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Zwei Konsortien konkurrieren um den Bau des bahnbrechenden Offshore-Windparks Utsira Nord in Norwegen, der mit 1,5 GW zu den weltweit größten zählen soll. Trotz Herausforderungen durch große Meerestiefen und starke Windgeschwindigkeiten, sehen die Bieter Chancen für kommerziellen Erfolg. Norwegen plant, mit Offshore-Windkraft seine Öl- und Gasexporte zu ersetzen und bis 2040 eine Leistung von 30.000 MW aufzubauen.
Insolvenzen 2026: Warum die Welle nicht abebbt und was Firmen jetzt tun müssen
Deutsche Unternehmen investieren in Dienstleistungs-Innovationen
Deutsche Unternehmen setzen verstärkt auf Dienstleistungsinnovationen, um ihre Umsätze zu steigern. Laut ZEW-Studie erreichten die Innovationsausgaben 2024 ein Rekordhoch von 213,3 Mrd. Euro. Insbesondere KMU treiben die Investitionen voran. Digitalisierung und KI spielen eine wesentliche Rolle, besonders in technischen Dienstleistungen und Information/Kommunikation. Trotz höherer Ausgaben der Industrie zeigen Dienstleister signifikante Kostensenkungen.
Förderungen für Investitionen einfacher erhalten
Die überarbeitete GRW-Förderung erleichtert Investitionen im ländlichen Raum erheblich. Seit Jahresbeginn profitieren Unternehmen von vereinfachten Antragsprozessen und neuen Fördermöglichkeiten, insbesondere für Digitalisierung und Produktivitätssteigerung. Kleine Unternehmen können in bestimmten Regionen bis zu 35% ihrer Investitionen zurückerhalten. Erfahren Sie mehr über die Voraussetzungen und welche Branchen ausgeschlossen sind.
Deichmann muss Müllkosten für Schuhkartons bezahlen
Betriebe haben mit den europäischen und nationalen Recycling-Verordnungen für Papier, Glas, Kunststoff etc. zu kämpfen. So auch der Schuhhändler Deichmann, der im Jahr 2024 weltweit über 140 Millionen Paar Schuhe verkaufte. Die Essener Firma hatte den Streit um die Müllkosten angezettelt, weil sie die hohen Belastungen für das Recycling der Schuhkartons nicht länger tragen wollte, und klagte vor dem Verwaltungsgericht (VG) Gelsenkirchen.
Größere Finanzierungen für deutsche Technologie-Startups
Die Finanzierung deutscher Startups verlagert sich zunehmend auf große Tech-Unternehmen. Eine EY-Analyse zeigt, dass 2025 trotz weniger Finanzierungsrunden (716, -5% gegenüber 2024) 19% mehr Kapital investiert wurde, insgesamt 8,4 Mrd. Euro. Besonders Berlin und Bayern dominieren, während Software/KI-Startups mit 2,7 Mrd. Euro den größten Anteil erhielten. Entdecken Sie spannende Details und Trends im Langtext!
Deutschlandfond nicht für Mittelständler
Der Deutschlandfonds bietet mit 30 Mrd. Euro an Mitteln und Garantien starke Anreize für Investitionen in Höhe von 130 Mrd. Euro. Innovativen Startups und Unternehmen im Energiesektor winken bis 2030 umfangreiche Förderungen. Besonders spannend: Ein neuer Fonds für Tiefengeothermie könnte mittelständische Unternehmen durch Absicherungen gegen Fehlbohrungen und Unterstützung von Technikzulieferern erheblich fördern.
Banken verstärken Druck auf Kreditnehmer
Diese Woche entscheidet die Europäische Zentralbank über den Leitzins, der stabil bleiben soll, trotz steigender Inflation. Unternehmen müssen sich auf teurere Bankkredite und strenge Anforderungen einstellen. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, während KMU mit restriktiven Kreditvergaberichtlinien kämpfen. Erfahren Sie, wie sich diese Entwicklungen auf Finanzierung und Liquidität auswirken.
Von Effizienz zu Intelligenz: Wie KI die Produktivität neu definiert
Bis 2028 wird KI zur betrieblichen Normalität und verändert Arbeitsstrukturen grundlegend. Unternehmen müssen sich anpassen, um nicht zurückzufallen. Produktivität verlagert sich von Effizienz zu intelligenter Steuerung, während autonome Systeme operative Rollen reduzieren und strategische Kompetenzen stärken. Branchen wie Handel und Logistik sind Vorreiter, während Beratung und Interpretation im Dienstleistungssektor an Bedeutung gewinnen.
HVO100: Erfolgsstory eines grünen Kraftstoffs
Der Markt für HVO-Kraftstoff boomt: Über 500 Tankstellen bieten bereits HVO100 an. Der umweltfreundliche Kraftstoff, der aus pflanzlichen Ölen und Abfallstoffen gewonnen wird, kann die CO₂-Emissionen um bis zu 90% senken. Gewerbliche Kunden greifen schon besonders oft zu diesem Kraftstoff.