nicht den Schluss zu, dass ein Steuerzahler später Steuern hinterzogen hat. Das Finanzamt muss vielmehr genau angeben und belegen können, dass es tatsächlich dazu gekommen ist.
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  • Verzinsliche Darlehen an Private steuerlich berücksichtigt

Verluste aus Privatdarlehen anerkannt

Verluste aus verzinslichen Privatdarlehen können bei der Besteuerung berücksichtigt werden. Ausgenommen sind aber Darlehen an Private, die unverzinslich gewährt werden.
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  • Wertpapierkonten müssen nicht isoliert betrachtet werden

Recht auf Depot-Konsolidierung

Bei mehreren Wertpapierdepots können Gewinne und Verluste auf Antrag depotübergreifend verrechnet werden. Dabei muss das Finanzamt ggf. die Rechnungen mehrerer Kreditinstitute saldieren.
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  • Einkommenssteuer der Rente

Gesetzliche geht vor

Bei der Berechnung der Einkommenssteuer der Rente wird zunächst allein die Gesetzliche Rentenversicherung voll berücksichtigt.
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  • Schulgeld von Privatschulen sind als Sonderausgaben abziehbar

Finanzamt muss Schultyp prüfen

Schulgeld für Privatschulen im Inland kann als Sonderausgabe anerkannt werden. Die Prüfung, ob die Schule tatsächlich als solche anerkannt werden kann, unterliegt dem Finanzamt. Der Steuerzahler muss keine Bescheinigungen besorgen.
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  • Anschaffungskosten sind bei unentgeltlicher Schenkung zu berücksichtigen

Unentgeltliche Schenkung muss gerichtsfest sein

Bei unentgeltlichen Schenkungen können die ursprünglichen Anschaffungskosten des Schenkenden vom Bedachten steuerlich zum Abzug gebracht werden. Die Unentgeltlichkeit muss aber nachgewiesen werden.
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